Nordatlantik

Der Nordatlantik ist der nördliche Teil des Atlantischen Ozeans. Im Norden grenzt er an das Europäische Nordmeer, im Süden an den Zentralatlantik, der Westafrika vom nördlichen Südamerika trennt. An seinen Küsten liegen 16 europäische und zwei nordamerikanische Staaten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Éric Tabarly stirbt in der Irischen See. Éric Tabarly gilt als einer der herausragendsten Hochseesegler und innovativsten Konstrukteure von Regattayachten des 20. Jahrhunderts. Er machte sich vor allem durch Siege in Einhandregatten und verschiedene Rekordfahrten einen Namen. So unterbot er 1980, 75 Jahre nach Charlie Barrs Rekordfahrt über den Nordatlantik mit dem Schoner Atlantic im Jahr 1905, Barrs Rekord mit dem Aluminium-Trimaran Paul Ricard (Länge: 16,50 m) in zehn Tagen, fünf Stunden und 14 Minuten.
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Geboren: Dominique Görlitz wird in Gotha geboren. Dominique Görlitz ist ein deutscher Experimentalarchäologe, Vegetationsgeograph, Buchautor, Filmemacher und Vortragsredner. Bekannt wurde er vor allem als „Steinzeit-Segler“ durch seine ABORA-Schilfbootexpeditionen über das Mittelmeer und den Nordatlantik zur Stützung der Annahme weit prähistorischer Schifffahrt und interkultureller Wechselwirkungen zwischen entfernten Hochkulturen in der Frühzeit. Dabei geht es ihm um den Beweis dafür, dass das „Global Village“ in Ansätzen eigentlich schon sehr viel älter ist, als man es heute allgemein annimmt.
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Gestorben: Antoinette Flegenheim stirbt in Frankfurt am Main. Antoinette Flegenheim war eine der 705 Überlebenden einer der bekanntesten Schiffskatastrophen der Neuzeit, bei der das damals größte Passagierschiff der Welt, die RMS Titanic, am Morgen des 15.?April 1912 im Nordatlantik unterging und rund 1500 Menschen ums Leben kamen.
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Gestorben: Ernst Vogelsang stirbt im Nordatlantik, südlich von Kap Farvel, Grönland. Ernst Franz Maria Vogelsang war ein deutscher Kapitänleutnant und U-Boot-Kommandant im Zweiten Weltkrieg.
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Gestorben: Harald Netzbandt stirbt im Nordatlantik. Harald Netzbandt war ein Offizier der Kaiserlichen Marine, der Reichsmarine und später der Kriegsmarine.

Wirtschaft

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Im Hafen von New York trifft das erste Dampfschiff aus Europa ein. Beginn eines planmäßigen Dampfschiffverkehrs über den Nordatlantik zwischen England und New York. Gegenüber einem Segelschiff reduziert sich die Reisezeit um die Hälfte.

Kunst & Kultur

1859

Kunst:
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Nach Skizzen seiner Reisen nach Südamerika fertigt Frederic Edwin Church das Gemälde The Heart of the Andes. Im gleichen Jahr mietet er - beeindruckt von Berichten über die Erkundung des Nordmeeres, besonders durch die spektakulär gescheiterte Franklin-Expedition zur Entdeckung der Nordwestpassage - gemeinsam mit Louis Legrand Noble ein Schiff, um im Nordatlantik zwischen Labrador und Grönland Eisberge zu skizzieren.

