Neuguinea

Neuguinea (Tok Pisin: Niugini; niederländisch: Nieuw-Guinea; malaiisch: Papua) ist mit einer Fläche von 786.000 km² nach Grönland die zweitgrößte Insel der Erde. Der Westteil, Westneuguinea (Papua, Papua Barat), wurde 1963 von Indonesien besetzt. Der Osten der Insel ist seit 1975 Teil des unabhängigen Staates Papua-Neuguinea. Neuguinea besitzt den größten Tropenwald Australasiens, die reichhaltigsten Korallenriffe der Welt und die reichste Biodiversität außerhalb des Amazonas. Weltweit einzigartig ist auch die Anzahl von über eintausend indigenen Sprachen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Heinrich Harrer stirbt in Friesach. Heinrich Harrer war ein österreichischer Bergsteiger, Forschungsreisender, Geograph und Autor. Bekannt wurde er als einer der Erstbesteiger der Eiger-Nordwand sowie durch sein Buch Sieben Jahre in Tibet. Im Jahr 1962 gelang ihm die Erstbesteigung der Carstensz-Pyramide im Westen Neu-Guineas, einer der Seven Summits. Seit 1983 befindet sich in Hüttenberg das Heinrich-Harrer-Museum.

1997

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Gestorben: Roy Rappaport stirbt. Roy A. Rappaport war ein US-amerikanischer Anthropologe, der durch seine Beiträge zum Studium des Rituals sowie zur ökologischen Anthropologie bekannt wurde. Er erwarb seinen Doktortitel an der Columbia University und lehrte danach an der University of Michigan. Sein berühmtestes Werk Pigs for the Ancestors: Ritual in the Ecology of a New Guinea People von 1968 war eine ökologische Darstellung des Rituals bei den Tsembaga in Neuguinea. Sein Buch gilt als die einflussreichste und am häufigsten zitierte Arbeit auf dem Gebiet der ökologischen Anthropologie.
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Gestorben: Ian Hogbin stirbt in Sydney. Herbert Ian Priestly Hogbin war ein australischer Anthropologe britischer Herkunft. Er führte Feldarbeiten auf den Salomon-Inseln und auf Neuguinea durch.
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Gestorben: Theodor Averberg stirbt in Everswinkel. Theodor Averberg (SVD), war katholischer Priester und Mitglied der Ordensgemeinschaft der Steyler Missionare. Von seinem Orden war er zunächst als Missionar nach Neuguinea entsandt. Nachdem er wegen Krankheit tropenuntauglich war, wirkte er als Missionsprediger und Seelsorger in Deutschland. Wegen seiner entschiedenen Predigten und Stellungnahmen gegen den Nationalsozialismus wurde er vom NS-Regime verfolgt und von 1943 bis 1945 als einer der ältesten Schutzhäftlinge im Pfarrerblock des Konzentrationslagers Dachau gefangen gehalten.
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Gestorben: Hermann Detzner stirbt in Heidelberg. Hermann Philipp Detzner war ein Hauptmann im Auftrag der deutschen Kolonialverwaltung in Deutsch-Neuguinea und Schriftsteller. Er versteckte sich 1914 mit wenigen Männern vier Jahre im Busch von Neuguinea und kapitulierte erst nach Ende des Ersten Weltkriegs im November 1918.

Ozeanien

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Der Ort Finschhafen auf Neuguinea wird gegründet, Verwaltungszentrum der deutschen Kolonie Kaiser-Wilhelms-Land.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1888

Ehrung:
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Stephansort in Neuguinea (Heinrich von Stephan)

Geschichte

1962

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Neuguinea (Korps Mariniers)

Reisen & Expeditionen

1971

Expedition > Weitere Touren nach 1970:
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– Reisen in die Berge von Persien, Nepal, Neuguinea, Pakistan, Ostafrika (Reinhold Messner)

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Erdbeben der Stärke 7,1 auf Neuguinea, 422 Tote

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