Monica Rüthers

Monica Rüthers (* 1963 in Münster) ist eine Schweizer Historikerin.

Die 1963 in Münster geborene Monica Rüthers wuchs in Westberlin und am Bodensee auf. Sie studierte von 1984 bis 1989 Geschichte und Germanistik an der Universität Basel. Von 1991 bis 2001 war sie Assistentin am Lehrstuhl für Osteuropäische und Neuere Allgemeine Geschichte bei Heiko Haumann am Historischen Seminar der Universität Basel. 1995/96 wurde sie in Basel promoviert bei Haumann über Lebensentwürfe ostjüdischer Frauen im 19. Jahrhundert. Dabei untersuchte sie an drei autobiografischen Texten von Frauen den Wandel ostjüdischer Lebenswelten sowie deren Wahrnehmung und Deutung durch jüdische Frauen. Rüthers übte Lehraufträge in Basel, Zürich, Bern und Luzern aus. Von 1997 bis 2001 war sie im Auftrag der Stadt Kreuzlingen Leiterin des Forschungsprojektes Stadtgeschichte Kreuzlingen. 2006 erfolgte ihre Habilitation in Basel mit der Studie Öffentlicher Raum und gesellschaftliche Utopie. Stadtplanung, Kommunikation und Inszenierung von Macht in der Sowjetunion am Beispiel Moskaus, 1917–1964. Von 2006 bis 2008 war sie assoziierte Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Rüthers war 2008/09 Lehrstuhlvertreterin für osteuropäische Geschichte an der Universität Konstanz. Sie lehrt seit 2010 als Professorin für Europäische Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropa an der Universität Hamburg. Rüthers ist von Oktober 2017 bis September 2018 Forschungsstipendiatin des Historischen Kollegs München. Im Kollegjahr 2017/2018 liegt der Schwerpunkt auf der Ikonografie der sowjetischen Kindheit.

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