Molekularbiologie

Die Molekularbiologie ist die Beschäftigung mit der Struktur und Funktion biologischer Makromoleküle, befasst sich als solche mit der Struktur, Biosynthese und Funktion von DNA und RNA auf molekularer Ebene und untersucht, wie diese untereinander und mit Proteinen interagieren. Das Forschungsgebiet der Molekularbiologie überlappt dabei immer mehr mit weiteren Feldern der Biologie und Chemie, insbesondere der (molekularen) Genetik und der Biochemie. Die Grenzen zwischen diesen Fachbereichen sind dabei oft fließend. Der Name für dieses Fach wurde bereits in den 1930er Jahren verwendet, jedoch erst 1952 durch den englischen Physiker und Molekularbiologen William Astbury entscheidend geprägt.

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Tagesgeschehen

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Die MolekularbiologenMario Capecchi, Martin Evans und Oliver Smithies werden für ihre Arbeiten an der Knockout-Maus mit dem Medizin-Nobelpreis 2007 ausgezeichnet.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2009

Preisträger:
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Axel Ullrich für seine Pionierarbeit in angewandter Molekularbiologie und Klonierung zur Entdeckung von Proteintherapien gegen viele Krankheiten, darunter Diabetes und Krebs. (Dr. Paul Janssen Award for Biomedical Research)

1997

Preisträger:
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Antonius Matzke und Marjori Matzke – Institut für Molekularbiologie, Österreichische Akademie der Wissenschaften (Wittgenstein-Preis)

1991

Forschung > Leibniz-Preisträger:
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Rolf Müller – Biochemie/Molekularbiologie (Philipps-Universität Marburg)

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