Oświęcim

Oświęcim ([ɔˈɕfʲɛɲtɕim]Audio-Datei / HörbeispielAussprache?/i), deutsch Auschwitz, ist eine am Fluss Soła gelegene polnische Stadt in der Woiwodschaft Kleinpolen im südlichen Teil des Landes, rund 50 Kilometer westlich der Woiwodschaftshauptstadt Krakau.

Unheilvolle Bekanntheit erlangte die Stadt als Standort für das deutsche Konzentrationslager Auschwitz (auch KZ Auschwitz oder K.L. Auschwitz oder kurz Auschwitz) von 1940 bis 1945 in der Zeit des Nationalsozialismus und der Besetzung Polens; das daran erinnernde Museumsgelände trägt als UNESCO-Weltkulturerbe die Bezeichnung Auschwitz-Birkenau – deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager.

mehr zu "Oświęcim" in der Wikipedia: Oświęcim

Fernsehbeiträge

2009

thumbnail
Auschwitz war auch meine Stadt. Drei Zeitzeugen erzählen im WDR-Fernsehen, wie aus der Stadt Oświęcim die „deutsche Musterstadt“ Auschwitz wurde (Ausstrahlung: 26. Januar ) (Konstanze Burkard)

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Tadeusz Szymański stirbt in Oświęcim. Tadeusz Szymański war ein polnischer Holocaust-Überlebender und bedeutender Mitarbeiter des Museums Auschwitz-Birkenau.
thumbnail
Gestorben: Szymon Kluger stirbt. Szymon Kluger war der letzte Jude in Oświęcim.
thumbnail
Geboren: Maciej Sadlok wird in Oświęcim, Polen geboren. Maciej Sadlok ist ein polnischer Fußballspieler.

1989

thumbnail
Gestorben: Hans Stosberg stirbt. Hans Stosberg war ein deutscher Architekt und von 1941 bis 1943 Sonderbevollmächtigter für den Bebauungsplan der Stadt Auschwitz.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1941

Veröffentlichungen:
thumbnail
Wilfried Krallert (Hrsg.): Oíswiecim (Teilstück) und Neusohl. Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Wien, Bremen

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1995

Ehrung:
thumbnail
Ehrenbürger der Stadt Oswiecim (Kazimierz Górny)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

thumbnail
Film: Der Dokumentarfilm Die Flucht (Polnischer Originaltitel: Uciekinier mit der wörtlichen Bedeutung Der Flüchtling) von Marek Tomasz Pawłowski (Regie und Buch) zeigt die Stationen einer gelungenen Flucht von vier Häftlingen aus dem Stammlager des KZ Auschwitz. Das KZ Auschwitz I (Stammlager) gehörte neben den beiden großen Lagern Vernichtungslager Auschwitz II–Birkenau und KZ Auschwitz III -Monowitz zu den Konzentrationslagern Auschwitz, die nahe Oświęcim (dt. Auschwitz) in Südpolen etwa 60 km westlich von Krakau errichtet worden waren. Die erfolgreiche Flucht gelang Kazimierz Piechowski, Stanisław Gustaw Jaster, Józef Lempart und Eugeniusz Bendera, die in vier gestohlenen SS-Uniformen mit gestohlenen Waffen und einem Dienstfahrzeug am Samstag, den 20. Juni 1942, aus dem Lager entkamen.

Stab:
Regie: Marek Pawłowski
Drehbuch: Marek Pawłowski

Politik & Weltgeschehen

2009

Politik > Städtepartnerschaften:
thumbnail
Oswiecim (Auschwitz), seit (Breisach am Rhein)

1916

Weitere Ereignisse weltweit:
thumbnail
Die zu Österreich-Ungarn gehörende Stadt Auschwitz errichtet ein Barackenlager für die Sachsengänger.

Tagesgeschehen

thumbnail
Oświęcim/Polen: Unbekannte entwenden den Schriftzug „Arbeit macht frei“ vom Eingangstor des früheren deutschen Konzentrationslagers KZ Auschwitz I. Am 21. Dezember 2009 wird der Schriftzug in der Nähe von Gdynia von Polizisten wiedergefunden und die mutmaßlichen Diebe werden festgenommen.
thumbnail
Auschwitz/Polen. Aus Anlass des 60. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau gedenken Vertreter aus 44 Staaten der Opfer des Holocaust.
thumbnail
Auschwitz/Polen. US-Präsident George W. Bush besucht das Vernichtungslager in Auschwitz; er ist nach Gerald Ford im Jahre 1975 der zweite US-Präsident, der die Stätte besucht.

"Oświęcim" in den Nachrichten