Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus ist eine radikal antisemitische, rassistische, antikommunistische und antidemokratische Ideologie. Seine Wurzeln hat er in der völkischen Bewegung, die sich etwa zu Beginn der 1880er Jahre im deutschen Kaiserreich und in Österreich-Ungarn entwickelte. Ab 1919, nach dem Ersten Weltkrieg, wurde er zu einer eigenständigen politischen Bewegung im deutschsprachigen Raum. Diese strebte wie der 1922 in Italien zur Macht gelangte Faschismus einen autoritären Führerstaat an, unterschied sich aber von ihm durch den extremen Rassismus und Antisemitismus.

Die 1920 gegründete Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) gelangte unter Adolf Hitler am 30. Januar 1933 in Deutschland zur Macht, wandelte die Weimarer Republik durch die „Gleichschaltung“ in eine Diktatur um und löste ab 1939 mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus. In dessen Verlauf verübten die Nationalsozialisten und ihre Helfer zahlreiche Kriegsverbrechen und Massenmorde, darunter den Holocaust an etwa sechs Millionen europäischen Juden und den Porajmos an den europäischen Roma. Die Zeit des Nationalsozialismus endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945.

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Verfilmung

1937

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Ein Volksfeind – Regie: Hans Steinhoff (nationalsozialistisch interpretiert)

Film

1991

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Pappa ante Portas mit Loriot und Evelyn Hamann als Kurt (Hans-Günter Martens)

1984

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Le scénario défendu (TV) (Anne-Marie B.)
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Die Nationalsozialisten gründen die Reichsstelle für den Unterrichtsfilm.

Rundfunk

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Die Ö3-Sendung Die Musicbox sendet eine von Wolfgang Kos und Joachim Riedl gestaltete Ausgabe unter dem Titel Rockmusik und Faschismus. Auslöser ist das von Joachim Fests 1973 erschienene Hitlerbiographie losgetretene Interesse an der Zeit des Nationalsozialismus, vor allem aber das (bewusste) Spielen der frühen Punkbewegung in England mit Tabuthemen wie Faschismus und Holocaust.

1947

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Im Amsterdamer Querido Verlag erscheint das im US-amerikanischen Exil entstandene Hauptwerk Theodor W. Adornos und Max Horkheimers, die Essaysammlung Dialektik der Aufklärung erstmals in deutscher Sprache. Eines der zentralen darin behandelten Probleme neben der Frage warum die Aufklärung nach Antisemitismus, Nationalsozialismus und Holocaust gescheitert ist, eine fundamentale Kritik der "Kulturindustrie".
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Während des nationalsozialistischenJuliputsches in Österreich werden die Studios der RAVAG in der Wiener Johannesgasse von Putschisten besetzt. Sie lassen eine angebliche Rücktrittserklärung von Bundeskanzler Dollfuß verlesen. Im Verlauf der Kämpfe kommen mehrere Personen ums Leben, die Räumlichkeiten werden verwüstet.

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