Mondfinsternis

Bei einer Mondfinsternis durchquert der Mond den Schattenkegel, den die von der Sonne beleuchtete Erde im Weltraum wirft. Dieses astronomische Ereignis findet statt, wenn Sonne, Erde und Mond genügend genau auf einer geraden Linie liegen.

Der Schattenkegel der Erde hat am Ort des Mondes einen etwa mondgroßen Kernschatten, in dem die Sonne von der Erde völlig verdeckt ist, umgeben von einem ringförmigen Halbschatten etwa gleicher Breite, in dem die Sonne teilweise bedeckt ist. Umgangssprachlich ist mit Mondfinsternis oft der Fall gemeint, dass der Mond ganz oder teilweise durch den Kernschatten läuft. Dann ist der kreisförmige Schatten der Erde auf der Mondscheibe deutlich wahrzunehmen. Je nachdem, ob der Mond ganz oder nur teilweise in den Schatten eintaucht, wird zwischen totalen und partiellen Finsternissen unterschieden. Pro Jahrhundert ereignen sich - mit Variationen - etwa 70 solcher Kernschattenfinsternisse. In der Astronomie werden auch die weniger auffälligen Ereignisse mitgezählt, bei denen der Mond lediglich den Halbschatten durchläuft. Diese Halbschattenfinsternisse sind etwa halb so häufig wie die Kernschattenfinsternisse.

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Geboren & Gestorben

1797

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Gestorben: Wang Zhenyi stirbt. Wang Zhenyi (chinesisch: ???; Pinyin: Wáng Zh?nyí), auch bekannt als Jiangning Nüshi, war eine chinesische Astronomin, Mathematikerin und Dichterin während der Qing-Dynastie und somit eine der wenigen weiblichen Universalgelehrten der späten Kaiserzeit. Bekannt wurde sie hauptsächlich durch astronomische Experimente, mit denen sie erstmals das Phänomen von Mondfinsternissen wissenschaftlich erklärte. Zusätzlich verfasste sie wissenschaftliche Artikel und Mathematikbücher in einer für Anfänger verständlichen Sprache sowie zahlreiche Gedichte. Nach ihr ist der Venuskrater Wang Zhenyi benannt.

1768

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Geboren: Wang Zhenyi wird geboren. Wang Zhenyi (chinesisch: ???; Pinyin: Wáng Zh?nyí), auch bekannt als Jiangning Nüshi, war eine chinesische Astronomin, Mathematikerin und Dichterin während der Qing-Dynastie und somit eine der wenigen weiblichen Universalgelehrten der späten Kaiserzeit. Bekannt wurde sie hauptsächlich durch astronomische Experimente, mit denen sie erstmals das Phänomen von Mondfinsternissen wissenschaftlich erklärte. Zusätzlich verfasste sie wissenschaftliche Artikel und Mathematikbücher in einer für Anfänger verständlichen Sprache sowie zahlreiche Gedichte. Nach ihr ist der Venuskrater Wang Zhenyi benannt.

Natur & Umwelt

62 n. Chr.

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12. März: Heron von Alexandria erwähnt eine Mondfinsternis über der Stadt.

Wissenschaft & Technik

1456

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Der Wiener Astronom Georg von Peuerbach entdeckt gemeinsam mit Regiomontanus Unterschiede zwischen Mondfinsternissen und dem Erscheinen von Kometen.

76 v. Chr.

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Die am 18. Dezemberjul. in Griechenland gegen 23:55 Uhr beginnende Mondfinsternis fällt im ägyptischen Kalender auf den 9. Achet IV. Das altägyptische Neujahrsfest am 1. Achet I beginnt mit Sonnenaufgang des 11. Septemberjul..

85 v. Chr.

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Die am 28. Dezember jul. in Ägypten gegen 7:35 Uhr beginnende totale Mondfinsternis fällt im ägyptischen Kalender auf den 17. Achet IV. Aufgrund des Sonnenaufgangs gegen 6:40 Uhr ist sie dort nicht beobachtbar. Das altägyptische Neujahrsfest am 1. Achet I beginnt mit Sonnenaufgang des 13. Septemberjul..

O

1885

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Oppolzergasse, 1874 benannt nach dem Mediziner Johann von Oppolzer (1808–1871) und seinem Sohn, dem Astronomen Theodor von Oppolzer (1841–1886). Johann von Oppolzer war ab 1850 Professor für Medizin an der Universität Wien und 1860/61 deren Rektor. Aufgrund seiner häufig verordneten Badekuren wurde er zu einem Förderer der österreichischen Badekurorte. Daneben setzte sich Oppolzer auch für die Elektrotherapie ein und wurde damit zu einem wichtigen Vertreter der Zweiten Wiener Medizinischen Schule. Theodor von Oppolzer war ab 1875 Professor für Astronomie an der Universität Wien. Bekannt wurde er durch seinen Canon der Finsternisse , in dem er etwa 8.000 Sonnenfinsternisse und über 5.000 Mondfinsternisse zwischen 1208? v.? Chr. und 2163? n.? Chr. berechnete. Der Asteroid (1492) Oppolzer ist nach ihm benannt, ebenso der Mondkrater Oppolzer. Die Gasse entstand 1862 nach der Demolierung der Wiener Stadtmauern. Zuvor bestand in dieser Gegend eine Gasse, die um 1770 Hühnerloch hieß und dann Kleppergasse (nach den damaligen Pferdeställen in der Teinfaltstraße? 8; „Klepper“ bezeichnete umgangssprachlich ein unterernährtes oder altersschwaches Hauspferd). (Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2001

Werk:
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Mondfinsternis. Poster, Spektrum Akad.Verlag (Eckhard Slawik)

1874

Werk:
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Partielle Mondfinsternis (Étienne Léopold Trouvelot)

Tagesgeschehen

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Mondfinsternis - Heute, abhängig von der wahren Ortszeit etwa ab 20:45 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Ab etwa 22:00 Uhr wird der Mond für ca. 75 Minuten komplett verfinstert und als kupferrote Scheibe zu sehen sein. Um etwa 0:00 Uhr tritt er aus dem Kernschatten wieder aus.

Kalender & Astronomie

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Deutschland: Von ganz Mitteleuropa aus kann eine partielle Mondfinsternis beobachtet werden (Mondfinsternis am 16. August 2008).
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Totale Mondfinsternis

Astronomie

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totale Mondfinsternis
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Partielle Mondfinsternis
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Penumbral-partielle Mondfinsternis

Astronomie & Raumfahrt

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Halbschattenfinsternis (Mondfinsternis)

Bereits feststehende Ereignisse

2026

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3. März: Totale Mondfinsternis in Asien, Ozeanien, Amerika und im Pazifik

2020

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Halbschattenfinsternis (Mondfinsternis) am 10. Januar.

2019

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Partielle Mondfinsternis am 16. Juli.

2018

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Totale Mondfinsternis am 27. Juli.

2017

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Halbschattenfinsternis (Mondfinsternis) am 11. Februar.

"Mondfinsternis" in den Nachrichten