Natascha Kampusch

Natascha Maria Kampusch (* 17. Februar 1988 in Wien) ist eine österreichische Schmuckdesignerin und ehemalige Fernsehmoderatorin.

Erstmals bekannt wurde sie nach ihrer Flucht aus einem langjährigen Freiheitsentzug. Im Jahr 1998 wurde die damals zehnjährige Österreicherin von dem arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang Přiklopil in Wien entführt und mehr als acht Jahre lang in seinem Haus im Bezirk Gänserndorf, östlich von Wien, gefangen gehalten. Als Kampusch 2006 im Alter von 18 Jahren geflohen war, führte ihr Auftauchen zu einem weltweiten Medienecho.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Natascha Kampusch wird in Wien geboren. Natascha Maria Kampusch wurde bekannt nach ihrer Flucht aus einem langjährigen Freiheitsentzug. Im Jahr 1998 wurde die damals zehnjährige Österreicherin von dem arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang P?iklopil in Wien entführt und mehr als acht Jahre lang in seinem Haus im Bezirk Gänserndorf, östlich von Wien gefangen gehalten. Als Kampusch 2006 im Alter von 18 Jahren fliehen konnte, führte ihr Auftauchen zu einem weltweiten Medienecho.

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Natascha Kampusch ist heute 30 Jahre alt. Natascha Kampusch ist im Sternzeichen Wassermann geboren.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2013

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Film: 3096 Tage ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2013. Es basiert auf dem gleichnamigen Buch der ÖsterreicherinNatascha Kampusch, die entführt und acht Jahre lang gefangen gehalten wurde. Am Drehbuch schrieb Bernd Eichinger mit, der jedoch vor Vollendung des Buches verstarb.

Stab:
Regie: Sherry Hormann
Drehbuch: Ruth Toma, Bernd Eichinger, Peter Reichard
Produktion: Martin Moszkowicz
Musik: Martin Todsharow
Kamera: Michael Ballhaus
Schnitt: Mona Bräuer

Besetzung: Antonia Campbell-Hughes, Thure Lindhardt, Amelia Pidgeon, Trine Dyrholm, Dearbhla Molloy, Roeland Wiesnekker, Ellen Schwiers, Erni Mangold, Sebastian Weber

Tagesgeschehen

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Reutlingen/Wien: Der Kriminalpsychologe Adolf Gallwitz, Professor der Polizei fachhochschule Villingen-Schwenningen, kritisiert die Berater von Entführungsopfer Natascha Kampusch nach dem Fernsehinterview. Der Betreuer-Stab mit Suggestivkraft wirke auf ihn wie „jenseits von George Orwell“. Der Gang in die Öffentlichkeit sei seiner Auffassung nach für Kampusch zu früh erfolgt und werde der 18-Jährigen durch den posttraumatischen Stress eher schaden, obwohl er ihr selbst hohe Bewältigungsreserven zugesteht: „Sie hat eine weit überdurchschnittliche Sozialkompetenz und hat mich teilweise während des Gespräches fasziniert“.
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Wien: Im ORF wird das erste Interview mit dem Entführungsopfer Natascha Kampusch ausgestrahlt, das ein Redakteur der seit acht Jahren existierenden Sendereihe „Thema“ führte. Die erstaunlich selbstbewusste 18-Jährige spricht auch über quälende Details und ihre Beziehung zum psychisch labilen Entführer, der sich nach ihrer Flucht umgebracht hatte. Jetzt gehe es ihr gut, sie wolle zunächst die Matura nachholen.
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Wien: Österreichs Medienlandschaft erhält eine neue Tageszeitung namens "Österreich". Die Gründung des Journalisten und Herausgebers Wolfgang Fellner soll laut Vorauswerbung höhere Qualität haben als die Boulevard-"Krone". Die Zeitung besteht aus vier Teilen, zwei davon in Hochglanzdruck und wird überwiegend auf Umweltpapier gedruckt. Die erste Auflage (50.000) titelt mit dem TeaserSchüssel: Ausländische Pfleger sofort ohne Strafe“. Auch ein computergeneriertes Bild von Österreichs derzeit prominentestem Entführungsopfer Natascha Kampusch ziert die Titelseite: „Natascha: Nächste Woche im TV“. Beide Nachrichten waren schon bekannt.
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Strasshof/Österreich: Die vor acht Jahren am Schulweg entführte und seither verschollene Natascha Kampusch wird in Niederösterreich lebend gefunden. Das Mädchen war vom Entführer seit März 1998 in einem Keller in Strasshof festgehalten worden und konnte in einen Garten fliehen. Der Entführer beging Selbstmord, als er von der polizeilichen Razzia erfuhr. Bei einer ersten Gegenüberstellung mit Verwandten identifizieren diese die nun 18-Jährige.

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