Musen-Almanach

Ein Musen-Almanach ist eine literarische Publikationsform, die sich um 1770 in Deutschland etablierte und auch im 19. Jahrhundert sehr beliebt war.

Vorbild der in Göttingen und Leipzig erschienenen ersten deutschen Musen-Almanache war sowohl im Inhalt als auch im Titel der seit 1765 in Paris beim Verleger Delalain erscheinende, von Claude-Sixte Sautreau de Marsy herausgegebene Almanach des Muses. Inhalt dieses und der nachfolgenden Almanache waren zum einen literarische Notizen und Rezensionen, zum anderen Erstveröffentlichungen neuer (meist kurzer) Gedichte.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1776

Werk:
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Die Leibeigenschaft. In: Musen-Almanach. (Johann Heinrich Voß)

B

1782

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Blumauergasse, 1874 benannt nach dem Schriftsteller Aloys Blumauer (1755–1798); er arbeitete als Buchhändler, Bücherzensor, Journalist und Schriftsteller. In den Jahren 1781 bis 1794 gab er gemeinsam mit Joseph Franz von Ratschky den Wiener Musen-Almanach heraus; siehe die Ratschkygasse im 12. Bezirk, Meidling. Blumauer war ein Anhänger der Aufklärung und der Reformen des Kaisers Joseph II. und ein bekannter Polemiker, Satiriker und Parodist. Sein Hauptwerk war die aufklärerische Travestie Virgils Aeneis, travestiert , in der er gegen die weltliche Macht der Kirche und für deren Erneuerung eintrat. Der Abschnitt Glockengasse–Taborstraße wurde nach Czeike 1894 angelegt. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

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