Niamey

Niamey [njaˈmɛ] ist die Hauptstadt von Niger. Mit über einer Million Einwohnern ist es die mit Abstand bevölkerungsreichste Stadt des rund 17 Millionen Einwohner zählenden Landes. Die Millionenstadt am Strom Niger ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes.

Im Vergleich mit anderen Großstädten Nigers wie Agadez und Zinder ist Niamey eine junge Stadt, die erst im 20. Jahrhundert in einem zuvor nur aus kleinen Dörfern bestehenden Gebiet von der damaligen Kolonialmacht Frankreich angelegt wurde. 1926 wurde Niamey an Stelle von Zinder Hauptstadt der französischen Nigerkolonie. Seit der Unabhängigkeit Nigers im Jahr 1960 ist Niamey die Hauptstadt eines der ärmsten Länder der Welt und mit ihrer im Vergleich zu den ländlichen Regionen des Landes besseren Infrastruktur von ungebrochener Anziehungskraft für Zuwanderer.

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Kunst & Kultur

1930

Galerie:
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Niamey (Niger) (Walter Mittelholzer)

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Georges Condat stirbt in Niamey. Georges Mahaman(e) Condat war ein französisch-nigrischer Politiker und Diplomat.
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Gestorben: Ali Saibou stirbt in Niamey. Ali Saibou war ein nigrischer Politiker und von 1987 bis 1993 Staatspräsident seines Landes. Er gehörte der Ethnie der Zarma an und stammt aus demselben Dorf wie Seyni Kountché.
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Gestorben: Abdoulaye Hamani Diori stirbt in Niamey. Abdoulaye Hamani Diori war ein nigrischer Geschäftsmann und Politiker.
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Gestorben: Harou Kouka stirbt in Niamey. Harou Kouka war ein nigrischer Arzt und Politiker.

Tagesgeschehen

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Niamey/Niger: Durch Überschwemmungen werden 91 Personen getötet und schwere Zerstörungen verursacht.
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Niamey/Niger: Bei den Präsidentschaftswahlen erlangt Mahamadou Issoufou 36 Prozent und Seini Oumarou erlangt 23,2 Prozent der Wählerstimmen; beide Kandidaten werden sich am 12. März 2011 einer Stichwahl stellen. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Parlamentswahlen gewinnt die Nigrischen Partei für Demokratie und Sozialismus von Mahamadou Issoufou 39 von 113 Sitzen im Parlament.
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Niamey/Niger: Präsident Tandja Mamadou wird durch einen gewaltsamen Militärputsch gestürzt und durch eine Militärdiktatur ersetzt, welche die Verfassung außer Kraft setzt.
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Niamey/Niger: Bewaffnete Milizen erschießen drei Touristen aus Saudi-Arabien.
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Niamey/Niger. Die Hungerkatastrophe in Niger wird immer bedrohlicher. Nach Angaben der internationalen Hilfsorganisation Care sind immer mehr Menschen von der Krise betroffen. Zahlreiche Bauern haben damit begonnen, das Saatgut aufzuessen, weil sie nichts anderes zu essen finden. Die physische Lage der überwiegend von Landwirtschaft lebenden Menschen lässt Befürchtungen wachsen, dass sie zur Erntezeit nicht mehr in der Lage sein werden, ihre Arbeit zu machen.

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