Nafpaktos

Nafpaktos (griechischΝαύπακτος (f. sg.), deutsch häufig auch Naupaktos, italienischLepanto, türkischİnebahtı) ist eine westgriechische Hafenstadt am Eingang zum Golf von Korinth. Sie ist Verwaltungssitz der 2010 aus sechs Gemeinden geschaffenen Gemeinde Nafpaktia.

Nafpaktos ist Sitz eines Metropolitanbistums der griechisch-orthodoxen Kirche. Metropolit ist derzeit der bedeutende Theologe Bischof Hierotheos Vlachos.

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Geboren & Gestorben

1940

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Geboren: Wassili Lepanto wird in Nafpaktos als Vasilios Loukopoulos, griechisch?????????? ??????????? geboren. Wassili Lepanto ist ein deutsch-griechischer Maler. Von dem geschichtlich bedeutenden Städtchen Nafpaktos (griechisch ?????????, deutsch häufig auch Naupaktos) am Golf von Korinth, das die Italiener Lepanto nennen (Schlacht von Lepanto 1571), leitet er seinen Künstlernamen „Lepanto“ her. Er lebt und arbeitet seit 1964 in Heidelberg – zunächst als Student dortselbst und in Mannheim zum Dr. phil. und sodann als freischaffender Künstler. Seine Arbeit wurzelt in der Studenten- und Ökologie-Bewegung der 1960/70er Jahre. Denken und Arbeit des Künstlers sind gekennzeichnet durch die Bejahung des Positiven und Reinen in der Welt sowie die gleichzeitige, spiegelbildliche Ablehnung alles Negativen, Verneinenden. Lepantos künstlerische Intention ist die „Ökologische Moderne“. Den auch in der Kunsttheorie ambitionierten Maler verband eine Schüler-Lehrer Beziehung mit dem Philosophen Hans-Georg Gadamer.

1910

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Geboren: Georgios Zoitakis wird in Nafpaktos geboren. Georgios Zoitakis war ein griechischer General, der vom 13. Dezember 1967 bis zum 21. März 1972 Regent (Vizekönig) von Griechenland war.
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Geboren: Giorgos Athanasiadis-Novas wird in Nafpaktos geboren. Giorgos Athanasiadis-Novas war ein griechischer Schriftsteller, Politiker und ehemaliger Ministerpräsident.

Europa

217 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Philipp V. schließt in Naupaktos Frieden mit dem Aitolischen Bund und beginnt auf Anraten des Demetrios von Pharos mit dem Bau einer gegen Rom gerichteten Flotte.

220 v. Chr.

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Westliches Mittelmeer: Trotz des römischen Verbots von Flottenoperationen südlich von Lissus rüstet Demetrios von Pharos, Klientelfürst Roms an der illyrischen Küste, eine Flotte von 40 Schiffen aus und macht mit ihnen die Gewässer um den Peloponnes unsicher; von Naupaktos aus unternimmt er sogar einen Feldzug, bei dem er den Norden Arkadiens verwüstet.

338 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Die Ätolier gewinnen Naupaktos. Ambrakia ergibt sich den Makedoniern.

339 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Herbst: Die Amphiktyonen von Delphi beschließen den Vierten Heiligen Krieg gegen die Lokrer von Amphissa und beauftragen Philipp II. von Makedonien mit dem Feldzug. Als dieser Elateia (im Norden der Phokis) besetzt, sehen Athen und Theben ihre Interessen bedroht und rüsten zum Krieg. Zug des Philipp nach Amphissa und Naupaktos.

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