Geboren & Gestorben

1940

Geboren:
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Muhammad as-Sahhaf wird in Hilla, Irak geboren. Muhammad as-Sahhaf, auch „Baghdad Bob“ oder „Comical Ali“ genannt, war unter Saddam Hussein Außenminister und später Informationsminister des Irak. Er wurde während des dritten Golfkrieges bekannt. Grund waren vor allem seine abwegigen und völlig unglaubwürdigen Propagandaaussagen.

Tagesgeschehen

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Irak: Der ehemalige Informationsminister Muhammad al-Sahhaf hat den Irak verlassen und lässt sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten nieder.
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Irak-Krieg: Irak Bagdad. Am Morgen drangen mehr als hundert Panzer und Panzerfahrzeuge der Alliierten von Kampfflugzeugen begleitet in das Zentrum der Stadt vor und brachten nach eigenen Angaben drei Paläste von Saddam Hussein unter ihre Kontrolle. Der irakische Informationsminister Mohammed el Sahhaf bestreitet die Anwesenheit von Alliierten Truppen in Bagdad. Südlich der Stadt wurden zwei Journalisten durch eine irakische Rakete getötet. Kerbela. Das US-amerikanische Militär meldete die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt. Basra. Am Morgen rückten britische Soldaten in die Stadt ein in der es zu Plünderungen kommen soll. Die Truppen sollen auch die Leiche von Ali Hassan el Madschid, dessen Haus gestern bombardiert wurde, entdeckt haben (Am 21. August 2003 wird dieser dann den Besatzungstruppen verhaftet.).
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Irak-Krieg: Irak Bagdad. Weiterhin flohen viele Zivilisten aus der Stadt. Am Morgen sollen nach US-amerikanischen Angaben zum ersten Mal US-amerikanische Truppen in das Zentrum der Stadt vorgerückt sein. Diesen Berichten widersprach der irakische Informationsminister Muhammad al-Sahhaf. Auch von Journalisten konnte der Angriff nicht bestätigt werden. Den Tag über zogen die US-amerikanischen Truppen ihren Ring um die Stadt enger. In einem westlichen Vorort soll es nach Angaben des Fernsehsenders Al Dschasira heftige Gefechte gegeben haben. Auch um den Flughafen gab es weiterhin heftige Kämpfe. Der Irak teilte mit, er habe das Gelände durch Selbstmordangriffe und andere neue Kampfarten teilweise zurückerobert. Mosul. In der Nähe der Stadt gab es Gefechte zwischen kurdischen und irakischen Soldaten. Kerbela. Nach US-amerikanischen Angaben begann die 101. Luftlandedivision den Sturm auf die Stadt. Journalisten berichteten von Straßenkämpfen. Basra. Von der alliierten Luftwaffe wurde das Haus des irakischen Generals Ali Hassan el Madschid von zwei Kampfjets bombardiert. Er hatte 1988 den Giftgasangriff auf Halabdscha angeordnet. Britische Soldaten entdeckten die Überreste von etwa 200 Menschen, bei denen es sich nach irakischen Angaben um Tote aus dem Krieg zwischen Iran und Irak (Erster Golfkrieg) in den 80er Jahren handeln soll. Der Iran soll die Leichenreste erst kürzlich dem Irak übergeben haben.
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Irak-Krieg: Irak Bagdad. Nach Angaben eines Reporters des US-amerikanischen Senders ABC soll der internationale Flughafen von US-amerikanischen Truppen der 3. Infanterie-Division eingenommen worden sein. Dabei soll es kaum Widerstand gegeben haben. Damit befanden sich die ersten Truppen in der so genannten "roten Zone", in der US-amerikanischen Befürchtungen, die sich allerdings nicht bewahrheiteten, zufolge die Gefahr von irakischen Angriffen mit Chemiewaffen besteht. Außerdem wurde von einer Massenflucht aus der Stadt berichtet. In der Stadt gingen nach heftigen Luftangriffen erstmals seit Beginn des Krieges die Lichter aus. Der irakische Informationsminister Muhammad al-Sahhaf bestreitet, dass US-Truppen in Bagdad sein sollen. In den vergangenen 24 Stunden sollen die Iraker ein Kampfflugzeug des Typs F/A-18 Hornet, einen Hubschrauber vom Typ Black Hawk und eine "Chinook"-Transportmaschine abgeschossen haben. Kut. Am Tag nach der Besetzung durch US-amerikanische Truppen kam es in der Stadt zu heftigen Straßen- und Häuserkämpfen. Dabei sollen nach US-amerikanischen Militärangaben drei Marine-Infanteristen verletzt worden sein. Basra. Weitere Gefechte gab es auch hier. Nach Angaben des US-amerikanischen Senders BBC sollen britische Truppen hier zum ersten Mal Streubomben gegen irakische Soldaten eingesetzt haben. Das wurde jedoch von dem britischen Militärsprecher Chris Vernon in Katar dementiert. Der britische Militärsprecher Geoff Hoon in London wies Berichte zurück, nach denen die Stadt völlig umzingelt worden sein sollte. Wichtige Vororte sollen aber eingenommen sein.

"Muhammad as-Sahhaf" in den Nachrichten