Monemvasia

Monemvasia (Aussprache: [mɔnɛmvaˈsja], griechischΜονεμβασία oder Μονεμβασιά (f. sg.), altertümlich auch Malvasy, modern teils auch Monemvassia, Monemwassia, Monembasia transkribiert) ist eine griechische Kleinstadt, die im byzantinischen Reich bedeutender Stützpunkt und Festung war. Sie liegt auf einem Felsen vor der Küste Lakoniens im Südosten der Halbinsel Peloponnes. Die Gemeinde Monemvasia wurde zuletzt 2011 durch die Eingemeindung von vier Nachbargemeinden erheblich vergrößert. Der Verwaltungssitz wurde dabei von der Stadt Monemvasia nach Molai, der größten Siedlung in der Gemeinde, verlegt.

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Politik & Weltgeschehen

583 n. Chr.

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Balkanfeldzüge des Maurikios: Die peloponnesische Festungsstadt Monemvasia wird als Schutz vor den einfallenden Slawen errichtet.

Osmanisches Reich / Trapezunt

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Das griechische Reich von Trapezunt (heute Trabzon) an der südöstlichen Schwarzmeerküste kapituliert vor den osmanischen Truppen. Untergang des letzten oströmischen Teilreiches. Vom Römischen Reich ist damit nur noch die Stadt Monemvasia auf der griechischen Halbinsel Peloponnes übrig, die 1464 venezianisches Protektorat wird. Die Hagia Sophia in Trapezunt wird in der Folge zur Moschee umgewandelt.

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Giannis Ritsos wird in Monemvasia geboren. Giannis Ritsos war ein griechischer Schriftsteller, vornehmlich Lyriker.

1400

Geboren:
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Andronikos Palaiologos (Thessaloniki) wird in Monemvasia geboren. Andronikos Palaiologos war ein byzantinischer Despot und letzter Statthalter von Thessaloniki.

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