Mongolen

Mit dem Begriff Mongolen (altmongolisch: Monggol.svgMongɣul; mongolischМонгол/Mongol) werden verschiedene ethnische Gruppierungen bezeichnet.

Mongolen im engeren Sinne sind die von den zentralasiatischen mongolischen Stämmen des 13. Jahrhunderts abstammenden Gruppen. Im weiteren Sinne können auch Völker wie die Dongxiang und andere dazugezählt werden.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Tergel wird geboren. Tergel ist ein mongolischerTennisspieler aus der Volksrepublik China.

1990

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Geboren: Goldene Urne wird geboren. Die Losziehung aus der Goldenen Urne (chinesisch?????,?Pinyin j?npíng chèqi?n; tib. gser bum skrug pa) bezeichnet ein durch die Qing-Regierung festgelegtes System zur Bestimmung der Reinkarnationen großer Lebender Buddhas des Tibetischen Buddhismus in den tibetischen und mongolischen Gebieten Chinas. Um zu verhindern, dass mongolische und tibetische Aristokraten die Reinkarnation großer Lebender Buddhas manipulierten, bestimmte die Qing-Regierung im 57. Jahr der Ära Qianlong (1792) zwei goldene Urnen aufzustellen: die eine im Pekinger Lamatempel (Yonghe gong), die andere im Jokhang-Kloster in Lhasa. Bei der Reinkarnation eines jeden mongolischen und tibetischen großen Lebenden Buddha – wie Changkya Khutukhtu, Jetsün Dampa Khutukhtu, Dalai oder Panchen – musste damit sowohl im Yonghe-Tempel als auch im Jokhang-Kloster das “Seelenkind” , dessen Name auf dem Elfenbeinlos geschrieben war, durch Ziehen des Loses aus der Urne ermittelt werden. Das Verfahren wurde überwacht vom shangshu -Beamten des Lifanyuan (dem Ministerium für Minoritäten-Angelegenheiten) bzw. dem in Tibet stationierten Hochkommissar. Von der Zeit der Qing-Dynastie bis in die Zeit der Republik China wurden allein auf dem Gebiet Tibets aus neunundreißig Reinkarnationssystemen für Lebende Buddhas aus den drei Schulen Gelug, Kagyu und Nyingma mehr als siebzig Lebende Buddhas über das Verfahren der Losziehung aus der goldenen Urne ermittelt. Nach Gründung der Volksrepublik China folgte die Zentralregierung diesem Ritual, am 29. November 1995 wurde der 11. Panchen Erdeni vor dem Shakyamuni-Bildnis des Jokhang-Klosters in Lhasa durch Losziehung aus der Goldenen Urne als das Seelenkind der Reinkarnation des 10. Panchen Erdini (1938-1989) ermittelt. Von Vertretern des Chinesischen Staatsrats wurden ihm als 11. Panchen Erdini im Kloster Trashilhünpo die vergoldete Ernennungsurkunde und das Goldsiegel verliehen.
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Gestorben: Ulanhu stirbt in Peking. Ulanhu war ein mongolischerPolitiker der Volksrepublik China.
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Geboren: Sa Dingding wird in der inneren Mongolei geboren. Sa Dingding ist eine Sängerin und Komponistin aus China. Ihre ethnische Zugehörigkeit ist mongolisch.

1983

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Gestorben: Geshe Wangyal stirbt. Geshe Wangyal oder Ngawang Wangyal, ein kalmückischerMongole, war ein hoher Gelugpa-Mönch und gilt als Amerikas erster Lehrer des Tibetischen Buddhismus. Er war ein Schüler von Agvan Dorzhiev (1854–1938), dem diplomatischen Vertreter des 13. Dalai Lama. Im Jahr 1958 erhielt er vom 14. Dalai Lama die besondere Erlaubnis, Amerikas ersten Tempel des tibetischen Buddhismus in New Jersey zu gründen. Es war auch der erste Gelug-Tempel in Amerika.

Kunst & Kultur

1036

Kultur:
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Um sie vor den heranstürmenden Mongolen zu schützen, mauern chinesische buddhistische Mönche in den Mogao-Grotten rund 50.000 Dokumente ein. Darunter befindet sich unter anderem die erste Druckversion des Diamant-Sutra.

Zeittafel

1223

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Zum ersten Mal erscheinen die Mongolen in der Rus; die Schlacht an der Kalka endet mit einer bitteren Niederlage für die Rus. (Kiewer Rus)

Europa

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Die Mongolen erobern und zerstören Kiew.

