Mielec

Mielec
Wappen von Mielec
Mielec
Basisdaten
Staat:Polen
Woiwodschaft:Karpatenvorland
Powiat:Mielec
Flche:47,36km
Geographische Lage:5018?N, 2128?OKoordinaten:5018?0?N, 2128?0?O
Einwohner:60.504
(31. Dez. 2016)
Postleitzahl:39-300 bis 39-303, 39-323
Telefonvorwahl:(+48) 17
Kfz-Kennzeichen:RMI
Wirtschaft und Verkehr
Nchster int. Flughafen:Rzeszw-Jasionka
Gmina
Gminatyp:Stadtgemeinde & Landgemeinde
Einwohner:60.504
(31. Dez. 2016)
Gemeindenummer(GUS):1811011
Verwaltung (Stand: 2012)
Stadtprsident:Janusz Chodorowski
Adresse:ul. ?eromskiego 26
39-300 Mielec
Webprsenz:www.mielec.pl

Mielec ist eine Stadt im Südosten von Polen. Sie gehört zur Woiwodschaft Karpatenvorland und ist Verwaltungssitz des Powiat Mielecki. Mielec liegt etwa 75 Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt Rzeszów nahe der Grenze zu den Woiwodschaften Heiligkreuz und Kleinpolen. Die Stadt hat 61.000 Einwohner.



Inhaltsverzeichnis



Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fluss Wisłoka durchfließt Mielec von Süden her und mündet etwa zehn Kilometer nördlich des Stadtgebiets in die Weichsel.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1887 erhielt Mielec mit dem Teilstück Sandomierz–Dębica der heutigen Bahnstrecke Łódź–Dębica Eisenbahnanschluss.

Während des Zweiten Weltkriegs kam es in Mielec zur ersten vollständigen Deportation aller Juden durch die deutschen Besatzer aus einem Ort, bei der auch viele Einwohner erschossen wurden. Im April 1942 wurden etwa 800 Juden aus Mielec zusammen mit etwa 1000 Wiener Juden nach Włodawa deportiert und von dort aus im Laufe der nächsten Monate in das Vernichtungslager Sobibor getrieben und dort ermordet. Mielec wurde zur ersten „judenfreien“ Stadt im besetzten Polen (9. März 1942) erklärt. Neben den Werkstätten der Ernst Heinkel Flugzeugwerke gab es in Mielec ein Arbeitslager unter direkter Aufsicht der SS. Zunächst wurden im Arbeitslager 250 Zwangsarbeiter eingesetzt, wovon 80 aus Mielec und die übrigen aus Wielopole Skrzynskie stammten. Bis zum Sommer 1943 stieg die Anzahl Zwangsarbeiter auf 1000 Personen, worunter auch Juden aus Tarnobrzeg und Huta Komarowska waren. Am 24. August 1944 wurde das Lager liquidiert. Einige Gefangene wurden nach Wieliczka überstellt, die restlichen ins KZ Flossenbürg. Etwa 200 Mitglieder der jüdischen Gemeinde Mielec überlebten den Zweiten Weltkrieg. Im Umfeld der Stadt wurden drei große Truppenübungsplätze angelegt der Truppenübungsplatz Süd, der Luftwaffenübungsplatz Gorno und SS-Truppenübungsplatz Heidelager.

Jüdische Bürger in Mielec an einem Stand
Heilig-Geist-Kirche in Mielec


Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dienstbahnhof Mielec liegt an der Bahnstrecke Łódź–Dębica. Mielec ist eine der größten Städte Polens ohne Anschluss an den Schienenpersonenverkehr.



Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Mielec bildet eine eigenständige Stadtgemeinde (gmina miejska).

Landgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde (gmina wiejska) Mielec hat eine Fläche von 122,72 km². Zu ihr gehören folgende 13 Ortschaften mit einem Schulzenamt (sołectwo):

Bo?a Wola
Chorzelw
Chrz?stw
Goleszw
Ksi??nice
Podleszany
Rydzw
Rz?dzianowice
Szyd?owiec
Trze??
Wola Chorzelowska
Wola Mielecka
Z?otniki

Weitere Orte der Landgemeinde sind Łuże und Wrażniówka.



Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt ist der Verein Stal Mielec in den Sportarten Fußball, Handball, Leichtathletik und Volleyball aktiv.



Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abPopulation. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. G?wny Urz?d Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29.September 2017.

Jüdische Bürger in Mielec an einem StandLizenz: Creative Commons Attribution V3.0

Heilig-Geist-Kirche in MielecLizenz: Creative Commons Attribution V3.0

Mielec ist eine Stadt im Südosten von Polen. Sie gehört zur Woiwodschaft Karpatenvorland und ist Verwaltungssitz des Powiat Mielecki. Mielec liegt etwa 75 Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt Rzeszów nahe der Grenze zu den Woiwodschaften Heiligkreuz und Kleinpolen. Die Stadt hat 61.000 Einwohner.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Józef Stala wird in Mielec/Polen geboren. Józef Stala, zum Priester geweiht am 25. Mai 1991 ist polnischer römisch-katholischer Theologe, Professor an der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau und Chefredakteur des internationalen Wissenschaftsperiodikums „The Person and the Challenges”.
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Geboren: Cezary Tobollik wird in Mielec geboren. Cezary Tobollik ist ein ehemaliger polnischer Fußballspieler.
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Geboren: Krystyna Skowrońska wird in Mielec geboren. Krystyna Skowrońska ist eine polnische Politikerin der Platforma Obywatelska (Bürgerplattform).
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Geboren: Władysław Sikorski wird in Tuszów Narodowy bei Mielec, Galizien/Österreich-Ungarn, heute Polen geboren. Władysław Eugeniusz Sikorski war ein polnischer Offizier, Oberbefehlshaber, Staatsmann, Politiker und in den Jahren 1922 bis 1923 polnischer Ministerpräsident sowie 1939 bis 1943 Ministerpräsident der Polnischen Exilregierung.

Sport

1972

Länderkämpfe:
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in Mielec, Polen gegen DDR, Hs, Punktsieger über Bernd Wittenburg (Janusz Gortat)

1972

Länderkämpfe:
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in Mielec, Polen gegen DDR, Hw, Abbr.-Sieger 3. R. über Hans-Dietrich Kästner (Jan Szczepański (Boxer))

1972

Länderkämpfe:
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in Mielec, Polen gegen DDR, We, Punktsieger über Peter Spilski (Jerzy Rybicki)

1972

Länderkämpfe:
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in Mielec, Polen gegen DDR, Fl, kampfloser Sieger über Klaus Gertenbach (Leszek Błażyński)

Partnergemeinden

1990

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Mielec, Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen, seit (Douchy-les-Mines)

Geschichte

1998

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Gründung von Kirchhoff Polska in Mielec (Polen) und Eröffnung des zweiten Werkes von Kirchhoff Portugal in Ovar (Kirchhoff Automotive)

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