Mongolei

Die Mongolei (amtlich in der mongolischen Sprache Монгол Улс/Mongol Uls; ᠮᠤᠩᠭᠤᠯ
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/mongɣol ulus, wörtlich: Mongolischer Staat) ist ein Binnenstaat im östlichen Teil Zentralasiens und liegt zwischen Russland im Norden und der Volksrepublik China im Süden. Seine Fläche umfasst den größten Teil des Mongolischen Plateaus. Territorial knapp viereinhalbmal so groß wie Deutschland, ist das Land mit rund 3 Millionen Einwohnern der am dünnsten besiedelte Staat der Welt. Die größte Stadt ist die Hauptstadt Ulaanbaatar, in der mehr als 40 Prozent der Landesbevölkerung leben.

Aufgrund der Bodenbeschaffenheit und des Klimas kann in der Mongolei wenig Ackerbau betrieben werden. Die Landschaft dominieren grasbewachsene Steppen, mit Bergen im Norden und Westen, sowie die Wüste Gobi im Süden. Bedeutendste Wirtschaftszweige sind die nomadische Viehwirtschaft und der Bergbau. Das Land zählt zu den zehn rohstoffreichsten Ländern der Erde. Die Mehrheit der Einwohner sind Buddhisten. Insgesamt gehören bei steigender Tendenz rund 62 Prozent der Bevölkerung einer Religionsgemeinschaft an, wovon sich 91,6 Prozent zum Lamaismus bekennen.

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Europa

1255

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Wilhelm von Rubruk kehrt von seiner Reise in die Mongolei zurück (siehe 1253).

Geschichte > Chronik der Mongolen vom 13. bis 18. Jahrhundert

1691

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Um eine drohende Unterwerfung durch die östlichen Oiraten abzuwenden, unterwerfen sich die Chalcha der Äußeren Mongolei der Qing-Dynastie. Im Anschluss schlagen Chalcha und Mandschu gemeinsam die Oiraten bei Zuunmod (1696). (Mongolisches Reich)

Historische hessische Verfassungen

Natur & Umwelt

1910

Katastrophen:
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Dezember: In der Mongolei und in der Mandschurei bricht die Pest aus.

Ereignisse

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Bogd Khan wird zum Herrscher über die unabhängig gewordene Mongolei ernannt.

91 n. Chr.

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Die Chinesen besiegen die Hunnen in der Mongolei.

Asien

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Die Mongolei wird mit der Hilfe der UdSSR von China unabhängig, bleibt aber bis 1990 in starker Abhängigkeit von der Sowjetunion.

1220

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Dschingis Khan gründet seine Reichs-Hauptstadt Karakorum in der heutigen Mongolei. Er erobert Choresmien und zerstört die Städte Buchara und Samarkand

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Die Chinesisch-Schwedische Expedition unter der Leitung Sven Hedins bricht von Peking aus auf, um die Mongolei, die Wüste Gobi und Xinjiang zu erforschen.

Bücher

1992

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The Lost Country über die Mongolei (Jasper Becker)

Wirtschaft

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Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Mongolei

Partnerstädte

1997

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MongoleiUlaanbaatar, Mongolei (Taipeh)

Kunst & Kultur

Kultur:
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Kulturabkommen zwischen Deutschland und Mongolei. In Kraft seit dem 15. Juni 1998

Mitglieder

Wirtschaft > Staatshaushalt

2004

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Bildung: 5,0? %

Reisen & Expeditionen

2005

Expedition > Weitere Touren nach 1970:
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– Reise zu den Dyva-Nomaden in der Mongolei; „Zeitreise” rund um den Nanga Parbat/Pakistan (Reinhold Messner)

2004

Expedition > Weitere Touren nach 1970:
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– Längsdurchquerung der Wüste Gobi zu Fuß, ca. 2000? km Laufstrecke (Reinhold Messner)

1998

Expedition > Weitere Touren nach 1970:
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– Reise ins Altaigebirge und in die Puna de Atacama (Anden) (Reinhold Messner)

Wissenschaft & Technik

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Im Altai-Gebirge, Mongolei, wird eine 2.500 Jahre alte Mumie in einem Grab gefunden

Nutzerstaaten

2012

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Mongolei? Mongolei – 50 T-72A der MAF in

Politik & Weltgeschehen

Weltpolitik:
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Wien/Österreich: Die Mongolei wird 57. Teilnehmerstaat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.

2008

Wahlen:
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Juni: Parlamentswahlen in der Mongolei
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Parlamentswahlen in der Mongolei.
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Nambaryn Enchbajar wird Regierungspräsident der Mongolei
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Natsagiin Bagabandi wird Staatspräsident der Mongolei.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2009

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Ehrung: ‚Altan Gadas‘ Polarstern-Orden der Mongolei
Seit 2001 ist Ute Kumpf regelmäßig als Expertin für die Friedrich-Ebert-Stiftung u.a. in der Mongolei tätig. In dieser Funktion hat sie u.a. den Prozess der Wahlrechtsreform konstruktiv begleitet. In zahlreichen Workshops und Symposien unterstützt Ute Kumpf die Entwicklung von Konzepten zur politischen und gesellschaftlichen Teilhabe der mongolischen Frauen, die Entwicklung demokratischer parlamentarischer und zivilgesellschaftlicher Strukturen ebenso wie den Ausbau von Arbeitnehmerrechten. Für diesen Einsatz und ihre besonderen Verdienste um die deutsch-mongolischen Beziehungen erhielt sie den mongolischen „Polarstern-Orden“, der die höchste offizielle Auszeichnung der Mongolei darstellt.

2004

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Ehrung: Auszeichnung als „Bester mongolischer Volkstalent“ durch das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft der Mongolei. (Otgonbayar Ershuu)

2001

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Ehrung: Ehrendoktor der Technischen Universität der Mongolei (Christian Bode)

1979

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Ehrung: Diplome der Keramik-Biennalen Sopot / Polen und Ulaanbaatar / Mongolei (Ulli Wittich-Großkurth)

1979

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Ehrung: Diplome der Keramik-Biennalen Sopot / Polen und Ulan Bator / Mongolei (Ulli Wittich-Großkurth)

Tagesgeschehen

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Ulaanbaatar/Mongolei: Parlamentswahlen
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Mongolei: Bei den Parlamentswahlen in der Mongolei gewinnt die regierende Mongolische Revolutionären Volkspartei
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Ulan Bator/Mongolei: Premierminister Mijeegombyn Enchbold tritt von seinem Amt als Regierungschef zurück.
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Peking: Die Besatzung des zweiten bemannten Raumflugs der Volksrepublik China landet mit ihrer Rückkehrkapsel Shenzhou 6 um 4:32 Ortszeit sicher in der Steppe der Mongolei, wobei sie den geplanten Zielort um nur 1 km verfehlt. Das Befinden der Taikonauten Fei Junlong und Nie Haisheng, die fünf Tage lang die Erde umkreist hatten, entspreche laut Angaben der Behörden den positiven Erwartungen. China ist nach Russland und den USA die dritte Nation, die einen bemannten Weltraumflug unternommen hat.
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Mongolei. Bei den Wahlen in der Mongolei erleidet die regierende Mongolische Revolutionäre Volkspartei starke Verluste.

"Mongolei" in den Nachrichten