NS-Propaganda

Die Nationalsozialistische Propaganda (auch: NS-Propaganda) war eine der zentralen Aktivitäten der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). Sie diente während der Weimarer Republik der Machtübernahme 1933 und in der Zeit des Nationalsozialismus im Deutschen Reich dem Machterhalt und als Mobilisierungsideologie für den Krieg.

Zentrale Themen der nationalsozialistischen Propaganda waren Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus mit dem eng damit verbundenen Antikommunismus, die Ideologie der Volksgemeinschaft und des Militarismus mit der Verherrlichung des kriegerischen Heldentums, das nationalsozialistische Frauenbild sowie der bedingungslose Führerkult um Adolf Hitler als Diktator. Direkt zur Kriegsvorbereitung diente die Legende, dass Deutschland ein Volk ohne Raum sei und sich deswegen Lebensraum im Osten erobern müsse, was sozialdarwinistisch mit dem „Recht des Stärkeren“ gerechtfertigt wurde.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Leni Riefenstahl stirbt in Pöcking. Helene Bertha Amalie „Leni“ Riefenstahl war eine deutsche Filmregisseurin, -produzentin und -schauspielerin sowie Drehbuchautorin, Schnittmeisterin, Fotografin und Tänzerin. Sie gilt als eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Filmgeschichte – einerseits für ihre Werke von vielen Filmschaffenden und -kritikern als „innovative Filmemacherin und kreative Ästhetin“ verehrt und geachtet, andererseits wegen ihrer Beteiligung an der Propaganda für die Diktatur des Nationalsozialismus kritisiert und moralisch verurteilt.

2001

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Gestorben: Willem Sassen stirbt in Chile. Willem Sassen war ein deutsch-niederländischer Nationalsozialist, NS-Propagandist und SS-Mann. Er wurde in den späten 1950er Jahren bekannt als Interviewer von Adolf Eichmann, einem der Hauptverantwortlichen für die Organisation der Shoa.
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Gestorben: Ingeborg Wessel stirbt in Rheinberg. Ingeborg Paula Margarethe Wessel war die Schwester von Horst Wessel. Nachdem ihr Bruder von Kommunisten getötet und in der Folgezeit von der NS-Propaganda zu einem „Märtyrer der Bewegung“ stilisiert wurde, profitierte sie erheblich von dem Heldenkult um ihn. Als Autorin veröffentlichte sie während der Zeit des Nationalsozialismus Erinnerungsliteratur zu ihrem Bruder.
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Gestorben: Mildred Elizabeth Sisk Gillars stirbt in Columbus, Ohio. Mildred Elizabeth Sisk Gillars, von den Alliierten auch „Axis Sally“ genannt, war eine Radiomoderatorin während des Zweiten Weltkrieges, die im Auftrag von Radio Berlin in deutschen Propagandasendungen mitwirkte.
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Gestorben: Hans Herbert Schweitzer stirbt in Landstuhl. Hans Herbert Schweitzer, Pseudonym: Mjölnir bzw. Mjoelnir, war ein deutscher Grafiker. Er war einer der bekanntesten Werbezeichner und Karikaturisten im Dienst der NS-Propaganda.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1953

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Film: Quax in Afrika ist ein deutscher Spielfilm aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die unter dem Titel Quax in Fahrt gedrehte propagandistisch angelegte Komödie mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle ist eine Fortsetzung des Erfolgfilms Quax, der Bruchpilot von 1941, nach Motiven der gleichnamigen Verserzählung von Hermann Grote. Der Film wurde von 1943 bis 1945 gedreht, nach Kriegsende aber von der alliierten Militärregierung verboten. Die Uraufführung fand am 22. Mai 1953 gleichzeitig in mehreren deutschen Städten statt.

Stab:
Regie: Helmut Weiss
Drehbuch: Wolf Neumeister
Produktion: Heinz Rühmann
Musik: Werner Bochmann
Kamera: Ewald Daub
Schnitt: Helmuth Schönnenbeck

Besetzung: Heinz Rühmann, Hertha Feiler, Karin Himboldt, Bruni Löbel, Daisy Johnson, Lothar Firmans, Beppo Brem, Robert Tessen, Georg Vogelsang, Adolf Fischer, Lutz Götz, Lewis Brody, Ali Ghito, Walter Gross, Adrian Hoven

1943

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Film: Germanin ist ein UFA-Spielfilm von 1943 mit propagandistischen Elementen und eine gezielte Merchandising für die Bayer AG. „Germanin“ ist nach dem gleichnamigen Roman von Hellmuth Unger (erschienen 1938) erzählt und handelt von der Entwicklung eines Mittels gegen die Schlafkrankheit, das zunächst „Bayer 205“ und später Germanin® genannt wird. Der 92-minütige Film wurde am 15. Mai 1943 in Berlin uraufgeführt.

