Nathan Porges

Nathan Porges (* 21. Dezember 1848 in Proßnitz, Mähren; † 27. August 1924 in Würzburg) war ein österreichisch-deutscher Rabbiner.

Nathan Porges wurde als Sohn von Bernhard Porges und Caroline Hirsch in Proßnitz (Prostějov) in Mähren geboren. Er wuchs in seiner Geburtsstadt auf und besuchte das Gymnasium in Olmütz. Porges studierte in Breslau und wurde 1869 an der Universität Breslau promoviert sowie am Jüdisch-Theologisches Seminar in Breslau zum Rabbiner ordiniert. Porges war als Rabbiner in Nakel (Nakło nad Notecią), Mannheim, Pilsen, Karlsbad und Leipzig tätig. In Leipzig war Porges als Nachfolger von A. M. Goldschmidt von 1888 bis 1917 Rabbiner der Reformgemeinde. Sein Nachfolger war Felix Goldmann. 1913 wurde Porges zum Professor der Universität Leipzig ernannt. Porges war Präsident der Leipzig-Loge von B’nai B’rith und Direktor der Liberalen Religionsschule.

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Sonstige Ereignisse

1908

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Joseph Bechor Schor (gemeinsam mit Julius Guttmann)

1908

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Kant und das Judentum (gemeinsam mit Julius Guttmann)

1903

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Bibelkunde und Babelfunde, Leipzig

1875

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Über die Verbalstammbildung in den Semitischen Sprachen, Wien

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Nathan Porges stirbt in Würzburg. Nathan Porges war ein österreichisch-deutscher Rabbiner.
Geboren:
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Nathan Porges wird in Proßnitz, Mähren geboren. Nathan Porges war ein österreichisch-deutscher Rabbiner.

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Nathan Porges starb im Alter von 75 Jahren. Nathan Porges war im Sternzeichen Schütze geboren.

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