Nun singen sie wieder

Nun singen sie wieder. Versuch eines Requiems ist ein Drama des Schweizer Schriftstellers Max Frisch. Es entstand im Januar 1945 als zweites Theaterstück Max Frischs, wurde aber noch vor dem früher geschriebenen Santa Cruz am 29. März 1945 am Zürcher Schauspielhaus unter der Regie von Kurt Horwitz uraufgeführt.

Unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs stellt Frisch in Nun singen sie wieder den Krieg aus verschiedenen Perspektiven dar, aus Sicht von Tätern und Opfern sowie beider Kriegsparteien. Der Titel spielt auf den Gesang einer Gruppe erschossener Geiseln an. Am Ende kommt es zu einer Begegnung der Überlebenden mit den Toten. Während die ersteren weiterleben wollen wie bisher und auf Rache sinnen, rufen die letzteren zu Versöhnung und einem Neubeginn auf. Frischs Stück wurde bis in die 1960er Jahre häufig gespielt und als Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung verstanden.

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Rundfunk, Film & Fernsehen

1960

Hörspiele:
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Nun singen sie wieder (nach Max Frisch) (Walter Ohm)

1947

Hörspiele (Auswahl():
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Nun singen sie wieder (nach Max Frisch) (Cläre Schimmel)

1947

Hörspiele > Als Sprecher:
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Nun singen sie wieder (nach Max Frisch) – Regie: Cläre Schimmel (Harald Mannl)

1947

Hörspiele:
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Nun singen sie wieder (nach Max Frisch) – Regie: Otto Kurth (Rudolf Fenner)

1947

Hörspiele > Regie:
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Nun singen sie wieder (Otto Kurth)

Rezeption > Adaption

1960

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Regie: Walter Ohm; mit Peter Lühr, Hans Clarin, Kurt Horwitz, Elfriede Kuzmany, Friedrich Domin, Elfie Pertramer u. v. a. – Produktion: Bayerischer Rundfunk; Abspieldauer: 85'35 Minuten

1947

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Regie: Otto Kurth; mit Herbert Steinmetz, Hans Quest, Hans Brackebusch, Gisela von Collande, Wilhelm Kürten, Evy Gotthardt u. v. a. – Produktion: Nordwestdeutscher Rundfunk, Studio Hamburg; Abspieldauer: 94'52 Minuten

1947

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Regie: Cläre Schimmel; mit Heinz Weiss, Friedrich Schoenfelder, Otto Schlandt, Christine Keyssler, Harald Mannl, Margot Heim u. v. a. – Produktion: Süddeutscher Rundfunk; Abspieldauer: 80'06 Minuten

1946

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Regie: Günter Siebert; mit Deli Maria Teichen, Gert Westphal, Kurt Strehlen, Herbert Marschall, Oskar Schättinger, Alexander Rudeloff u. v. a. – Produktion: Radio Bremen; Abspieldauer: 58'55 Minuten

1946

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Regie: Theodor Mühlen; mit Kurt Meisel, Heinz Drache, Robert Forsch, Käthe Haack, Max Gülstorff, Gudrun Genest u. v. a. – Produktion: Berliner Rundfunk; Abspieldauer: 54'25 Minuten

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