Stab:
Regie: Max W. Kimmich
Drehbuch: Hans Wolfgang Hillers, Max Wilhelm Kimmich
Produktion: UFA-Filmkunst GmbH
Musik: Theo Mackeben
Kamera: Jan Stallich, Jaroslav Tuzar

Besetzung: Luis Trenker, Lotte Koch, Peter Petersen, Albert Lippert, Valy Arnheim, Hans Bergmann, Rudolf Blümner, Louis Brody, Walter Brückner, Carl Günther, Hellmuth Helsig, Erich Kestin, Joe Münch-Harris, Gerda von der Osten, Ernst Stimmel, Henry Stuart, Herbert Weißbach

1943

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Film: Education for Death: The Making of the Nazi (sinngemäß „Erziehung für den Tod: Die Herstellung des Nazis“) ist ein US-amerikanischer von Walt Disney produzierter Zeichentrickfilm, der am 15. Januar 1943 uraufgeführt wurde und der ursprünglich auf dem gleichnamigen Buch von Gregor Ziemer basiert. Er wurde, wie auch Der Fuehrer’s Face, als Anti-Nazipropaganda während des Zweiten Weltkriegs produziert.

Stab:
Regie: Clyde Geronimi
Drehbuch: Gregor Ziemer
Produktion: Walt Disney
Musik: u.a. Richard Wagner (Walkürenritt )

Besetzung: Art Smith

1943

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Film: Wien 1910 ist ein deutscher Kinofilm aus dem Jahre 1942. Die Filmbiografie mit stark NS-propagandistischen Anteilen über die letzten drei Tage im Leben des Wiener Bürgermeisters und Antisemiten Dr. Karl Lueger wurde von E. W. Emo mit Rudolf Forster in der Hauptrolle inszeniert.

Stab:
Regie: E. W. Emo
Drehbuch: Gerhard Menzel
Produktion: Karl Künzel für die Wien-Film G.m.b.H.
Musik: Willy Schmidt-Gentner
Kamera: Hans Schneeberger
Schnitt: Arnfried Heyne

Besetzung: Rudolf Forster, Heinrich George, Lil Dagover, Carl Kuhlmann, O. W. Fischer, Herbert Hübner, Alfred Neugebauer, Otto Tressler, Harry Hardt, Heinrich Heilinger, Auguste Pünkösdy, Rosa Albach-Retty, Eduard Köck, Kurt von Lessen, Karl Hellmer, Arthur von Duniecki, Erik Frey, Ekkehard Arendt, Hans Unterkircher, Ferdinand Maierhofer, Ernst von Nadherny, Egon von Jordan, Georg Lorenz, Josef Stiegler, Hans Waschatko, Ernst Reitter

1942

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Film: Anschlag auf Baku ist ein 1940/41 in Rumänien gedrehter, deutscher NS-Propaganda-Spielfilm mit antibritischen Untertönen. Unter der Regie von Fritz Kirchhoff spielen Willy Fritsch und René Deltgen als Gegenspieler die Hauptrollen.

Stab:
Regie: Fritz Kirchhoff
Drehbuch: Hans Weidemann Hans Wolfgang Hillers
Produktion: Hans Weidemann (Herstellungsgruppe) für UFA
Musik: Alois Melichar
Kamera: Robert Baberske (Atelieraufnahmen) undHerbert Körner Klaus von Rautenfeld H. O. Schulze (alle Außenaufnahmen)
Schnitt: Erich Kobler

Besetzung: Willy Fritsch, René Deltgen, Fritz Kampers, Hans Zesch-Ballot, Paul Bildt, Lotte Koch, Erich Ponto, Aribert Wäscher, Walter Janssen, Joachim Brennecke, Josef Kamper, Wilhelm H. König, Heinrich Marlow, Hellmut Helsig, Alexander Engel, Walter Holetzko, Peter Elsholtz, Nikolai Kolin, Aruth Wartan, Willy Maertens, Boris Alekin, Angelo Ferrari, Erik Radolf, Herbert Gernot, Jur Arten, Fred Goebel, Reginald Pasch, Arthur Reinhardt, Nico Turoff, Kurt Iller, Karl Jüstel, Günther Ballier, Herbert Scholz, Werner Völger, Peter Busse, Erich Walter, Lotte Hermann, Lula von Sachnowsky, Julius E. Herrmann

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