Oberkommando der Wehrmacht

Das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) zählte mit dem Oberkommando des Heeres (OKH), dem Oberkommando der Marine (OKM) und dem Oberkommando der Luftwaffe (OKL) zu den höchsten Stabsorganisationen der Wehrmacht. Das OKW und die Oberkommandos der drei Teilstreitkräfte übernahmen in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich Planungsaufgaben. Sie waren dem Obersten Befehlshaber der Wehrmacht, Adolf Hitler, unterstellt. Einen Befehlsweg vom OKW zu den anderen Oberkommandos, die über eigene Generalstäbe verfügten, gab es nicht.

Der Hauptsitz des OKW war in Wünsdorf bei Zossen in der Bunkeranlage „Maybach II“, südlich von Berlin. Am jeweiligen Standort des Führerhauptquartiers gab es eine Feldstaffel.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Horst Freiherr Treusch von Buttlar-Brandenfels stirbt in Kassel. Horst Freiherr Treusch von Buttlar-Brandenfels war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalmajor. Während des Zweiten Weltkrieges fungierte er in verschiedenen Stellungen als Generalstabsoffizier und diente von 1942 bis 1945 im Oberkommando der Wehrmacht (OKW).
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Gestorben: Fritz Poleck stirbt in München. Fritz Peter Theodor Wilhelm Hans Poleck war ein deutscher Heeresoffizier (Oberst i.?G.) und während des Zweiten Weltkrieges zuletzt Chef OKW (Oberkommando der Wehrmacht) Chefgruppe.
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Gestorben: Erich Lattmann stirbt in Kassel. Erich Lattmann war ein deutscher Militärjurist. Während des Zweiten Weltkrieges war er zuerst Leiter der Gruppe Rechtswesen beim Oberkommando des Heeres (OKH). Zusammen mit Generaloberstabsrichter Rudolf Lehmann beim Oberkommando der Wehrmacht (OKW) bildete Lattmann eine entscheidende Instanz für die Haltung der Wehrmacht gegenüber völkerrechtlichen Fragen: Seitens des OKH war er entscheidend an der rechtlichen Gestaltung des Kriegsgerichtsbarkeitserlasses und des Kommissarbefehls beteiligt. Ab November 1942 war Lattmann Richter am Reichskriegsgericht, zuletzt im Range eines Generalrichters (die Dienstgrade im Heeresjustizdienst waren in aufsteigender Folge Kriegsgerichtsrat, Oberkriegsgerichtsrat, Oberstkriegsgerichtsrat, Reichskriegsgerichtsrat, Generalrichter, Generalstabsrichter, Generaloberstabsrichter). Nach dem Krieg sagte er als Zeuge in den Nürnberger Prozessen aus, in denen sein Kollege Rudolf Lehmann als einziger Militärjurist angeklagt war. Ein Verfahren gegen Lattmann selbst wurde 1983 nach 19-jähriger Verfahrensdauer vor bundesdeutschen Gerichten eingestellt.
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Gestorben: Luigi Efisio Marras stirbt in Rom. Luigi Efisio Marras war ein italienischer General. Marras war (mit einer kurzen Unterbrechung) von 1936 bis 1943 italienischer Militärattaché in Deutschland bzw. Leiter der italienischen Delegation beim Oberkommando der Wehrmacht.
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Gestorben: Max von Viebahn stirbt in Stuttgart. Max Rudolf Fritz Gustav von Viebahn war ein deutscher Offizier. Viehbahn war unter anderem Leiter der Amtsgruppe Führungsstab im Oberkommando der Wehrmacht (OKW) im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs im Rang eines Generals.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1940

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Film: Kampf um Norwegen -Feldzug 1940 ist ein 1940 durch das Oberkommando der Wehrmacht in Auftrag gegebener, durch die UFA produzierter und von Martin Rikli erstellter deutscher Propagandafilm. Die Filmrollen wurden auf Nitratbasis hergestellt. Die Spezialeffekte durch Atelier Hans Neuberger und UFA-Trickatelier gewährleistet.

Stab:
Regie: Martin Rikli
Drehbuch: Martin Rikli und Werner Buhre
Produktion: Universum Film
Musik: Franz R. Friedl
Kamera: Karl Kurzmayer, Werner Bohne
Schnitt: Martin Rikli
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Rundfunk: Der Fernsehsender Paul Nipkow wird in Zusammenhang mit den Kriegsvorbereitungen auf Anordnung des Oberkommandos der Wehrmacht stillgelegt.

Politik & Weltgeschehen

1965

Kriegstagebuch:
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Hans-Adolf Jacobsen: Band I : 1. August 1940 bis 31. Dezember 1941

1963

Kriegstagebuch:
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Andreas Hillgruber: Band II : 1. Januar bis 31. Dezember 1942

1963

Kriegstagebuch:
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Walther Hubatsch: Band III : 1. Januar bis 31. Dezember 1943

1961

Kriegstagebuch:
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Percy Ernst Schramm: Band IV : 1. Januar 1944 bis 22. Mai 1945

Europa

1978

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Vorstellungen für ein nationalsozialistisches Europa in der Nachkriegsbelletristik: SS-GB von Len Deighton spielt im nationalsozialistischen Großbritannien des Jahres 1941 (mit abgedruckter Kapitulationserklärung). Die Hauptperson ist der Kriminalbeamte Douglas Archer, der den Mord an einem Physiker aufklären soll. Wie sich herausstellt, war dieser Physiker an dem Bau der Atombombe beteiligt und Archer wird immer mehr in Intrigen zwischen SS, Wehrmacht, der britischen Widerstandsbewegung und der Abwehr hineingezogen. Giordano erwähnt dieses Buch lobend und erläutert, dass es im Sonderstab England des Wirtschafts- und Rüstungsamtes im OKW bereits detaillierte Pläne zur Verwaltung Großbritanniens gab. SS- und SD-Einheiten waren bereits bereitgestellt, und auch die I.G. Farben hatte schon einen „Wunschzettel“ zur Übernahme von Unternehmen produziert. (Nationalsozialistische Europapläne)

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