Nazi

Nazi ist ein Kurzwort für einen Anhänger des Nationalsozialismus und wird umgangssprachlich zumeist abwertend gebraucht.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Tuviah Friedman stirbt in Haifa, Israel. Tuviah Friedman war ein israelischer Autor, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu seinem Tod dem Aufspüren ehemaliger Nazis widmete, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hatten. Außerdem trug er durch seine zahlreichen Dokumentationen dazu bei, das insbesondere in den 50er und 60er Jahren in Deutschland und Österreich weitgehend verdrängte Kapitel der unbehelligt gebliebenen Naziverbrecher in die öffentliche Diskussion zu bringen.
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Gestorben: Maurice Papon stirbt in Pontault-Combault, Seine-et-Marne. Maurice Papon war ein französischer Politiker, Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher. Während des Zweiten Weltkriegs war er ein hoher Beamter des Vichy-Regimes; in dieser Position kollaborierte er mit der deutschen Besatzung. Nach dem Krieg war er unter anderem Finanzminister und Polizeipräfekt von Paris zur Zeit des Massakers von Paris 1961. Er war Träger von drei Stufen des Ordens der Ehrenlegion, zuletzt seit 1978 Commandeur. 1998 wurde er wegen seiner Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus zu einer zehnjährigen Gefängnisstrafe verurteilt, von der er drei Jahre verbüßte.
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Gestorben: Joanikije Lipovac stirbt , Bukovik. Joanikije Lipovac war Metropolit der Metropolie von Montenegro und dem Küstenland, ein prominenter Kollaborateur der Nazis und der italienischen Faschisten im Zweiten Weltkrieg. Seit 1999 ist er ein Heiliger der Serbisch-Orthodoxen Kirche.
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Gestorben: Kapistran Pieller stirbt in Stein an der Donau. Pater Johannes Kapistran Pieller OFM war ein Guardian des Franziskanerordens. Er wurde während der Nazi-Herrschaft als Widerständler hingerichtet.
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Gestorben: Klara Griefahn stirbt in Jena. Klara Griefahn war eine jüdische Ärztin, die 1945 den Freitod wählte, um der Deportation durch die Nazis zu entgehen.

Kunst & Kultur

1933

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Inszenierungen von Faust II: – Clemens Holzmeister baute seine 20? Meter hohe – durch Gänge und Treppen miteinander verbundene – Fauststadt für Max Reinhardts Salzburger Festspiele in die Felsenreitschule, wodurch alle Spielorte für Faust 1 erstmals simultan zur Verfügung standen und durch den Auftritt der Schauspieler in Funktion gebracht wurden. Auch im Theater in der Josefstadt inszenierte Reinhardt den Faust 1 in der Intendanzzeit seines Nachfolgers als Direktor Otto Preminger. Die Premiere war dort am 4.? September? . Die Realisierung seines Projekts Faust 2 wurde durch die Machtergreifung der Nazis verhindert. (Faust. Der Tragödie zweiter Teil)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1961

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Werk > Werke im öffentlichen Raum: Bremen




Denkmal für die Verteidiger der Bremer Räterepublik in Bremen aus Michelnauer Tuff


– Rekonstruktionen am Gewerbehaus, am Bürgerhaus, an der Sparkasse am Markt, Rekonstruktion der Giebelfigur und der Löwen am Schütting, Fassadenschmuck am Bankhaus Neelmeyer, Herstellung von Kopien der Figuren Plato der Weise und Kurfürst von Bayern am Bremer Rathaus. Eigene Werke: Bremer Stadtmusikanten am Hotel Schaper-Siedenburg, Eichhörnchenbrunnen vor der Sparkasse in der Waller Heerstraße, Denkmal für die gefallenen Verteidiger der Bremer Räterepublik und als Ersatz für die von den Nazis 1938 zerstörte Piet

Rundfunk, Film & Fernsehen

2000

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Film: Paragraph 175 ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2000 von Rob Epstein und Jeffrey Friedman, der Erzähler ist Rupert Everett. Mitproduzent und Berater war der deutsche Historiker und Projektleiter für Westeuropa am United States Holocaust Memorial Museum, Klaus Müller. Der Film erzählt die Lebensgeschichten von mehreren Männern und Frauen, die von den Nazis wegen ihrer Homosexualität aufgrund des § 175, der seit 1871 im deutschen Strafgesetzbuch der Sodomiterverfolgung diente, verfolgt wurden.

