Meteorologie

Meteorologie (altgriechischμετεωρολογίαmeteōrología „Untersuchung der überirdischen Dinge oder Himmelskörper“) ist die Lehre der physikalischen und chemischen Vorgänge in der Atmosphäre und beinhaltet auch deren bekannteste Anwendungsgebiete – die Wettervorhersage und die Klimatologie.

Über die Atmosphärenphysik, die Klimaforschung und der Verbesserung der Methoden zur Wettervorhersage hinausgehend untersucht die Meteorologie also auch chemische Prozesse (z. B. Ozon­bildung, Treibhausgase) in der Lufthülle und beobachtet atmosphärische Himmelserscheinungen. Sie wird zu den Geowissenschaften gezählt und ist an den Universitäten (siehe Meteorologiestudium) oft den Instituten für Geophysik bzw. der jeweiligen Fakultät für Physik angegliedert.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1882

Werk:
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Lexikon der Physik und Meteorologie. Leipzig (Eugen von Lommel)

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Martin Teich, deutscher Meteorologe und Wetterpräsentator beim ZDF stirbt 92-jährig in Offenbach am Main.

Wissenschaft & Technik

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Der deutsche Verein zur Förderung der Luftschifffahrt führt die erste der sogenannten Berliner wissenschaftlichen Luftfahrten durch. An Bord des Gasballons Herder befinden sich unter anderem das Vereinsmitglied Hans Bartsch von Sigsfeld und der MeteorologeVictor Kremser.

1861

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Der ehemalige britische Marineoffizier Robert FitzRoy gibt ab 1861 Sturmwarnungen und einfache Wettervorhersagen heraus, die jedoch meistens falsch sind und ihm viel Spott eintragen. Trotzdem gilt FitzRoy als einer der ersten Meteorologen.

1531

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Ereignisse > Wissenschaft und Technik: Der Mönch Kilian Leib beginnt mit den täglichen Aufzeichnungen seiner Wetterbeobachtungen in Rebdorf, die bis heute eine wichtige Quelle für die Meteorologie darstellen. Er trägt seine Beobachtungen in Ephemeriden ein, in denen er auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Wetterphänomene festhält. Dieses Wettertagebuch führt er bis (1513)

Tagesgeschehen

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Hurrikan „Rita“ ist jetzt stärker als „Katrina“. Binnen weniger Stunden wurde der Wirbelsturm in die höchstmögliche Kategorie „fünf“ hochgestuft. Mit Windgeschwindigkeiten von 280 km/h im Ein-Minuten-Mittel und Böen von über 340 km/h ist er nun stärker als der Hurrikan „Katrina“, der vor drei Wochen New Orleans und Umgebung verwüstete. Nach Einschätzung der Meteorologen ist „Rita“ der vielleicht schlimmste Wirbelsturm, der jemals Texas bedroht hat. Die Behörden weisen rund 1,3 Mill. Anwohner der Golfküste an, sich in Sicherheit zu bringen. Gefährdet ist die gesamte texanische Küste, wo der Sturm samstags erwartet wird, und auch andere Küstenabschnitte. US-Präsident George W. Bush ruft für Texas und Louisiana den Notstand aus. Die NASA schließt Bodenzentrale in Houston, die Firmen BP und Shell bringen Mitarbeiter in Sicherheit und Atomreaktoren werden vorsorglich abgeschaltet. „Rita“ wird inzwischen als drittstärkster Hurrikan aller Zeiten bezeichnet. Stärker waren nur die Wirbelstürme von 1935 und „Gilbert“ von 1988.

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