Mongolensturm

1241

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18. März: In einer Schlacht bei Chmielnik unterliegen polnische Ritter der westwärts ziehenden Goldenen Horde turko-mongolischerTataren.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1267

Stadtrechte & Ersturkundliche Erwähnungen:
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Neugründung Pekings durch die Mongolen

Weitere Ereignisse in Asien & Afrika

1270

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Nach dem Tod seines Vaters David VII. wird der minderjährige Dimitri II. König von Georgien. Sein Onkel Sadun Mankaberdeli übernimmt bis 1278 die Regentschaft. Trotz der Oberhoheit der Mongolen erlebt das Land einen politischen und wirtschaftlichen Aufschwung.

Asien

1351

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Im Kaiserreich China beginnt ein Guerillakrieg der Kleinbauern gegen die Mongolenherrschaft. Dieser wird 1368 mit der Vertreibung der Mongolen enden.

1279

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19. März: Mit dem Tod von Song Bing in der Schlacht gegen die Mongolen endet die südliche Song-Dynastie, Beginn der Yuan-Dynastie: Militärische Einigung des chinesischen Reiches durch Kublai Khan nach über 300-jähriger Teilung.

1260

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Mongolen erobern und plündern Aleppo und weite Teile Nordsyriens, während Damaskus von den Mamluken gehalten werden kann.
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Die Hauptarmee der Mongolen unter Führung von Hülegü trifft während des Mongolensturms von Westen her vor Bagdad ein. Der von Möngke Khan beauftragte Angriff auf die Hauptstadt des islamischen Kalifatsstaates und zu diesem Zeitpunkt eine der bedeutendsten Weltmetropolen beginnt am 29. Januar.

1256

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Die Mongolen treffen in Mesopotamien ein und zerstören die über 4000 Jahre alten Bewässerungssysteme der Sumerer derart gründlich, dass die Bevölkerung innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums von 25 auf etwa 1,5 Millionen Menschen zurückgeht. Die Anlagen werden nie wieder aufgebaut.

Politik & Weltgeschehen

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Schlacht bei Angora (Ankara): Niederlage der Osmanen unter Sultan Bayezit I. gegen die MongolenTamerlans.

1386

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Chronologie > Nach Christus: Mongolen (Hakkâri (Provinz))

1368

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Ende der Mongolenherrschaft in China. Von den nun regierenden Kaisern der Ming-Dynastie werden nicht nur die römisch-katholischen, sondern ebenso die orthodoxen und die nestorianischen Christen des Landes verwiesen und verfolgt. Die Beziehungen zum Heiligen Stuhl brechen ab, der Handel mit Europa geht zu Ende. Die während der Mongolenherrschaft funktionierenden Kommunikationskanäle schließen sich.

1271

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Oktober: Ein mongolisches Heer der Ilchane unternimmt einen Plünderungszug gegen die Mamluken in die Gegend südlich von Aleppo.

1248

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Dezember: Wilhelm von Rubruk befindet sich bei Ludwig IX. auf Zypern, als dieser eine Abordnung der Mongolen empfängt.

Bücher mit Miss Marple > Roman

1976

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Sleeping Murder (dt.: Ruhe unsanft) (Miss Marple)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2006

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Film: Der chinesische Spielfilm Tuyas Hochzeit (chinesisch 圖雅的婚事 / 图雅的婚事 Túyǎ de hūnshì) aus dem Jahr 2006 spielt sich in der nördlichen Provinz Innere Mongolei ab. Regisseur Wang Quan’an erzählt im oftmals komischen Drama von traditionell lebenden Hirten, deren Lebensform durch den raschen wirtschaftlichen Wandel, Verstädterung und ökologische Probleme in Frage gestellt ist. Die Rolle der selbstbewussten Titelheldin besetzte Wang mit der chinesischen Berufsschauspielerin Yu Nan; die übrigen Rollen übernahmen ortsansässige mongolische Laien. An der Kamera stand der Deutsche Lutz Reitemeier. An den 57. Internationalen Filmfestspielen in Berlin zeichnete die Jury das Werk mit dem Hauptpreis, dem Goldenen Bären aus. Am 23. August 2007 kam der Film in die deutschen Kinos.

Stab:
Regie: Wang Quan’an
Drehbuch: Lu Wei
Wang Quan’an
Produktion: Yan Ju Gang
Kamera: Lutz Reitemeier
Schnitt: Wang Quan’an

Besetzung: Yu Nan

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