Nationalratswahl in Österreich 1999

Die Nationalratswahl am 3. Oktober 1999 war die 21. in der Geschichte der Republik Österreich. Sowohl die SPÖ unter Bundeskanzler Viktor Klima als auch die ÖVP mit ihrem Spitzenkandidaten Wolfgang Schüssel verloren Stimmen. Während die Sozialdemokraten trotz starker Verluste ihren Platz als stärkste Partei halten konnten, belegte die ÖVP erstmals in ihrer Geschichte nur den dritten Platz nach Wählerstimmen.

Zweitstärkste Kraft wurde die FPÖ von Jörg Haider, welche Thomas Prinzhorn als Spitzenkandidaten ins Rennen schickte und Stimmen und Mandate gewann. Den vierten Platz belegten die Grünen mit Alexander Van der Bellen. Das Liberale Forum mit Heide Schmidt scheiterte an der Vier-Prozent-Hürde und war im neu gewählten Nationalrat nicht mehr vertreten.

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Österreich: Bei den Nationalratswahlen wird die FPÖ nach der SPÖ zweitstärkste politische Kraft. In der Folge geht sie mit dem Drittplazierten, der ÖVP, die Bundesregierung Schüssel I ein was europaweite Proteste wegen der politischen Ausrichtung der FPÖ zur Folge hat.

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Nationalratswahl in Österreich: SPÖ stimmenstärkste Partei

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