Neokonservatismus

Der Neokonservatismus, auch Neokonservativismus, (griechischνέοςnéos, deutsch‚neu‘ und lateinischconservare, deutsch‚erhalten, bewahren‘) ist eine politische Strömung. Der Begriff bezieht sich vornehmlich auf die Konservativen in den Vereinigten Staaten, dort spricht man von den Neocons.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Irving Kristol stirbt in Washington D.C.. Irving Kristol war ein US-amerikanischer politischer Autor und Sozialwissenschaftler. Irving wird häufig als spiritus rector der neokonservativen Bewegung in den USA bezeichnet. Sein Sohn William Kristol ist ebenfalls ein führender Neokonservativer.
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Gestorben: Hans-Joachim Arndt (Politikwissenschaftler) stirbt in Schriesheim. Hans-Joachim Arndt war ein deutscher Politikwissenschaftler. Er wird zum Kreis um Carl Schmitt gerechnet und vertrat das Konzept einer „politischen Lageanalyse“. In seiner „konkreten Lage-Analyse“ hielt er den Status der Deutschen als Besiegte nach dem Zweiten Weltkrieg für entscheidend und kritisierte die Politikwissenschaft als durch die Amerikaner beeinflusst. Arndt gilt politisch als Vertreter der Neuen Rechten, der sowohl an neokonservativen Einrichtungen und Zeitschriften wie auch an Veranstaltungen und Publikationen mitwirkte, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wurden.
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Gestorben: Fritz G. A. Kraemer stirbt in Washington, D.C.. Fritz Gustav Anton Kraemer war Senior Civilian Advisor beim Chief of Staff of the Army im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten. Er war eine Schlüsselfigur der US-Außen- und Sicherheitspolitik in nahezu der gesamten Zeit des Kalten Krieges und eine prägende Persönlichkeit der neokonservativen Bewegung in den USA, der er selbst aber nicht angehörte.
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Geboren: Robert Kagan wird in Athen, Griechenland geboren. Robert Kagan ist ein US-amerikanischer Autor, Redner und Politikberater, der unter anderem für die US-Regierung arbeitet. Er zählt zu den bekanntesten Neokonservativen in den USA. Kagan gilt als Spezialist für internationale Politik, besonders Sicherheitspolitik, Terrorismus, den Balkan, das russisch-amerikanische Verhältnis und Themen rund um die NATO-Erweiterung.
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Geboren: Eliot A. Cohen wird in Boston, Massachusetts geboren. Eliot A. Cohen ist der Robert E. Osgood Professor an der Paul H. Nitze School of Advanced International Studies (SAIS), welche Teil der Johns Hopkins University ist. Cohen ist Direktor des Strategic Studies Dezernats der SAIS und ist auf den Nahen Osten, Waffenkontrolle und die NATO spezialisiert. Er ist Mitglied des Project for the New American Century und wurde als „der einflussreichste Neokonservative der Hochschullandschaft“ bezeichnet. Von März 2007 bis Januar 2009 bekleidete er als Counselor eine der ranghöchsten Positionen im Außenministerium der Vereinigten Staaten.

Dokumentation

2004

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The Power of Nightmares Dreiteilige Dokumentation der BBC über die Entstehung des Neokonservatismus und des Islamismus und die Nutzung von Angst und Feindbildern in der Politik. (Adam Curtis)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2004

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Film: The Power of Nightmares ist eine dreiteilige Dokumentation der BBC, in der die Entstehung des US-amerikanischenNeokonservatismus und des Islamismus analysiert und miteinander verglichen wird. Dabei setzt sich die Dokumentation vor allem mit der Nutzung von Angst und Feindbildern in der Politik auseinander.

Stab:
Regie: Adam Curtis
Drehbuch: Adam Curtis
Produktion: Adam Curtis, BBC
Musik: Nial Podson

Besetzung: George W. Bush, Paul Wolfowitz, Osama bin Laden, Aiman az-Zawahiri, Sayyid Qutb, Donald Rumsfeld, Monica Lewinsky, Bill Clinton

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