Metonymie

Die Metonymie (von altgriechischμετωνυμίαmetonymía „Vertauschung des Namens, das Setzen eines Wortes für das andere“; im Lateinischen als Fremdwortmetonymia bzw. rein lateinischimmutatio, denominatio oder transnominatio) ist eine rhetorische Stilfigur, bei der ein sprachlicher Ausdruck nicht in seiner eigentlichen wörtlichen Bedeutung, sondern in einem nichtwörtlichen, übertragenen Sinn gebraucht wird: Zwischen der wörtlich und im übertragenen Sinn bezeichneten Sache besteht dann eine Beziehung der Kontiguität, das heißt der Nachbarschaft oder realen sachlichen Zusammengehörigkeit (proximitas). Die Metonymie gehört zu den Tropen.

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Kunst & Kultur

1992

Kulturelle Adaptionen:
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veröffentlicht die deutsche Musikgruppe Kraftwerk eine geänderte Version ihres bereits 1975 erschienenen Liedes Radio-Aktivität, das nun mit dem Aufruf Stop Radioaktivität und einer Aufzählung für Atomunfälle bekannter Orte beginnt, und nennt darin neben Tschernobyl und Sellafield auch Harrisburg als Metonym für das havarierte Kernkraftwerk. (Kernkraftwerk Three Mile Island)

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