Frühe Pioniere der Luftfahrt > Pioniere der Luftfahrt mit Flugzeugen

1928

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Hermann Köhl (1888–1938), Pilot des ersten Ost-West-Flugs über den Nordatlantik in der „Bremen“ (Liste bekannter Personen der Luftfahrt)

Tagesgeschehen

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Deutschland: 50. Jahrestag des Unterganges des Schulschiffes Pamir im Nordatlantik ; ;

Natur & Umwelt

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Katastrophen: Untergang des zur Geleitsicherung eingesetzten Zerstörers Ingraham (USA) westlich von Halifax im Nordatlantik nach der Kollision mit dem Tankschiff Chemung. Von den 200 Mann Besatzung des Zerstörers sterben 189 Mann, der Tanker wurde schwer beschädigt.
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Katastrophen: Nach der Kollision mit einem Frachtschiff sinkt der kanadischen Zerstörer „Margaree“ im Nordatlantik. 140 Tote
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Katastrophen: Um ca. 23:40 Uhr rammt der Luxusdampfer R.M.S. Titanic im Nordatlantik einen Eisberg. Das Schiff der White Star Line unter Kapitän Edward John Smith wird auf der Steuerbordseite aufgerissen.
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Katastrophen: Das dänische Passagierschiff Norge lief im Nordatlantik auf ein Riff in unmittelbarer Nähe der Felsinsel Rockall und sinkt in 20 Minuten. 625 Passagiere und Besatzungsmitglieder kommen ums Leben. Der Untergang der Norge ist das bis dahin größte Schiffsunglück im Nordatlantik.
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Katastrophen: Beim Untergang des Passagierdampfers RMS Atlantic der britischen White Star Line vor der Küste von Nova Scotia (Kanada) kommen 545 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben. Es handelt sich um das bis dahin schwerste Schiffsunglück auf dem Nordatlantik.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1960

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Film: Die letzte Fahrt der Bismarck ist ein Kriegsfilm über die Jagd der Royal Navy auf das deutsche Schlachtschiff Bismarck im Nordatlantik im Jahr 1941. Die Bismarck trifft bei ihrer ersten Einsatzfahrt, dem sogenannten Unternehmen Rheinübung, auf starke britische Seestreitkräfte. In einem ersten Gefecht besiegt sie einen gegnerischen Schlachtkreuzer, drei Tage später muss sie sich jedoch überlegenen britischen Einheiten geschlagen geben und sinkt unter großen Mannschaftsverlusten. Der Film wurde in Schwarz-Weiß gedreht.

Stab:
Regie: Lewis Gilbert
Drehbuch: Edmund H. North
nach einem Buch vonC. S. Forester
Produktion: John Brabourne
Musik: Clifton Parker
Kamera: Christopher Challis
Schnitt: Peter R. Hunt

Besetzung: Kenneth More, Dana Wynter, Carl Möhner, Laurence Naismith, Karel Stepanek, Maurice Denham, Mark Dignam, Michael Goodliffe, Jack Gwillim, Michael Hordern, Geoffrey Keen, Esmond Knight, Jack Watling, Edward R. Murrow, Ernest Clark, John Horsley, John Stuart, Walter Hudd

Gefährdungen mariner Systeme > Schadstoffe

2011

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Radioaktivität: Meere und Ozeane werden durch radioaktiv kontaminierte Abwässer und versenkte Abfallstoffe belastet. In Europa kommen 90 Prozent dieser Einleitungen aus zwei Wiederaufarbeitungsanlagen: La Hague und Sellafield. Von dort aus verteilt sich der flüssige Atommüll im Nordostatlantik und in der Nordsee und erreicht auch die Deutsche Bucht. Laut Angaben von Greenpeace pumpt die staatliche Betreiberfirma der Wiederaufarbeitungsanlage von Sellafield, British Nuclear Fuels, jeden Tag rund acht Millionen Liter radioaktive Abwässer in die Irische See, also knapp 3? Milliarden Liter im Jahr. Aus der Anlage in La Hague gelangen demnach jährlich rund 500? Millionen Liter in den Ärmelkanal. Laut Nuclear Energy Agency (NEA) und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) haben 9 Staaten an 15 Stellen im Nordostatlantik bis 1982 insgesamt 114 726 Tonnen Atommüll in 222 732 Fässern versenkt. (Altlasten in den Meeren) (Meeresschutz)

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