Nordbahnhofgelände (Wien)

Nordbahnviertel war Jahrzehnte lang die Bezeichnung für das Viertel westlich des ehemaligen Wiener Nordbahnhofs, zwischen der Nordbahnstraße und der Heinestraße nördlich des Pratersterns im 2. Bezirk.

Seit etwa 2010 wird nun auch das östlich an die Nordbahnstraße angrenzende Gelände des ehemaligen Nordbahnhofs (Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof) als Nordbahnviertel bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein von den Österreichischen Bundesbahnen für den Bahnbetrieb nicht mehr benötigtes, etwa 75 Hektar großes Gelände, auf dem seit den 1990er Jahren sukzessive ein neuer Teil des 2. Wiener Gemeindebezirks entsteht. Die Fertigstellung der Bebauung wird für 2025 erwartet.

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1752

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Walcherstraße, 1897 benannt nach dem Jesuiten, Mathematiker und Physiker Joseph Walcher (1719–1803), Professor der hebräischen Sprache in Graz (1750–1751), Professor der Ethik in Wien , Professor der Logik und Metaphysik (1753) und der experimentellen Physik (1754) in Linz, Professor der Mathematik am Theresianum in Wien und an der Universität Wien (1755–1773). Nach Auflösung des Jesuitenordens war er 1773–1783 Navigationsdirektor an der Donau, wo er sich besondere Verdienste um die Sprengung des Donaufelsens bei Grein erwarb. (Für eine spätere Sprengung in diesem Bereich siehe die Haussteinstraße.) Walcher war dann 1784–1797 Assessor der obersten Gebäudedirektion, 1797–1802 Professor der Mechanik und Hydraulik am Theresianum und 1802 Direktor der mathematischen und physikalischen Wissenschaften an der Universität Wien. Die ursprünglich nur zwei Häuserblöcke lange Straße (Radingerstraße bis Mexikoplatz, Ecke Engerthstraße) wurde 2003 auf dem früheren Nordbahnhofareal um vier Häuserblöcke nach Südwesten bis zur Einmündung der Lassallestraße in den Praterstern verlängert. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

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