Stab:
Regie: Rob Epstein und Jeffrey Friedman
Drehbuch: Sharon Wood
Kamera: Bernd Meiners

Besetzung: Rupert Everett, Gad Beck, Pierre Seel, Albrecht Becker

1998

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Film: Der Musterschüler (Originaltitel: Apt Pupil) ist ein Thriller von Regisseur Bryan Singer aus dem Jahr 1998. Der Film basiert auf der gleichnamigen Novelle von Stephen King, die von der krankhaften Freundschaft zwischen einem Teenager und einem flüchtigen Nazi-Kriegsverbrecher handelt.

Stab:
Regie: Bryan Singer
Drehbuch: Brandon Boyce
Produktion: Jane Hamsher Don Murphy Bryan Singer
Musik: John Ottman
Kamera: Newton Thomas Sigel
Schnitt: John Ottman

Besetzung: Ian McKellen, Brad Renfro, Bruce Davison, David Schwimmer, Joshua Jackson, Heather McComb, Elias Koteas, James Karen, Jan Tříska

Tagesgeschehen

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USA: Im New Yorker Auktionshaus Christie's werden vier weltberühmte Gemälde von Gustav Klimt -unter ihnen das Porträt "Adele Bloch-Bauer II" (Zwillingswerk der " Goldenen Adele") -versteigert und erzielen insgesamt über 180 Mill. Dollar (ca. 140 Millionen Euro). Die Kunstwerke wurden 2005 von der Republik Österreich freiwillig an die Erbin der früheren Besitzerin restituiert, die sie vor ihrer Flucht vor den Nazi der Österreichischen Galerie vermacht hatte. Die alte Dame war bei der Versteigerung persönlich anwesend. "Adele II" ging um 69 Mill.€ an einen anonymen Telefonanbieter und ist das fünft-teuerste Gemälde der Welt. Die "Goldene Adele" hatte Ronald Lauder im Juni für seine neue Galerie ersteigert, nachdem eine Rückführung nach Wien am zu hohen Preis gescheitert war.
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Toledo/USA: Im Bundesstaat Ohio kommt es am gesamten Wochenende zu Unruhen, als bei einem Demonstrationsaufzug des National Socialist Movement, einer nationalsozialistischen Gruppierung, diese mit Gegendemonstranten zusammenstoßen. Dabei setzt die örtliche Polizei Tränengas insbesondere gegen letztere ein. Toledos Bürgermeister Jack Ford bekräftigt das Recht der Nazis, ihre Sache öffentlich zu vertreten, was die Unruhen anheizt. Die Presse spricht von einem wütenden Mob von 600 Menschen, denen sich auch Straßengangs angeschlossen hätten, die Baseball-große Steine auf die Polizisten warfen, Autos beschädigten und eine Bar in Brand setzten. Allein 114 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Offenbar war die Nazi-Bewegung bewusst in diese Stadt gegangen, die extrem abhängig von der Automobilindustrie ist, was sich durch eine hohe Arbeitslosenquote bemerkbar macht.
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Windhoek/Namibia: Die in Namibia erscheinende deutschsprachige Wochenzeitung „Plus“ veröffentlicht eine Schmähanzeige gegen den verstorbenen Nazi-Jäger Simon Wiesenthal. Darin beschuldigt eine nicht näher bekannte Gruppe „Internationale Aktion wider das Vergessen“ Wiesenthal der Lüge und Verleumdung und drückt ihre Freude über seinen Tod aus. Diese Anzeige hat in Namibia und auch im Ausland Empörung hervorgerufen -der deutsche Botschafter Wolfgang Massing bezeichnet die Anzeige als „Hass propaganda“ und forderte von der Zeitung eine unmissverständliche Distanzierung.
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Washington, D.C./USA. CIA gibt einige Geheimakten über Zusammenarbeit mit Nazis frei. Auf Druck von Historikern und Kongress-Abgeordneten hat sich der US-Geheimdienst zur Veröffentlichung geheimer Akten bereit erklärt, die Spionage-Einsätze früherer deutscher Nazis für die USA im Kalten Krieg gegen Moskau belegen. Die Erklärung der CIA am Montag erfolgte auf einen Offenen Brief hin, in dem 150 prominente US-Bürger die Freigabe der Akten forderten.

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