Mounir al-Motassadeq

Mounir al-Motassadeq (arabisch منير المتصدق, DMGMunīr al-Mutaṣaddiq; * 3. April 1974 in Marrakesch/Marokko) ist ein marokkanischer Staatsbürger, der in Deutschland lebt. Er war im weltweit ersten Prozess um die Terroranschläge am 11. September 2001 als Helfer angeklagt und erstinstanzlich verurteilt worden und saß seit November 2001 bereits in Haft wegen Komplizenschaft mit den vielfachen Mördern um Mohammed Atta. Das Hanseatische Oberlandesgericht bestätigte am 8. Januar 2007 das ursprüngliche Urteil wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und der Beihilfe zum Mord in 246 Fällen und setzte das Strafmaß auf 15 Jahre Haft rechtskräftig fest.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Mounir al-Motassadeq wird in Marrakesch/Marokko geboren. Mounir al-Motassadeq ist ein marokkanischer Staatsbürger, der in Deutschland lebt. Er war im weltweit ersten Prozess um die Terroranschläge am 11. September 2001 als Helfer angeklagt und erstinstanzlich verurteilt worden und saß seit November 2001 bereits in Haft wegen Komplizenschaft mit den vielfachen Mördern um Mohammed Atta. Das Hanseatisches Oberlandesgericht (OLG Hamburg) bestätigte am 8. Januar 2007 das ursprüngliche Urteil wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und der Beihilfe zum Mord in 246 Fällen und setzte das Strafmaß auf 15 Jahre Haft rechtskräftig fest.

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Mounir al-Motassadeq ist heute 43 Jahre alt. Mounir al-Motassadeq ist im Sternzeichen Widder geboren.

Tagesgeschehen

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Karlsruhe/Deutschland: Das Bundesverfassungsgericht lehnt in einem veröffentlichten Beschluss die Verfassungsbeschwerde des marokkanischen TerroristenMounir al-Motassadeq ab, mit der seine Anwälte neben der Revision die Strafmaßentscheidung des OLG-Hamburg verhindern wollten.
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Hamburg: Der marokkanische TerroristMounir al-Motassadeq wird vom Hanseatischen Oberlandesgericht (OLG) als verantwortlicher Mittäter der Anschläge vom 11. September 2001 wegen Beihilfe zum Mord in über 200 Fällen zur Höchststrafe von 15 Jahren Haft verurteilt. Die Verteidiger kündigen umgehend Revision des Urteils beim Bundesgerichtshof an.
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Hamburg/Deutschland: Der marokkanische TerroristMounir al-Motassadeq steht zum dritten Mal vor Gericht. Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) muss über das Strafmaß für den Marokkaner entscheiden, der die Attentäter vom 11. September 2001 logistisch vorbereitete und ihnen den Rücken freihielt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hatte im November 2006 den Schuldspruch des OLG aus dem August 2005 gegen al-Motassadeq verschärft und das Verfahren zur Festsetzung der Strafe nach Hamburg zurückverwiesen. Die Richter verurteilten ihn nicht nur aufgrund seiner Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sondern auch wegen Beihilfe zum Mord an 246 Passagieren und Besatzungsmitgliedern der zum Absturz gebrachten vier Flugzeuge. Der BGH sah es als sicher an, dass von dem Plan detailliert gewusst habe. Zunächst sind fünf Verhandlungstage anberaumt. Das Strafmaß kann 15 Jahre Haft umfassen.
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Deutschland: der Karlsruher Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet über das Revisionsverfahren des mutmaßlichen Terroristen Mounir al-Motassadeq (32). Man erwartet, dass das Verfahren gegen den Marokkaner wegen neuer Hinweise wieder aufgenommen wird. Motassedeq war vom Hamburger Oberlandesgericht hinsichtlich Beihilfe zum Mord bei den Anschlägen vom 11. September 2001 freigesprochen worden.
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Hamburg/Deutschland. Der Verteidiger von Mounir al-Motassadeq im Hamburger Terrorprozess, Josef Gräßle-Münscher, schwebt offenbar derzeit in Lebensgefahr, nachdem ein nach Polizeiangaben plötzlich nach links abbiegenes Auto mit seinem Motorrad zustammenstieß.

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