Mompós

Verkehrszeichen Einbahn-Pfeil handgeschmiedet

Mompós (vollständig Santa Cruz de Mompós, auch Mompóx) ist eine kolumbianische Gemeinde (municipio) in Bolívar südöstlich von Cartagena. Die Gemeinde hat 44.124 Einwohnern, von denen 25.785 im städtischen Teil der Gemeinde (cabecera municipal) leben (Stand 2015).

Mompós liegt am Unterlauf des Río Magdalenas. Hier mündet der Cauca in den Río Magdalena. Die Stadt ist auch bekannt für ihre Goldschmiedearbeit.



Geschichte




Die Stadt Mompós wurde am 3. Mai 1537 von Alfonso de Heredia im Namen des Gouverneurs von Cartagena Juan de Santa Cruz, auf dem Gebiet der Malibúes gegründet. Der Indianerhäuptling der MalibúesMompoj half den Konquistadoren bei der Siedlungsgründung. Aus Dank benannten die Spanier die Stadt nach dem Häuptling und dem Gouverneur von Cartagena als Santa Cruz de Mompóx. Santa Cruz bedeutet wörtlich „Heiliges Kreuz“, was sich noch immer in der Stadtflagge widerspiegelt.Mompós war eine wichtige Stadt im Vizekönigreich Neugranada. Als der deutsche Forscher Alexander von Humboldt 1801 seine Südamerika-Reise unternahm, rastete er vom 25. April bis zum 5. Mai in Mompós.Am 6. August 1810 erklärte Mompós sich als eine der ersten Städte von Neugranada als vollständig unabhängig von Spanien.

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Amerika

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Gründung der kolumbianischen Stadt Santa Cruz de Mompóx

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Candelario Obeso wird in Mompós geboren. Candelario Obeso war ein kolumbianischer Schriftsteller.

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