Murad IV.

Murad IV. (Osmanisch Türkisch: مراد رابع Murād-i rābi‘) (* 27. Juli 1612; † 8. Februar 1640) war von 10. September 1623 bis 8. Februar 1640 Sultan des Osmanischen Reiches.

Murad war ein Sohn Sultan Ahmeds I. und folgte seinem Onkel Mustafa I. im Alter von elf Jahren auf dem Thron. In den ersten neun Jahren seiner Regentschaft hinderte ihn seine Jugend daran, mehr als die Rolle eines Beobachters der Politik einzunehmen. Großen Einfluss übte in dieser Zeit seine Mutter Kösem MahpeykerValide Sultan aus. Aber die dabei gelernten Lektionen waren prägend genug, um seinen ganzen Charakter und seine Politik zu formen.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Murad IV. wird geboren. Murad IV. (Osmanisch Türkisch: مراد رابع Murād-i rābi‘) war von 10. September 1623 bis 8. Februar 1640 Sultan des Osmanischen Reiches.

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Murad IV. starb im Alter von 27 Jahren. Murad IV. war im Sternzeichen Löwe geboren.

Asien

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Die im Iran herrschenden Safawiden schließen mit dem Osmanischen Reich unter Murad IV. den Vertrag von Qasr-e Schirin, mit dem die Grenze zwischen den beiden Ländern festgelegt wird. Der Vertrag beendet rund 150 Jahre sporadischer Kriege zwischen den beiden Staaten über territoriale Konflikte.

Osmanisches Reich

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Murad IV. stirbt mit 29 Jahren wegen seiner Trunksucht, sein Bruder İbrahim wird Sultan des Osmanischen Reiches. Er zögert zunächst, den Thron zu besteigen, weil er an eine Finte seines Bruders, ihn zu töten, glaubt. Erst seine Mutter Kösem kann ihn überreden, sein Gemach zur Thronbesteigung zu verlassen.

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