Montenegro

Montenegro (serbokroatisch Црна Гора/Crna Gora [ˈt͡sr̩naː ˈɡɔra], albanisch Mali i Zi) ist eine Republik an der südöstlichen Adriaküste in Südosteuropa. Das montenegrinische Staatsgebiet grenzt im Nordwesten an Kroatien (25 km), Bosnien und Herzegowina (225 km) und im Nordosten an Serbien (124,4 km), im Südosten an den Kosovo (78,6 km) und im Süden an Albanien (172 km). Nachdem Montenegro nahezu 90 Jahre zu Jugoslawien gehört hatte, wurde es am 3. Juni 2006 erneut unabhängig.

Der Balkanstaat ist mit etwa 625.000 Einwohnern und einer Fläche von 13.812 Quadratkilometern einer der kleineren Staaten Europas – flächenmäßig etwas kleiner als Schleswig-Holstein. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Podgorica, zweitgrößte Stadt ist Nikšić. Hauptwirtschaftszweige sind der Dienstleistungssektor und der Tourismus, vor allem an der montenegrinischen Küste.

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Julikrise & Erster Weltkrieg

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Erster Weltkrieg

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Das mit Serbien verbündete Montenegro muss kapitulieren und unterzeichnet einen Waffenstillstand.

Politik & Weltgeschehen

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Die sozialistische Partei des Premierministers Milo Đukanović mit dem Namen „Democratic Party of Socialists“ gewinnt die ersten Wahlen im Land Montenegro.
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Montenegro wird als 192. Mitglied in die UNO aufgenommen
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55 % der abgegebenen Stimmen votieren in einem Referendum für die Unabhängigkeit Montenegros von Serbien und Montenegro.
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Wahlen

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Montenegro: Präsidentschaftswahlen in Montenegro 2008: Amtsinhaber Filip Vujanovic erreicht knapp die absolute Mehrheit.

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