Nibelungenviertel

Das Nibelungenviertel ist ein Bezirksteil des 15. Wiener Gemeindebezirks Rudolfsheim-Fünfhaus. Das etwa 26 Hektar große Viertel wird im Norden von der Gablenzgasse, im Osten vom Vogelweidplatz, im Süden von der Hütteldorfer Straße und im Westen von der Stutterheimstraße begrenzt. Das Zentrum bilden der mit Pappeln bestandene Kriemhildplatz und die Allee der Markgraf-Rüdiger-Straße.

mehr zu "Nibelungenviertel" in der Wikipedia: Nibelungenviertel

A

1730

thumbnail
Alliogasse (Fünfhaus), 1913 benannt nach dem Architekten Donato Felice d’Allio (1677–1761); kaiserlicher Befestigungsbaumeister beim Militärbauamt (1711–1747). Aufgrund seiner bautechnischen Kenntnisse wurde er auch zu zahlreichen privaten Bauvorhaben gerufen. Er entwarf u.a. das kaiserliche Zeughaus (1714–1723), das Salesianerinnen-Kloster am Rennweg (1717–1728) und das Stift Klosterneuburg. Die Gasse ist Teil des Nibelungenviertels. (Liste der Straßennamen von Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus)

C

1889

thumbnail
Camillo-Sitte-Gasse (Fünfhaus), 1913 benannt nach dem Architekten Camillo Sitte (1843–1903); seine Bedeutung liegt vor allem in seinem theoretischen Werk, sein Hauptwerk war das Buch „Der Städtebau nach seinen künstlerischen Grundsätzen“. Das Buch zeigte Möglichkeiten der künstlerischen Stadtplanung auf und wandte sich ab von der pragmatischen, hygienischen Stadtplanung seiner Zeit. Damit war er einer der ersten Autoren, der sich theoretisch mit der baulich-ästhetischen Sicht der Stadtplanung des Industriezeitalters auseinandersetzte, weshalb er auch als „Wiederbegründer der Stadtbaukunst“ betitelt wurde. Die Gasse ist Teil des Nibelungenviertels. (Liste der Straßennamen von Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus)

"Nibelungenviertel" in den Nachrichten