New York University

Die New York University (NYU) ist eine Universität in New York City, Vereinigte Staaten. Die Universität ist die größte private Universität der Vereinigten Staaten mit insgesamt 54.919 Studenten (Herbst 2009) – davon 21.636 im Bachelor-, 21.766 im Master- bzw. Promotionsstudium oder im Berufsdoktorat (Medizin/Jura). Sie verfügte im Jahr 2010 über ein Gesamtbudget von ca. 2 Mrd. USD ohne Berücksichtigung des Klinikums (NYU Langone Medical Center) und der Medizin (NYU School of Medicine). Die NYU ist Mitglied der Association of American Universities, eines seit 1900 bestehenden Verbundes führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten. Der Campus der Universität liegt im Greenwich Village in Manhattan, New York. Die Universität besteht aus 14 Fakultäten und Colleges.

Die Universität ist besonders bekannt für ihre wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten, Volkswirtschaft, Jura, Medizin, Informatik, Mathematik, Philosophie, Politikwissenschaft und Neurowissenschaften.



Geschichte




Die New York University wurde am 21. April 1831 von einer Gruppe prominenter New Yorker, unter ihnen der ehemalige U.S.-Finanzminister Albert Gallatin, gegründet. Als Gegenmodell zu den etablierten Universitäten an der Ostküste konzipiert, sollte sie allen Klassen, insbesondere der Arbeiterklasse, und allen Konfessionen offenstehen. Vorbilder waren die Universitäten in Paris, Wien und das University College London. Der Lehrkanon wurde, anders als damals üblich, den Anforderungen angepasst und – abweichend vom klassischen Lehrkanon – neue Studiengänge wie z. B. Wirtschaftspolitik, Geschichte und moderne Sprachen eingeführt. Diese Einstellung hat sich die Universität bis heute erhalten und sich so deutlich von anderen Elite-Universitäten wie z. B. den Mitgliedern der Ivy League (Sport Ivy League) abgegrenzt.Nach zwei Jahren in gemieteten Räumen in der Clinton Hall erwarb die Universität 1833 Land rund um den Washington Square und begann eine umfangreiche Bautätigkeit. Im Jahr 1894 erwarb die Universität einen weiteren Campus auf den University Heights in der Bronx, nahe der Columbia University unter der Leitung von Kanzler Mitchel MacCracken. Das College of Arts and Sciences sowie die School of Engineering wurden dorthin verlegt, die verbleibenden Fakultäten zum Washington Square College zusammengefasst. Der ursprüngliche Name University of the City of New York wurde im Jahr 1896 in New York University geändert.In den frühen 1970er Jahren war die Universität dem Bankrott nahe und musste den University Heights Campus an die City University of New York verkaufen. Trotz dieses in der amerikanischen Universitätsgeschichte einmaligen Vorgangs hat sich die NYU seitdem wieder konsolidiert und ist dank diverser milliardenschwerer Spendenkampagnen in die Liga der Institutionen mit großem Stiftungsvermögen zurückgekehrt. Heute ist die Universität nach der Stadt New York und der katholischen Kirche der drittgrößte Immobilieneigentümer in New York City.In den 1960er und 1970er Jahren war die NYU Schauplatz von gewalttätigen Studentenunruhen. Im Washington Square Park protestierten die Studenten zunächst für die Gleichstellung der Afroamerikaner, später gegen den Vietnamkrieg.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Andreas Lowenfeld stirbt in New York City. Andreas Frank Lowenfeld war ein amerikanischer Jurist, der im Bereich des Völkerrechts tätig war und von 1967 bis 2009 als Professor an der New York University fungierte. In Anerkennung seines Wirkens wurde er unter anderem in das Institut de Droit international aufgenommen und mit der Manley-O.-Hudson-Medaille ausgezeichnet.
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Gestorben: Eberhard Berent stirbt in Tivoli, New York, Vereinigte Staaten. Eberhard Berent war ein deutsch-amerikanischer Germanist und Professor der New York University.
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Gestorben: Herbert Fensterheim stirbt in New York City. Herbert Fensterheim war ein Professor für klinische Psychologie an der Cornell University. 1958 erwarb er seinen Ph. D. an der Graduate School of Arts and Science der New York University über das Thema An experimental study of the relationship between overt behavior and perceptual behavior in schizophrenia. 1968 heiratete er die 1992 verstorbene Jean Baer, mit er mehrere psychologische Ratgeberbücher schrieb, die ins Deutsche und andere Sprachen übersetzt wurden. Fensterheim hatte mehr als zwanzig Jahre eine eigene Praxis in Manhattan. Außerdem schrieb er Fachartikel in psychologischen Zeitschriften.
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Gestorben: Tony Judt stirbt in New York. Tony Robert Judt war ein britischer Historiker, der sich insbesondere mit der europäischen Geschichte seit dem Ende des 19. Jahrhunderts beschäftigte. Er war seit 1995 Direktor des von ihm gegründeten Remarque-Instituts an der New York University. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde Judt durch sein Buch Die Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart (2005). Der weit links stehende Judt war, obwohl selbst Jude, ein scharfer Kritiker Israels und der Nahostpolitik der USA.
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Gestorben: Thomas M. Franck stirbt in Manhattan. Thomas Martin Franck war ein amerikanischer Jurist, der in Bereich des Völkerrechts tätig war. Er wirkte von 1957 bis 2002 als Professor an der New York University sowie von 1998 bis 2000 als Präsident der Amerikanischen Gesellschaft für internationales Recht, die ihm für seine Verdienste die Manley-O.-Hudson-Medaille verlieh und zu ihrem Ehrenpräsidenten ernannte. Darüber hinaus wurde er in das Institut de Droit international und in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen.

