Nationalversammlung (Frankreich)

Die Nationalversammlung (französischAssemblée nationale [a.sɑ̃.ble.na.sjɔ'nal]) ist das Unterhaus (französischChambre basse) des französischen Parlaments. Das Oberhaus heißt in Frankreich Senat; sie bilden ein Zweikammersystem. Das politische System Frankreichs hat eine starke Exekutive im Rahmen eines semipräsidentiellen Regierungssystems; der Staatspräsident hat mehr Macht als in den meisten westlichen Ländern.

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Frankreich

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Die Französische Nationalversammlung verabschiedet eine Zivilverfassung, welche dem Papst Rechte über die französische Kirche entzieht. Geistliche werden Staatsbeamte.
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Die französische Nationalversammlung beschließt die Deklaration der Menschenrechte. Der König lehnt diesen Beschluss ab.
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Die Abgeordneten des französischen Dritten Standes (97 % der Bevölkerung) erklären sich auf Vorschlag des Abbé Emmanuel Joseph Sieyès zur Nationalversammlung.

Ereignisse

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Die französische Nationalversammlung erlässt als Reaktion auf anarchistische Attentate das erste der Lois scélérates genannten Gesetze. Es verbietet die Unterstützung krimineller Handlungen.

Daten

1973

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Kandidatin bei den Wahlen zur Nationalversammlung (Arlette Laguiller)

Kunst & Kultur

1999

Ausstellungsbeteiligung:
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Galerie der Nationalversammlung, Paris (Volker Friedrich Marten)

Politik & Weltgeschehen

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Bei einem Bombenanschlag auf den Samjhauta-Express in Indien werden 67 Menschen getötet. Am gleichen Tag wird das Verbot der Todesstrafe in die französische Verfassung aufgenommen. Die im Kongress versammelten Abgeordneten von Nationalversammlung und Senat beschließen die Änderung mit 828 zu 26 Stimmen.

1997

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Politische Ämter: und seit 2002: Abgeordnete in der Nationalversammlung für Seine-Saint-Denis (Mandatsniederlegung wegen Eintritts in die Regierung) (Marie-George Buffet)

1793

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Jean-Sylvain Bailly, früher erster Bürgermeister von Paris und zeitweiliger Präsident der Nationalversammlung, wird auf der Guillotine hingerichtet. Der Astronom ist am Vortag als „Königsfreund und gewalttätiger Unterdrücker der Volksfreiheit“ zum Tod verurteilt worden. (12. November)
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Französische Revolution & Koalitionskriege: Koalitionskriege - Die französische Nationalversammlung erklärt den Monarchien Österreich, Preußen und Sardinien-Piemont den Krieg.

1792

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Französische Revolution & Koalitionskriege: 20. März: Die französische Nationalversammlung gestattet den Einsatz der Guillotine.

Tagesgeschehen

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Paris/Frankreich: Die Nationalversammlung befürwortet die Eheöffnung und das gemeinschaftliche Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.
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Paris/Frankreich: Nach der Nationalversammlung verabschiedet auch der Senat ein Genozid-Gesetz, das unter anderem die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern unter Strafe stellt.
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Paris/Frankreich: Die Nationalversammlung verabschiedet ein Gesetz, das die Leugnung offiziell anerkannter Genozide, darunter des Völkermordes an den Armeniern, unter Strafe stellt. Infolgedessen kommt es zu einer diplomatischen Krise mit der Türkei.
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Paris/Frankreich: Eine parteiübergreifende Kommission der Nationalversammlung empfiehlt ein Verschleierungsverbot in öffentlichen Einrichtungen; Trägerinnen der Burka oder des Niqab sollen in Behörden nicht mehr bedient werden.
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Frankreich: Wahl zur Nationalversammlung und zum Senat: nachdem die UMP schon in der letzten Wahlperiode über die absolute Mehrheit in der Assemblée nationale verfügte, wird diesmal eine noch erdrückendere Mehrheit erwartet.

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