Montenegro

Montenegro (serbokroatisch Црна Гора/Crna Gora [ˈt͡sr̩naː ˈɡɔra], albanisch Mali i Zi) ist eine Republik an der südöstlichen Adriaküste in Südosteuropa. Das montenegrinische Staatsgebiet grenzt im Nordwesten an Kroatien (25 km), Bosnien und Herzegowina (225 km) und im Nordosten an Serbien (124,4 km), im Südosten an den Kosovo (78,6 km) und im Süden an Albanien (172 km). Nachdem Montenegro nahezu 90 Jahre zu Jugoslawien gehört hatte, wurde es am 3. Juni 2006 erneut unabhängig.

Der Balkanstaat ist mit etwa 625.000 Einwohnern und einer Fläche von 13.812 Quadratkilometern einer der kleineren Staaten Europas – flächenmäßig etwas kleiner als Schleswig-Holstein. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Podgorica, zweitgrößte Stadt ist Nikšić. Hauptwirtschaftszweige sind der Dienstleistungssektor und der Tourismus, vor allem an der montenegrinischen Küste.

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Cetinje/Montenegro: Präsidentschaftswahlen
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Podgorica/Montenegro: Parlamentswahl
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Genf/Schweiz: Russland, Montenegro, Samoa und Vanuatu werden offiziell in die Welthandelsorganisation aufgenommen, womit diese nun 157 Mitgliedstaaten umfasst.
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Brüssel/Belgien: Beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union unterzeichnet Kroatien den Beitrittsvertrag zur Europäischen Union, während Serbien der Status als Beitrittskandidat vorerst verwehrt bleibt. Mit Montenegro sollen im Juni 2012 Beitrittsgespräche aufgenommen werden. Hauptthema des Gipfels war die Gründung einer Europäischen Fiskalunion, zu der sich die 17 Euro-Länder und voraussichtlich die anderen EU-Staaten mit Ausnahme Großbritanniens zusammenschließen wollen.
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Podgorica/Montenegro: Premierminister Milo Đukanović kündigt seinen Rücktritt an und nominiert Finanzminister Igor Lukšić zu seinem Nachfolger.
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Brüssel/Belgien: Die Bürger der drei Balkanstaaten Mazedonien, Montenegro und Serbien dürfen nach fast zwei Jahrzehnten wieder ohne Visum in den Schengen-Raum reisen.
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Brüssel/Belgien: Die Außenminister der 28 NATO-Mitgliedstaaten erklären Montenegro offiziell zum Beitrittskandidaten, nennen jedoch kein mögliches Beitrittsdatum , und raten Bosnien-Herzegowina für den Status eines Beitrittskandidaten zu weiteren Reformen zur Demokratisierung.
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Bukarest/Rumänien: Beim XX. NATO-Gipfel wird der Beitritt von Albanien und Kroatien im Frühjahr 2009 beschlossen. Außerdem beschließen die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten Beitrittsverhandlungen mit Bosnien-Herzegowina und Montenegro aufzunehmen.
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Montenegro wird 192. Mitglied in der UNO
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Montenegro: Zwei Wochen nach der Volksabstimmung beschließt das Parlament die Unabhängigkeit, womit die bisherige Föderation mit dem 10x größeren Serbien beendet wird. Erste Übergangsregelungen (u.a. für montenegrinische Studenten und für serbische Zweithaus-Besitzer) wurden bereits eingeleitet.
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Montenegro: Eine erste Auszählung der Volksabstimmung ergibt, dass 55,5 Prozent für die Trennung von Serbien sind. Die 300 internationalen Wahlbeobachter bestätigen einen korrekten Ablauf der Wahl. Ministerpräsident Djukanovic verkündet kurz darauf die Unabhängigkeit des kleinen Landes. Die am Weiterbestand der losen Union interessierte EU hatte darauf gedrungen, das Quorum von 50 auf 55 % zu erhöhen. Als erstes sind Verhandlungen über den Status der 10.000 montenegrinischen Studenten in Serbien und über die Wochenendhäuser in Montenegro zu führen.
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Montenegro: Für das heutige Referendum zur Unabhängigkeit von Serbien wird ein knapper Ausgang erwartet. Für eine Loslösung sind 55 % der Stimmen erforderlich und eine Wahlbeteiligung über 50 % (485.000 Wahlberechtigte). Ministerpräsident Milo Đukanović betrieb die Abstimmung seit Jahren, doch auf Druck der EU wurde sie verzögert und die 55-%-Hürde vereinbart. Serbien ist gegen die Auflösung der ungleichen Union (Bevölkerungsverhältnis ca. 17:1), würde sie aber akzeptieren. In Währungs- und Zollpolitik ist die Trennung bereits Faktum: Montenegro hat statt des Dinars den Euro als offizielle Währung. Schon mittags zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab, gegen 13:30 haben 54 % aller Wahlberechtigten abgestimmt. Eine Hochrechnung gegen 21 Uhr (Schließen der Wahllokale) ergibt eine Mehrheit von 56,3 Prozent für die Trennung von Serbien.
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Montenegro: In der Hauptstadt Podgorica finden große Demonstrationen anlässlich der Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Serbien am kommenden Sonntag statt. 70.000 Menschen beteiligen sich an den Demos.
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Montenegro. Vermutlich durch ein Versagen der Bremsen verunglückt ein Zug in der Nähe der Hauptstadt Podgorica. Dabei stürzen alle Waggons in eine etwa 100 Meter tiefe Schlucht. Mindestens 39 Reisende werden getötet und 135 verletzt.
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Montenegro. Filip Vujanović wird zum Präsidenten Montenegros gewählt. In zwei vorangegangenen Wahlen war das erforderliche Mindestquorum der Wahlbeteiligung nicht erreicht worden. Vujanović gilt als Vertreter der montenegrinischen Unabhängigkeit gegenüber Serbien.
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Montenegro: Die Wahl des Staatspräsidenten scheitert an zu geringer Wahlbeteiligung.

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