Nestos

Die Mesta (bulgarischМеста), oder der Nestos (griechischΝέστος) ist ein Fluss in Bulgarien und Nordgriechenland und zählt zu den fünf großen Flüssen in Griechenland und in Bulgarien. In Griechenland markiert er gegenwärtig die Grenze zwischen der geographischen Region Makedonien im Westen und Thrakien im Osten.

Die Länge des Nestos beträgt 230 bis 243 km (je nach Längenberechnung), davon entfallen 104 bis 130 km auf Griechenland und 113 bis 126 km auf Bulgarien. Der Nestos entspringt im Bergmassiv Rila in Bulgarien im Norden und mündet im Süden in die Ägäis (genauer ins Thrakische Meer) in Form eines Deltas nördlich der Insel Thasos. Er durchfließt in Nord-Süd-Richtung zunächst die Gebirgszüge der westlichen Rhodopen und des Falakro. In Bulgarien bildet der Lauf des Nestos Täler im Rila- und Pirin-Gebirge. Der wichtigste Nebenfluss ist der Dospat.

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Europa

357 v. Chr.

Östliches Mittelmeer:
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König Philipp II. von Makedonien erobert das westliche Thrakien bis zum Nestos, einschließlich der Stadt Amphipolis und des Pangaion-Gebirges mit seinen wertvollen Gold- und Silberminen.

Antike

268 n. Chr.

Römisches Reich:
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Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Frühjahr: Kaiser Gallienus gelingt es, den Goten auf ihrem Weg nach Makedonien am Nestos entgegenzutreten und ihnen eine empfindliche Niederlage beizubringen. Dann erhält er jedoch die Nachricht, dass sich sein Kavalleriekommandant Aureolus in Mediolanum gegen ihn erhoben habe, und er muss nach Italia zurückkehren.

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