Museum für Sepulkralkultur

Das Museum für Sepulkralkultur an der Weinbergstraße in Kassel stellt die Themen Sterben, Tod und Totengedenken in den Mittelpunkt. Es wurde 1992 eröffnet, Träger ist die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V.. Direktor des Museums war bis 2015 der Theologe Reiner Sörries, zur Zeit wird es übergangsweise kommissarisch geleitet. Der zweigliedrige, lichtdurchflutete Museumsbau umfasst ein früheres, zur ehemaligen Henschel-Villa gehöriges Wirtschaftsgebäude – die Remise – und einen Neubau aus dem Jahr 1992 (Architekt Wilhelm Kücker). Neben den eigentlichen, dreieinhalb-geschossigen Ausstellungsräumen mit einem Veranstaltungsbereich umfasst der Gebäudekomplex auch einen Museumsshop und ein Museumscafé mit einem überdachten Innenhof und einer Freiterrasse mit weitem Panoramablick über Kassel. Im Vorgarten wie im rückwärtigen Außenbereich werden Grabsteine/-anlagen, Designobjekte und Kunstwerke präsentiert.

Der Name Sepulkralkultur leitet sich ab vom lateinischen „sepulcrum“, das im ursprünglichen Sinn „Grab“ oder „Grabstätte“ heißt. Über diese eigentliche Wortbedeutung hinaus schließt Sepulkralkultur alle Erscheinungsformen ein, die mit der Bestattung der Toten und dem Erinnern an die Verstorbenen zusammenhängen.

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Kunst & Kultur

2013

Einzelausstellung:
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Ecce Blalla! - Abstürze und Höhenflüge, Museum für Sepulkralkultur, Kassel (Blalla W. Hallmann)

2013

Einzelausstellung:
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Ecce Blalla! – Abstürze und Höhenflüge, Museum für Sepulkralkultur, Kassel (Blalla W. Hallmann)

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