Militärgeschichtliches Forschungsamt

Das Militärgeschichtliche Forschungsamt (MGFA) der Bundeswehr war das größte historische Institut in Deutschland. Es war eine militärische Dienststelle und Einrichtung der Ressortforschung des Bundes und betrieb im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung militärhistorische Forschung. Es war der Streitkräftebasis zugeordnet und unterstand truppendienstlich dem Streitkräfteamt. Das Institut wurde am 31. Dezember 2012 aufgelöst und ging in das neuaufgestellte Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr über.



Geschichte




  • April 1952 – Einrichtung des Referats für Zeitgeschichte im Amt Blank.
  • Januar 1957 – Aufstellung der Militärgeschichtlichen Forschungsstelle in Langenau bei Ulm.
  • Januar 1958 – Umbenennung in Militärgeschichtliches Forschungsamt (MGFA).
  • Oktober 1958 – Umzug des MGFA von Langenau nach Freiburg im Breisgau.
  • Oktober 1970 – Beginn des Forschungsprojektes „Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik“.
  • Januar 1971 – Beginn des Forschungsprojektes „Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg“.
  • 1978 – Aufbau einer eigenständigen Abteilung „Ausbildung, Information, Fachstudien“ (AIF).
  • 1984 – Einrichtung eines Wissenschaftlichen Beirates für das MGFA.
  • 1987 – Angliederung des Luftwaffenmuseums in Uetersen an das MGFA.
  • 1994 – Verlegung des MGFA von Freiburg im Breisgau nach Potsdam in die Villa Ingenheim, ehemals Sitz des Militärgeschichtlichen Instituts der DDR von 1958 bis 1992.
  • 1994 – Angliederung des Militärhistorischen Museums in Dresden und des Luftwaffenmuseums in Berlin-Gatow.
  • 2013 – Fusion des MGFA mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr, in Strausberg, zum Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam.
  • mehr zu "Militärgeschichtliches Forschungsamt" in der Wikipedia: Militärgeschichtliches Forschungsamt

    Leitung > „Leitende Historiker“

    Geschichte

    2013

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    – Fusion des MGFA mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr, in Strausberg, zum Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam.

    1994

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    – Angliederung des Militärhistorischen Museums in Dresden und des Luftwaffenmuseums in Berlin-Gatow.

    1994

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    – Verlegung des MGFA von Freiburg im Breisgau nach Potsdam in die Villa Ingenheim, ehemals Sitz des Militärgeschichtlichen Instituts der DDR von 1958 bis 1992.

    1987

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    – Angliederung des Luftwaffenmuseums in Uetersen an das MGFA.

    1984

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    – Einrichtung eines Wissenschaftlichen Beirates für das MGFA.

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