Religion

1548

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Der reformatorische Kurfürst Moritz von Sachsen überträgt Philipp Melanchthon als Reaktion auf das Augsburger Interim die Aufgabe, eine neue Kirchenordnung auszuarbeiten. Die daraufhin erarbeiteten Leipziger Artikel werden von den protestantischen Reichsständen am 22. Dezember jedoch nur zum Teil unterschrieben.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Moritz (Sachsen) stirbt bei Sievershausen. Moritz von Sachsen war ein aus dem Hause der albertinischen Wettiner stammender Fürst. Er war ab 1541 Herzog des albertinischen Sachsens sowie von 1541 bis 1549 Herzog von Sagan und ab 1547 auch Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches. Er war einer der wichtigsten Gegenspieler Kaiser Karls V. bei der Reformierung des Reiches.
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Geboren: Moritz (Sachsen) wird in Freiberg geboren. Moritz von Sachsen war ein aus dem Hause der albertinischen Wettiner stammender Fürst, er war ab 1541 Herzog des albertinischen Sachsens sowie 1541–1549 Herzog von Sagan und ab 1547 auch Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches. Er war einer der wichtigsten Gegenspieler Kaiser Karls V. bei der Reformierung des Reiches.

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Moritz (Sachsen) starb im Alter von 32 Jahren. Moritz (Sachsen) war im Sternzeichen Widder geboren.

Europa

Europa & Mittelmeerraum:
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Nach dem Tod von Heinrich aus dem Haus Wettin wird sein Sohn Moritz Herzog des albertinischen Herzogtums Sachsen.

Antike

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Heiliges Römisches Reich: Der gegen Kaiser Karl. V. gerichtete Vertrag von Chambord wird unterzeichnet. Gegen hohe Geldzahlungen sagen die protestantischen Fürsten um Moritz von Sachsen darin Frankreichs König Heinrich II. das Reichsvikariat über vier Städte in Lothringen zu.
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Heiliges Römisches Reich: Kurfürst Moritz von Sachsen beginnt mit der Belagerung der in die Reichsacht erklärten Stadt Magdeburg, welche die Annahme des Augsburger Interims verweigert.
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Heiliges Römisches Reich: In der Wittenberger Kapitulation verliert nach der verlorenen Schlacht bei Mühlberg der sächsische Kurfürst Johann Friedrich I. Landbesitz und Kurwürde an die Albertiner der Wettinischen Dynastie, die Moritz von Sachsen repräsentiert. Kaiser Karl V. ist Sieger im Schmalkaldischen Krieg. Daran ändert auch die verlorene Schlacht bei Drakenburg am 23. Mai, durch die die katholischen Truppen aus dem Norden des Reiches vertrieben werden, nichts mehr.

Politik & Weltgeschehen

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Zweiter Markgrafenkrieg: In der Schlacht bei Sievershausen im Zweiten Markgrafenkrieg besiegt Kurfürst Moritz von Sachsen seinen ehemaligen Verbündeten Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach und trägt damit wesentlich zum Zustandekommen des Augsburger Religionsfriedens zwei Jahre später bei.
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Karl V. unterzeichnet einen Vertrag mit dem protestantischen Herzog Moritz von Sachsen, Oberhaupt der albertinischen Linie der sächsischen Herzöge, dessen Länder einen hohen strategischen Wert in einem Krieg gegen Kursachsen besitzen. Der Herzog verpflichtet sich zur Neutralität und erhält im Gegenzug die Schutzherrschaft über die Hochstifte Halberstadt und das Bistum Magdeburg übertragen. Auch eine Reihe weiterer protestantischer Fürsten wie Markgraf Hans von Brandenburg-Küstrin, Herzog Erich von Braunschweig und Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach kann der Kaiser auf seine Seite ziehen.

"Moritz (Sachsen)" in den Nachrichten