Merseburg

Merseburg ist eine Dom- und Hochschulstadt an der Saale im südlichen Sachsen-Anhalt. Sie ist Verwaltungssitz des Saalekreises und Bestandteil des länderübergreifenden Ballungsraums der Großstädte Leipzig und Halle. In der maßgeblich von diesen beiden Oberzentren geprägten Metropolregion Mitteldeutschland fungiert Merseburg als Mittelzentrum. Unmittelbar an Merseburg grenzen die Chemiestandorte Schkopau (Buna) und Leuna.

Merseburg, eine der ältesten Städte im mitteldeutschen Raum, wurde im 10. Jahrhundert zur Königspfalz erhoben und gilt als Heimatstadt der Merseburger Zaubersprüche aus dem 9./10. Jahrhundert. Die Ersterwähnung im 9. Jahrhundert als „Mersiburc civitas“ weist auf eine bereits vorhandene befestigte Ansiedlung hin. Tatsächlich lassen sich seit der Jungsteinzeit anhaltende Besiedelungen nachweisen.

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Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

830 n. Chr.

Stadtgründung:
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830Merseburg, erste Erwähnung als „Mersiburg“

Religion

968 n. Chr.

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Boso (968970) wird erster Bischof von Merseburg.

Deutschland

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bis 28. Juli: Verhandlungen Heinrichs II. mit den Sachsen und schließlich seine Anerkennung als König und erneute Krönung in Merseburg.

Persönlichkeiten > Personen, die mit der Stadt in Zusammenhang stehen

1489

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Johannes Knolleisen , Domherr in Merseburg

Sonstige Ereignisse

1782

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Zechsches Palais in Merseburg (Zuschreibung) (Johann Wilhelm Chryselius)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1927

Bauwerk:
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Kreishaus in Merseburg für die örtliche Kreisverwaltung (Paul Schultze-Naumburg)

1911

Bauwerk:
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Wohnhauskolonie der Blancke-Werke in Merseburg für den Industriellen Alfred C. Blancke (Paul Schultze-Naumburg)

1748

Werk:
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Entwurf für eine neue Haube auf dem Hausmanns- oder Königsturm in Merseburg (Johann Christoph Knöffel)

Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1834 bis 1933

1933

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31.576

1925

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25.630

1890

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17.669

1880

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15.205

1875

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13.664

Mitglieder > S

1938

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Franz Stöhr (Schneidemühl) (1879–), Wahlkreis 11 , verstorben am 13. November (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > W

1944

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Joachim Wünning (1898–), Wahlkreis 11 , gefallen am 22. September (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > E

Mitglieder > L

1945

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Curt Loeffelholz von Colberg (1874–), Wahlkreis 11 , eingetreten am 19. November 1938 für Abg. Stöhr (Schneidemühl), verstorben am 1. April (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Erschienene Ausgaben

1962

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Merseburg* von Hans-Joachim Mrusek (Kunstgeschichtliche Städtebücher)

Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1939 bis 1984

1984

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48.399

1981

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50.932

1960

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47.199

1950

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38.441 2

1946

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33.978 1

Politik & Weltgeschehen

1989

Politik > Städtepartnerschaften:
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Deutschland Merseburg, Sachsen-Anhalt, seit (Bottrop)

Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1990 bis 2007

2007

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34.039 4

2006

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34.411

2005

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34.581

2000

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37.127

1995

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41.576

Kunst & Kultur

2008

Ausstellungen:
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Otto Galerie, München / Willi- Sitte Galerie, Merseburg (Matthias Rataiczyk)

1974

Einzelausstellung:
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Merseburg, Schlossmuseum (Günther Rechn)

Persönlichkeiten > Ehrenbürger

2011

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Ulrich Schlase, Dompfarrer

2010

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Peter Ramm, Stadtratsvorsitzender

1933

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Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall und Reichspräsident

1909

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Eberhard von der Recke, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Merseburg

1906

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Gottlieb Friedrich Wilhelm Reinefarth, Oberbürgermeister von Merseburg

Geschichte > Einwohnerentwicklung > ab 2008

2012

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33.520

2010

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35.419

2009

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34.313

2008

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34.623

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Ehrung:
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Walter-Bauer-Preis der Städte Leuna und Merseburg (Kerstin Hensel)

2012

Ehrung:
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Walter Bauer-Stipendium der Städte Merseburg und Leuna (für den Roman Fliederbordell) (Bernhard Spring)

2006

Ehrung:
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Walter Bauer-Stipendium der Städte Merseburg und Leuna (Christian Kreis)

1990

Ehrung:
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1993: Stadtschreiber von Merseburg (Jürgen Jankofsky)

"Merseburg" in den Nachrichten