Naharija

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Wappen von Naharija

Naharija (Israel)
Naharija

Naharija

Naharija (hebräisch נהריה [naha'rija], arabisch نهاريا, DMGNahārīyā; Alternativschreibweise Nahariya bzw. Nahariyya) ist eine Stadt am Mittelmeer nördlich von Haifa im Nordbezirk Israels mit 54.305 (Stand 2015) Einwohnern.



Geschichte




Im Altertum bestand an der Stelle Naharijas zwar schon einmal ein phönizischer Hafen, die heutige Stadt wurde aber erst 1934 von jüdischen Einwanderern aus Deutschland gegründet und war zunächst eine landwirtschaftliche Siedlung privat wirtschaftender Bauern (Moschawa). Zu den Gründern gehörten der Investor Joseph Loewy (1885–1949), der Agronom Selig Eugen Soskin (1873–1959), der Bankier Heinrich Cohn (1895–1976) und der Ingenieur Simon Reich (1883–1941). Zunächst ließen sich etwa hundert Familien, die zwischen 1933 und 1939 vor den anwachsenden Diskriminierungen und Verfolgungen in Nazi-Deutschland geflohen waren, in Naharija nieder. Es kamen viele Handwerker aus Mitteleuropa und Arbeiter aus Osteuropa dazu, sodass die Siedlung bis zum Kriegsbeginn 1939 etwa tausend Einwohner zählte. Die Landwirtschaft reichte als Ernährungsgrundlage damit nicht mehr aus. Schon früh begannen einzelne Siedler, kleine Hotels einzurichten, um Erholungssuchende aufnehmen zu können. Aus kleinen Betrieben wurden im Lauf der Zeit Großunternehmen der Lebensmittelindustrie wie etwa die Molkerei Strauss oder die Fleischerei Soglowek. Der Handwerksbetrieb von Stef Wertheimer aus Kippenheim entwickelte sich zu Israels größtem Industrieunternehmen. Weltbekannt wurde auch „Naharija-Glas“ von Andreas Meyer aus Rheda.Naharija war in den ersten Jahrzehnten seines Bestehens ein Zentrum deutschsprachiger Kultur in Israel. Die Bedeutung von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren wie Erich Bloch (1897–1994) aus Konstanz, Jenny Cramer (1887–1975) aus Stuttgart oder Fritz Wolf (1908–2006) aus Heilbronn wurde erst in jüngster Zeit gewürdigt. Das von Israel Shiloni (1901–1996) in Naharija gegründete Museum des Deutschsprachigen Judentums wird heute im nahe gelegenen Industriepark Tefen weitergeführt.Lange Zeit war der Ort die einzige jüdische Siedlung in der Küstenebene nördlich von Akkon. Deswegen war Naharija 1948 während des israelischen Unabhängigkeitskrieges von der Außenwelt abgeschnitten und konnte nur mit Booten über das Meer versorgt werden....

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Samir Kuntar stirbt in Dscharamana, Syrien. Samir Kuntar war ein libanesischer Druse , verurteilter mehrfacher Mörder und Mitglied der Terrororganisationen Palästinensische Befreiungsfront (PLF) und Hisbollah. 1979 führte er einen Überfall der PLF auf die israelische Küstenstadt Naharija an, bei dem drei Zivilisten, darunter zwei Mädchen im Alter von zwei und vier Jahren, und zwei Polizisten getötet wurden. Er wurde dafür zu einer vierfach lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. 2008 wurde er gegen die sterblichen Überreste zweier israelischer Soldaten, die von der Hisbollah zu Beginn des Zweiten Libanonkrieges verschleppt worden waren, ausgetauscht. Kuntar organisierte später für die Hisbollah deren Aktivitäten an der syrischen Grenze zu Israel und wurde am 19.?Dezember 2015 in der Nähe von Damaskus bei einem Luftangriff getötet.
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Geboren: Gai Assulin wird in Naharija geboren. Gai Assulin ist ein israelischer Fußballspieler. Er hat aufgrund seiner langen Aufenthaltszeit in Spanien auch einen spanischen Pass. Der offensive Mittelfeldspieler ist der jüngste Spieler, der jemals für die israelische Nationalmannschaft gespielt hat.
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Geboren: Gilad Schalit wird in Naharija, Israel geboren. Gilad Schalit ist ein ehemaliger israelischer Soldat im Range eines Oberfeldwebels (Rav-Samal) aus Mitzpe Hila in West-Galiläa. Er wurde am 25. Juni 2006 durch militante Mitglieder der Hamas in Israel entführt und anschließend über die Demarkationslinie an einen unbekannten Ort im Gazastreifen gebracht, wo er über fünf Jahre verbrachte, bis er am 18. Oktober 2011 im Rahmen eines Gefangenenaustausches befreit wurde.
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Gestorben: Jakob Steinhardt stirbt in Naharija, Israel. Jakob Steinhardt war ein deutsch-israelischer expressionistischer Maler und Grafiker.
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Geboren: Samir Kuntar wird in Aabey, Libanon geboren. Samir Kuntar ist ein libanesischer Druse und war Mitglied der Terrororganisation Palästinensische Befreiungsfront (PLF). Er war Anführer eines vierköpfigen, offenbar von Abu Abbas entsandten PLF-Kommandotrupps bei einem Überfall am Sonntag, dem 22. April 1979 auf die israelische Küstenstadt Naharija, bei dem drei Zivilisten, darunter zwei Mädchen im Alter von zwei und vier Jahren, und zwei Polizisten getötet wurden. Gemäß Anhängern Kuntars seien bei der Aktion, die militärischen Zielen gegolten haben soll, fünf Israelis getötet und zwölf weitere verletzt worden. Er wurde von einem Zivilgericht in Tel Aviv wegen Mordes und Terrorismus zu einer vierfach lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. In Vorbereitung eines Gefangenenaustausches wurde Kuntar von Israels Staatspräsident Schimon Peres zunächst begnadigt. Am 16. Juli 2008 erfolgte dann der Austausch gegen die sterblichen Überreste von Ehud Goldwasser und Eldad Regev, die von der Hisbollah zu Beginn des Zweiten Libanonkrieges gefangen genommen wurden.

Partnerschaften

1988

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Deutschland? Gymnasium Heepen in Bielefeld mit Amal-Schule in Naharija, seit

1980

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Deutschland? Bielefeld, Deutschland, seit

1970

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Deutschland? Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Berlin, Deutschland, seit

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