Niger

Niger (deutsch [ˈniːgɐ], französisch Zum Anhören bitte klicken! [niˈʒɛːʁ]), Vollform Republik Niger, ist ein Binnenstaat in Westafrika. Der namensgebende Fluss Niger durchfließt den relativ dicht besiedelten Südwesten des Wüstenstaates.

Niger grenzt im Norden an Algerien und Libyen, im Westen an Mali und Burkina Faso, im Osten an den Tschad und im Süden an Nigeria und Benin. Es ist ein Binnenstaat mit Anteil an der Sahara, dem Sahel und dem Sudan. Die Bevölkerung von rund 20,6 Millionen Einwohnern (2017) wächst durch Geburten rasant, die Fertilitätsrate von 6,89 (2014) ist die höchste weltweit. Die größte Stadt Nigers ist die Hauptstadt Niamey. Weitere Großstädte sind Zinder, Maradi und Agadez.

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Wissenschaft & Technik

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Der Franzose René Caillié erreicht als Araber verkleidet das in Europa geheimnisumwitterte Timbuktu am Niger. Die Stadt entpuppt sich ihm als klein, unbedeutend und arm.

Sieger

1972

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Le Wazzou polygame von Oumarou Ganda (FESPACO)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1978

Preisträger:
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Idé Oumarou für Gros plan (Grand Prix littéraire de l’Afrique noire)

1970

Preisträger:
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Boubou Hama für Kotia Nima (Grand Prix littéraire de l’Afrique noire)

Städtepartnerschaften

1987

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Keita in Niger, seit (Pesaro)

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Eine McDonnell Douglas DC-10 der französischen Union de Transports Aériens explodiert durch einen Bombenanschlag in der Luft über Niger. Alle 171 Menschen an Bord sterben.

Heutige Aktivitäten > Anti-Slavery Award

Wirtschaft und Infrastruktur > Nahrungsmittelversorgung

2010

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Zusätzliche Probleme verursachen Überflutungen wie beispielsweise die Flutkatastrophe in West- und Zentralafrika

Politik & Weltgeschehen

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Bei einem Militärputsch in Niger wird Präsident Tandja Mamadou durch einen gewaltsamen Militärputsch gestürzt und durch eine Militärdiktatur ersetzt, welche die Verfassung außer Kraft setzt.

2010

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Ereignisse > Politik: Im Niger kommt es am 18. Februar zu einem Militärputsch. (2010er)
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Mamadou Tandja wird Staatspräsident der Republik Niger.
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Republik Niger. Ermordung Staatspräsident Baré
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Politik: Niamey/Niger: Ibrahim Baré Maïnassara, Präsident des Niger, wird während eines von Daouda Malam Wanké angeführten Putsches getötet.

Tagesgeschehen

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Niamey/Niger: Durch Überschwemmungen werden 91 Personen getötet und schwere Zerstörungen verursacht.
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Niamey/Niger: Bei den Präsidentschaftswahlen erlangt Mahamadou Issoufou 36 Prozent und Seini Oumarou erlangt 23,2 Prozent der Wählerstimmen; beide Kandidaten werden sich am 12. März 2011 einer Stichwahl stellen. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Parlamentswahlen gewinnt die Nigrischen Partei für Demokratie und Sozialismus von Mahamadou Issoufou 39 von 113 Sitzen im Parlament.
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Addis Abeba/Äthiopien: Infolge des Putsches in Niger suspendiert die Afrikanische Union die Mitgliedschaft des Landes.
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Niamey/Niger: Bewaffnete Milizen erschießen drei Touristen aus Saudi-Arabien.
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Niger: Es finden Parlamentswahlen statt. Die Wahlen wurden im Vorfeld heftig kritisiert, da Präsident Tandja Mamadou bereits seit zwei Amtszeiten im Amt ist und laut Verfassung keine dritte Amtszeit möglich ist. Wegen der umstrittenen Wahlen setzte die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft die Mitgliedschaft des Landes aus.

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