Nichtregierungsorganisation

Eine Nichtregierungsorganisation (NRO bzw. aus dem Englischen Non-governmental organization, NGO) oder auch nichtstaatliche Organisation ist ein zivilgesellschaftlich zustande gekommener Interessenverband, der nicht durch ein öffentliches Mandat legitimiert ist. Die Weltbank definiert NROs als private Organisationen, die durch ihre Aktivitäten versuchen, Leid zu mindern, die Interessen der Armen in der Öffentlichkeit zu vertreten, die Umwelt zu schützen, grundlegende soziale Dienste zu leisten oder Aktionen für Entwicklungsvorhaben zu initiieren. Diese Begriffsbestimmung wurde bewusst unscharf gewählt, da sich NROs aller denkbaren Aufgaben annehmen können.

Der englische Begriff non-governmental organization wurde einst von den Vereinten Nationen (UNO) eingeführt, um Vertreter der Zivilgesellschaft, die sich an den politischen Prozessen der UNO beteiligen, von den staatlichen Vertretern abzugrenzen; non-governmental bedeutet dabei „nichtstaatlich“ im Sinne von „staatsunabhängig“, „regierungsunabhängig“. Heute wird der Begriff von und für nichtstaatliche Vereinigungen benutzt, die sich insbesondere sozial- und umweltpolitisch engagieren, und zwar unabhängig von einer Beziehung zur UNO.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Leila Alaoui stirbt in Ouagadougou, Burkina Faso. Leila Alaoui war eine französisch-marokkanische sozial engagierte Fotografin und Videokünstlerin. Inspiriert von berühmten Fotografen wie Robert Frank (The Americans, 1958) oder Richard Avedon standen Themen wie kulturelle Identität und Diversität, Geschichten der Migration im Mittelmeerraum, ethnische Minderheiten und Randgruppen im Zentrum ihres Schaffens. Durch multimediale Arbeiten mit einer Mischung aus historischen Fotos, Dokumentaraufnahmen oder Videoinstallationen versuchte sie soziale Wirklichkeiten mittels einer Bildsprache auszudrücken, die erzählerische Dokumentationstiefe mit starker ästhetischer Wirkung verbindet. Als kommerzielle Fotografin arbeitete sie für Magazine und NGOs. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen weltweit präsentiert. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen „Les Marocains“ , „No Pasara“ (über die marrokanische Migrationsbewegung), „Natreen“ (über syrische Flüchtlinge in Libanon) oder „Crossings“ (Beschreibung der Reise von Schwarzafrikanern, beginnend von ihrer Heimat nach Marokko).
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Gestorben: Horacio Morales stirbt in Quezon City. Horacio „Boy“ Morales, Jr. war ein philippinischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker, der unter anderem während der Amtszeit von Staatspräsident Joseph Estrada Minister für Agrarreformen war und sich in zahlreichen Nichtregierungsorganisationen für die Entwicklung der Philippinen einsetzte.
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Gestorben: Lilo Milchsack stirbt in Düsseldorf. Lisalotte (Lilo) Milchsack, CBE gründete am 18. März 1949 in Düsseldorf die Gesellschaft für kulturellen Austausch mit England, die 1951 in Deutsch-Englische Gesellschaft und 2001 in Deutsch-Britische Gesellschaft umbenannt wurde. Dieser Gesellschaft gelang es unter ihrem Vorsitz, die seit 1950 alljährlich stattfindende Königswinterer Konferenz (englisch: Königswinter Conference) zu etablieren, ein bedeutendes Gesprächsforum für den deutsch-britischen Dialog nach dem Zweiten Weltkrieg, das die Gesellschaft zur wichtigsten Nichtregierungsorganisation der deutsch-britischen Beziehungen machte.
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Geboren: Leila Alaoui wird in Paris, Frankreich geboren. Leila Alaoui war eine französisch-marokkanische sozial engagierte Fotografin und Videokünstlerin. Inspiriert von berühmten Fotografen wie Robert Frank (The Americans, 1958) oder Richard Avedon standen Themen wie kulturelle Identität und Diversität, Geschichten der Migration im Mittelmeerraum, ethnische Minderheiten und Randgruppen im Zentrum ihres Schaffens. Durch multimediale Arbeiten mit einer Mischung aus historischen Fotos, Dokumentaraufnahmen oder Videoinstallationen versuchte sie soziale Wirklichkeiten mittels einer Bildsprache auszudrücken, die erzählerische Dokumentationstiefe mit starker ästhetischer Wirkung verbindet. Als kommerzielle Fotografin arbeitete sie für Magazine und NGOs. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen weltweit präsentiert. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen „Les Marocains“ , „No Pasara“ (über die marrokanische Migrationsbewegung), „Natreen“ (über syrische Flüchtlinge in Libanon) oder „Crossings“ (Beschreibung der Reise von Schwarzafrikanern, beginnend von ihrer Heimat nach Marokko).
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Geboren: Jessica Chamba wird in Frankreich geboren. Jessica Chamba ist eine europäische Aktivistin der Nichtregierungsorganisation (NGO). Sie ist aktuell Vizepräsidentin der Europäischen Bewegung International.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1980

Werk > Ämter:
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Präsident und Gründungsmitglied der NGO des Entwicklungsprogramms der arabischen Golfstaaten (AGFUND) (Talal ibn Abd al-Aziz)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1999

Ehrung:
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gelang eine Nominierung für den Environmental Award 2001 durch die Earth Society Foundation, einer NGO (Non Governmental Organisation) mit Sitz in New York. (solarCity Linz)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2001

Gründung:
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Die Elton Oil Company ist eines der führenden nichtstaatlichenpanafrikanischen Mineralölunternehmen in den westafrikanischen Staaten Gambia (als Elton Oil Company (Gambia) Ltd.) und Senegal (als Elton Oil).

Tagesgeschehen

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Lateinamerika, Wien: In der österreichischen Hauptstadt beginnt der viertägige Alternativengipfel, den zahlreiche NGOs aus Anlass des EU-Lateinamerika-Gipfels am kommenden Wochenende veranstalten. Es geht vor allem um eine menschlichere Entwicklung des Subkontinents.
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Washington, D.C./USA. Unabhängigen Wahlbeobachtern wird teilweise die Überwachung der Stimmauszählung bei der in zwei Wochen stattfindenden Präsidentschaftswahl verwehrt. Eine Sprecherin der Nichtregierungsorganisation (NGO) Global Exchange kritisiert, dass internationalen Beobachtern unter anderem in den vermutlich wahlentscheidenden Bundesstaaten Florida und Ohio vielfach noch keine Genehmigung zur Überwachung der Stimmauszählung erteilt wurden.
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Das Sunshine-Project (eine nichtstaatliche Organisation zur Bekämpfung biologischer Waffen) hat in einer Presseerklärung auf Forschungen hingewiesen, die die Spanische Grippe restaurieren sollen. Die 'Spanische Grippe' war ein außergewöhnlich tödlicher Virenstamm, der 1918 über 20 Millionen Menschen das Leben kostete. (Link)

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