Nobilitierung

Unter Nobilitierung (auch Adelung, Nobilitation oder Standeserhebung genannt) versteht man die Erhebung in den Adelsstand. Sie ist nur in Staaten mit monarchischer Staatsform möglich und kann nur von einem souveränen Monarchen ausgehen. Unter dem Nobilitierungsrecht versteht man das Recht, das ein Monarch (meist der König oder Kaiser) hat, um eine Person in den Adelsstand zu erheben.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Rudolf von Perignon stirbt in Pulling. Rudolf von Perignon war ein deutscher Architekt und bayerischer Baubeamter. Im Ersten Weltkrieg erhielt er den Militär-Max-Joseph-Orden, die höchste bayerische Tapferkeitsauszeichnung, und wurde in den persönlichen Adelsstand erhoben (Rudolf Ritter von Perignon). Ab 1920 arbeitete er als Ministerialrat im Reichsschatzministerium.

1939

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Gestorben: Wilhelm Liebermann von Wahlendorf stirbt in London. Wilhelm (Willy) Ritter Liebermann von Wahlendorf war ein deutsch-jüdischer Chemiker und Unternehmer.
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Gestorben: Ludolf von Krehl stirbt in Heidelberg. (Albrecht) Ludolf von Krehl, Nobilitierung 1904, war ein deutscher Internist und Kardiologe. Ludolf von Krehl war Hochschullehrer an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Philipps-Universität Marburg, der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, der Universität Straßburg, und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Gestorben: Max von Rümelin stirbt in Tübingen. Max Friedrich Gustav von Rümelin, Nobilitierung 1905 war ein deutscher Rechtswissenschaftler und von 1908 bis 1931 Kanzler der Universität Tübingen.
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Gestorben: Ludwig von Lauter stirbt in Heidelberg. Ludwig Wilhelm Karl Lauter, seit 1913 von Lauter war ein preußischer General der Artillerie und Generalinspekteur der Fußartillerie sowie Kommandeur und später Chef des Schleswig-Holsteinischen Fußartillerie-Regiments Nr. 9. 1913 wurde Lauter anlässlich des 25-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Wilhelm II. in den erblichen preußischen Adelsstanderhoben. Während des Ersten Weltkriegs war er bis 1917 General der Fußartillerie im Großen Hauptquartier. In Würdigung seiner langjährigen Verdienste wurde er im November 1917 mit dem Großkreuz des Roten Adlerordens mit Eichenlaub und Schwertern ausgezeichnet.

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1868

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Rebhanngasse, 1895 benannt nach dem Bautechniker Georg Rebhann (1824–1892), Beamter im Staatsbaudienst des Ministerium des Inneren (1843–), Oberingenieur (ab 1858), Baurat , Professor für Baumechanik und Brückenbau am Polytechnischen Institut (ab ), Dekan (1870–1871, 1881–1882 und 1884–1888), Rektor (1882–1883). Rebhann begründete die Wiener Schule des Brückenbaus. Unter seiner Leitung wurde 1863–1864 die Aspernbrücke über den Donaukanal als Kettenbrücke erbaut. (Der Name der Brücke bezieht sich auf die Schlacht bei Aspern 1809.) Im Jahr 1879 wurde er zu „Rebhann von Aspernbruck“ nobilitiert. Die Gasse hieß davor Daffingergasse. (Liste der Straßennamen von Wien/Brigittenau)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2011

Ehrung:
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Erhebung in den Adelsstand durch den spanischen König als Marqués de Vargas Llosa (Mario Vargas Llosa)

1913

Auszeichnungen:
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Nobilitierung (Paul von Schnitzler)

1909

Ehrung:
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Nobilitierung, Erhebung in den erblichen preußischen Adel, am 27. Januar (Richard von Schubert)

1908

Ehrung:
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Nobilitierung (Ernst von Richter)

1904

Ehrung:
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Erhebung in den erblichen Adelsstand (Eduard von Magdeburg)

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