Muʿāwiya I.

Muʿāwiya I. [muˈʕaːwija] (arabisch معاوية بن أبي سفيان, DMGMuʿāwiya b. Abī Sufyān; * 603 in Mekka; † 18. April 680 in Damaskus) war der erste Kalif der Umayyaden (661–680) und Begründer dieser Dynastie. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher der arabischen Geschichte.

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Politik & Weltgeschehen

669 n. Chr.

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KalifMuawiya I. setzt seinen Sohn Yazid I. als Thronfolger ein und begründet mit der Erblichkeit des Kalifenamtes die Dynastie der Umayyaden.

667 n. Chr.

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Kalif Muawiya I. macht Ziyad ibn Ali zum Statthalter in Basra, d. h. über Mesopotamien und die iranischen Gebiete.

649 n. Chr.

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Islamische Expansion: Der muslimische Statthalter von Syrien, der spätere Kalif Mu'awiya I., greift im Sommer mit 1700 Schiffen Zypern an, das er erobert

Belagerung von Konstantinopel

674 n. Chr.

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Islamische Expansion: Beginn einer mehrjährigen Belagerung von Konstantinopel durch die Araber unter Muʿāwiya I. (bis 678).

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Muʿāwiya I. stirbt in Damaskus. Muʿāwiya I. war der erste Kalif der Umayyaden (661-680) und Begründer dieser Dynastie. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher der arabischen Geschichte.

603 n. Chr.

Geboren:
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Muʿāwiya I. wird in Mekka geboren. Muʿāwiya I. war der erste Kalif der Umayyaden (661-680) und Begründer dieser Dynastie. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher der arabischen Geschichte.

Islamische Expansion

660 n. Chr.

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Muawiya I. errichtet in Damaskus ein Gegenkalifat gegen Ali ibn Abi Talib: Beginn der Dynastie der Umayyaden (bis 750)

639 n. Chr.

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Muʿāwiya aus der Sippe der Umayyaden wird von Kalif Umar ibn al-Chattab zum Statthalter von Syrien ernannt und steigt zu einem der mächtigsten Männer des Kalifats auf.

Ereignisse

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Attentat der Charidschiten auf Kalif Ali ibn Abi Talib, dem dieser am 24. Januar erliegt. Daraufhin werden die Umayyaden unter Muawiya I. von der Mehrheit als Kalifen der Muslime anerkannt. Dagegen sehen die Schiiten Alis Söhne Hasan ibn ʿAlī und Husain ibn ʿAlī als rechtmäßige Nachfolger, die sich politisch aber nicht durchsetzen können.

Asien

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Schlacht von Kerbela im Irak, der Tod von Husain ibn ʿAlī wird der Ausgangspunkt für die Trennung von Schiiten und Sunniten. Damit setzt sich Kalif Yazid I. endgültig als Nachfolger von Muawiya I. durch. Führer der Schiiten wird ihr 4. Imam, Ali Zain al-Abidin.
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Islamische Expansion: Schlacht von Siffin am Euphrat: Kalif Ali ibn Abi Talib und sein Herausforderer Muawiya, der Statthalter von Syrien, liefern sich eine mehrtägige blutige Schlacht, die ohne eindeutigen Sieger endet. Die Tatsache, dass Ali schließlich in ein Schiedsgericht einwilligt, führt zur Trennung der Charidschiten von den Schiiten.
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Ali ibn Abi Talib wird nach der Ermordung von Uthman ibn Affan zum vierten Kalifen der Muslime gewählt. Er wird aber nicht allgemein anerkannt u. a. von Aischa bint Abi Bakr und Muawiya, die ihn des Mordes an seinem Vorgänger bezichtigen.

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