Mohammad Reza Pahlavi

Mohammad Reza Pahlavi, (persischمحمدرضا پهلوی, DMGMoḥammad-Reża Pahlavī [moɦæˈmːæd reˈzɑː pæɦlæˈviː] * 26. Oktober 1919 in Teheran; † 27. Juli 1980 in Kairo) war vom 17. September 1941 bis zum 16. Januar 1979 Schah, (auch Schahanschah) des Iran. Für die Beurteilung seiner Regierung sind unter anderem der Sturz des Premierministers Mossadegh im Jahr 1953, die kontrovers bewertete Initiative zur Alphabetisierung und Modernisierung (die sogenannte „Weiße Revolution“) und Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen und Folter von Bedeutung - letztere insbesondere verübt durch die Geheimpolizei SAVAK. Mohammad Reza Pahlavi verließ den Iran wegen anhaltender Proteste gegen seine Politik im Rahmen der Iranischen Revolution.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Mohammad Reza Pahlavi stirbt in Kairo. Mohammad Reza Schah Pahlavi Schahanschah trat gemäß der iranischen Verfassung als ältester Sohn von Reza Schah Pahlavi am 17. September 1941 durch die Ablegung des Amtseides vor dem iranischen Parlament (Madschles (Iran)) die Nachfolge seines Vaters als Schah des Irans an. Er erhielt am 15. September 1965 vom iranischen Parlament den Titel Aryamehr (Sonne der Arier) für seine Verdienste im Kampf gegen den Analphabetismus. Mohammad Reza Schah Pahlavi verließ den Iran aufgrund der Islamischen Revolution am 18. Januar 1979. Mit dem Referendum vom 30. März 1979 über die neue Staatsform einer Islamischen Republik wurde die Islamische Republik Iran zum 1. April 1979 gegründet. Mohammad Reza Pahlavi starb am 27. Juli 1980 im Kairoer Militärhospital Maad an den Folgen einer Krebserkrankung der Milz.
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Geboren: Mohammad Reza Pahlavi wird in Teheran geboren. Mohammad Reza Schah Pahlavi Schahanschah trat gemäß der iranischen Verfassung als ältester Sohn von Reza Schah Pahlavi am 17. September 1941 durch die Ablegung des Amtseides vor dem iranischen Parlament (Madschles (Iran)) die Nachfolge seines Vaters als Schah des Irans an. Er erhielt am 15. September 1965 vom iranischen Parlament den Titel Aryamehr (Sonne der Arier) für seine Verdienste im Kampf gegen den Analphabetismus. Mohammad Reza Schah Pahlavi verließ den Iran aufgrund der Islamischen Revolution am 18. Januar 1979. Mit dem Referendum vom 30. März 1979 über die neue Staatsform einer Islamischen Republik wurde die Islamische Republik Iran zum 1. April 1979 gegründet. Mohammad Reza Pahlavi starb am 27. Juli 1980 im Kairoer Militärhospital Maad an den Folgen einer Krebserkrankung der Milz.

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Mohammad Reza Pahlavi starb im Alter von 60 Jahren. Mohammad Reza Pahlavi wäre heute 98 Jahre alt. Mohammad Reza Pahlavi war im Sternzeichen Skorpion geboren.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Schah Mohammad Reza Pahlavi führt im Zuge der „Weißen Revolution“ im Iran das Frauenwahlrecht ein.
Exponierte Ereignisse:
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Im Iran wird das von Schah Mohammad Reza Pahlavi vorgelegte 6-Punkte-Reformprogramm der Weißen Revolution in einem Referendum mehrheitlich angenommen.
Exponierte Ereignisse:
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Die kinderlos gebliebene Ehe zwischen dem iranischen Schah Mohammad Reza Pahlavi und Soraya wird aus Gründen der Staatsräson geschieden.

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Rundfunk: In der ARD-Reihe Zeichen der Zeit ist der Dokumentarfilm Der Polizeistaatsbesuch von Roman Brodmann im Deutschen Fernsehen zu sehen, der sich kritisch mit scheinbaren „Nebensächlichkeiten“ der Ereignisse rund um den Besuch von Mohammad Reza Pahlavi im Juni 1967 in Deutschland beschäftigt.

1967

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Film: Der Polizeistaatsbesuch -Beobachtungen unter deutschen Gastgebern ist ein deutscher Dokumentarfilm über den Schah-Besuch 1967 in der Bundesrepublik Deutschland, der im selben Jahre gedreht wurde. Der Staatsbesuch des iranischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi und seiner Gattin Farah Diba führte am 2. Juni 1967 in West-Berlin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten, Gegendemonstranten und der Polizei, in deren Verlauf der Student Benno Ohnesorg erschossen wurde. Der Film lief erstmals in der ARD innerhalb der Sendereihe Zeichen der Zeit.

Stab:
Regie: Roman Brodmann
Drehbuch: Roman Brodmann
Produktion: Süddeutscher Rundfunk
Kamera: Franz Brandeis Michael Busse

Besetzung: Alwin Michael Rueffer

Politik & Weltgeschehen

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Der ehemalige Schah von Persien, Mohammad Reza Pahlavi, reist aus seinem Exil in Panama nach Ägypten, um einer drohenden Auslieferung zuvorzukommen.
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Politik: Schah Mohammad Reza Pahlavi verlässt den Iran.
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In Teheran (Iran) kommt es bei Demonstrationen gegen Schah Mohammad Reza Pahlavi zu gewalttätigen Ausschreitungen auf dem Jaleh-Platz, in dessen Verlauf 64 Demonstranten den Tod finden. Der Tag geht als Schwarzer Freitag in die Geschichte Irans ein.
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An seinem 48. Geburtstag finden die Krönungsfeierlichkeiten von Schah Mohammad Reza Pahlavi und seiner Ehefrau Farah Pahlavi statt.
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Schah Mohammad Reza Pahlavi wird vom iranischen Parlament der Titel Aryamehr (Licht der Arier) verliehen.

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