Messing

Messing ist eine Kupferlegierung mit bis zu 40 % Zink. Weitere Metalle können in geringeren Anteilen hinzugefügt werden, um den Guss- oder Knetlegierungen bestimmte Eigenschaften zu geben.

Die Farbe von Messing wird vornehmlich vom Zinkgehalt bestimmt: Bei bis zu 20 % Zinkanteil ist Messing bräunlich bis bräunlich-rötlich, bei über 36 % hellgelb bis annähernd weißgelb. Die Verarbeitungseigenschaften von Messing werden durch Anteile von Blei oder Zinn wesentlich beeinflusst, die Korrosionseigenschaften durch Nickel. Typische Gusslegierungen sind Gelbguss und Rotguss mit weiterem Legierungsmetall Blei.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Johann Kaspar Hechtel stirbt in Nürnberg. Johann Kaspar Hechtel war ein deutscher Kaufmann, Besitzer einer Messingfabrik zu Nürnberg, Sachbuchautor und Entwickler von Gesellschaftsspielen insbesondere des Prototyps für die Petit Lenormandkarten, Das Spiel der Hoffnung.
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Geboren: Johann Kaspar Hechtel wird in Nürnberg geboren. Johann Kaspar Hechtel war ein deutscher Kaufmann, Besitzer einer Messingfabrik zu Nürnberg, Sachbuchautor und Entwickler von Gesellschaftsspielen insbesondere des Prototyps für die Petit Lenormandkarten, Das Spiel der Hoffnung.

Ereignisse

23 v. Chr.

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Kaiser Augustus führt eine feste Währungsordnung ein. Das System unterscheidet Goldmünzen (Aureus), Silbermünzen (Denaurius), Messingmünzen (Sestertius, Dupondius) und Kupfermünzen (As). Es wirkt in ganz Europa bis weit in die Neuzeit, bevor der Schotte John Law 1716 am Hofe Ludwig XV. das erste echte Papiergeld einführt. Die Münzen zeigen allesamt das Haupt des Herrschers. Sie symbolisieren zudem das Ende der Demokratie im Römischen Reich. Die Münzen kursieren weltweit bis nach Skandinavien, in das Kaiserreich China, nach Indien und Afrika.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1873

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Gründung: Die Handtmann Unternehmensgruppe ist ein deutsches Familienunternehmen mit Sitz in Biberach an der Riß, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entstand aus einer Messinggießerei und wurde 1873 von Christoph Albert Handtmann gegründet. Derzeit werden Leichtmetallgussteile und Systemkomponenten für die Automobilindustrie, Maschinen für die Nahrungsmittelindustrie, Edelstahlarmaturen und Anlagen für die Getränkeindustrie, Bearbeitungszentren für die Flugzeugindustrie sowie hochfeste Teile aus technischem Kunststoff in der Unternehmensgruppe hergestellt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1957

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Werk: Kreislauf des Lebens oder Wasserträgerinnen, Messing-Bandrelief, Sparkasse Aachen (ehem. Kreissparkasse) (Helmuth Schepp)

1926

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Ausgewählte Einzelwerke: Die Tänzerin,
eine 65 cm hohe kubistisch gearbeitete Figur einer nackten Tänzerin in einer festgehaltenen Tanzbewegung, in Messing gegossen. Nach ihrer Fertigstellung wurde sie vom Schlesischen Museum für bildende Künste in Breslau erworben, ausgestellt und dann im dortigen Depot eingelagert. Für die Kunstausstellung der Nazis in Berlin hatte eine von Goebbels eingesetzte Kommission alle Kunstwerke beschlagnahmt, die „das deutsche Gefühl beleidigen oder die natürliche Form zerstören oder verstümmeln oder sich durch fehlendes angemessenes handwerkliches oder künstlerisches Können auszeichnen“, unter anderem auch die Tänzerin. Die Werke kamen in verschiedene Museumsdepots. Die Tänzerin reiste mit der Propagandaausstellung auch 1938 nach Berlin. Im Jahr 1941 wurde die Plastik als Requisite in dem Propagandafilm Venus vor Gericht noch einmal verwendet. – Sie ist nun nach ihrer Wieder-Entdeckung im Neuen Museum in Berlin ausgestellt. (siehe auch: Berliner Skulpturenfund). (Marg Moll)

1926

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Ausgewählte Einzelwerke: Die Tänzerin,
eine 65 cm hohe kubistisch gearbeitete Figur einer nackten Tänzerin in einer festgehaltenen Tanzbewegung, in Messing gegossen. Nach ihrer Fertigstellung wurde sie vom Schlesischen Museum für Bildende Kunst in Breslau erworben, ausgestellt und dann im dortigen Depot eingelagert. Für die Kunstausstellung der Nazis in Berlin hatte eine von Goebbels eingesetzte Kommission alle Kunstwerke beschlagnahmt, die „das deutsche Gefühl beleidigen oder die natürliche Form zerstören oder verstümmeln oder sich durch fehlendes angemessenes handwerkliches oder künstlerisches Können auszeichnen“, unter anderem auch die Tänzerin. Die Werke kamen in verschiedene Museumsdepots. Die Tänzerin reiste mit der Propagandaausstellung auch 1938 nach Berlin. Im Jahr 1941 wurde die Plastik als Requisite in dem Propagandafilm Venus vor Gericht noch einmal verwendet. – Sie ist nun nach ihrer Wieder-Entdeckung im Neuen Museum in Berlin ausgestellt. (Marg Moll)

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