Neue Ökonomische Geographie

Die Neue Ökonomische Geographie ist ein neuerer Ansatz der Außenwirtschaftstheorie, der räumliche Agglomerationsprozesse und zunehmende Skalenerträge durch Spezialisierung in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt.

Dieser von Paul Krugman Anfang der 1990er Jahre begründete Ansatz setzt sich von der herkömmlichen Betrachtungsweise ab (komparativer Kostenvorteil durch Unterschiede in Ressourcenausstattung und Produktivitätsniveau; konstante Skalenerträge). Er setzt auch andere Akzente im Vergleich zur bislang bekannten Standorttheorie, Wirtschaftsgeographie oder Urbanistik.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Paul Krugman wird in Albany, New York geboren. Paul Robin Krugman ist ein US-amerikanischer Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University, Centenary Professor an der London School of Economics, Sachbuchautor und Träger des Wirtschaftsnobelpreises 2008. Krugman ist Begründer der Neuen Ökonomischen Geographie. In den Vereinigten Staaten ist er besonders durch seine wöchentlichen Kolumnen in der New York Times über Fachkreise hinaus bekannt geworden.
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Geboren: Masahisa Fujita wird in der Präfektur Yamaguchi, Japan geboren. Masahisa Fujita ist ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler und Stadtplaner, der als Mitbegründer der räumlichen Volkswirtschaftslehre und Pionier der Neuen Ökonomischen Geographie gilt. Fujitas Forschungsfelder sind die Stadtökonomik, Regionalökonomik und räumliche Ökonomik. Fujita ist außerdem Professor an der Konan-Universität.

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