Mitglieder > Private Universitäten (25)

1950

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New York University (Association of American Universities)

Wissenschaft & Technik

1972

Organisation > Wissenschaftliche Einrichtungen > Schools:
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Individuelle Studien – Gallatin School of Individualized Study

1965

Organisation > Wissenschaftliche Einrichtungen > Schools:
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Künste – Tisch School of the Arts

1960

Organisation > Wissenschaftliche Einrichtungen > Schools:
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Sozialarbeit – Ehrenkranz School of Social Work

1938

Organisation > Wissenschaftliche Einrichtungen > Schools:
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Öffentlicher Dienst – Wagner Graduate School of Public Service

1934

Organisation > Wissenschaftliche Einrichtungen > Schools:
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Weiter- und Berufsbildung – School of Continuing and Professional Studies

Meisterklassen

1985

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New York University, New York City (Cornelius L. Reid)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1996

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Auflösung: Jawbreaker waren eine US-amerikanische Punkrockband, die in den späten 80er Jahren an der New York University gegründet wurde und später insbesondere in Kalifornien aktiv war. Die Gruppe gilt als äußerst einflussreich, vor allem für Bands aus dem Emocore-Bereich.

1988

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Gründung: Jawbreaker waren eine US-amerikanische Punkrockband, die in den späten 80er Jahren an der New York University gegründet wurde und später insbesondere in Kalifornien aktiv war. Die Gruppe gilt als äußerst einflussreich, vor allem für Bands aus dem Emocore-Bereich.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Karriere > Gruppenausstellung:
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– Faculty Pin-Up, New York University, New York (Sigrid Hackenberg)

2003

Leben > Lehrtätigkeit:
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Cátedra Andrés Bello an der New York University 2002 (Carmen Boullosa)

Kunst & Kultur

2010

Ausstellungsbeteiligung:
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New York, Grey Art Gallery, New York University (Manfred Zoller)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

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Ehrung: Conference Funding Grant, New York University (Peter Michael von der Nahmer)

2012

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Stipendien, Auszeichnungen und Preise: New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds und der NYU (Christopher Kloeble)

2010

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Preisträger des Skytteanska priset: – Adam Przeworski, Polen/USA, New York University (Skytteanische Professur)

2005

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Ehrung: Writer in Residence des Deutschen Hauses der New York University (Paul Brodowsky)

2004

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Ehrung: Hauser Global Scholarship der New York University School of Law und Flora S. and Jacob Newman Award for distinction in the LL.M. International Tax Program (Georg Kofler (Rechtswissenschaftler))

"New York University" in den Nachrichten