Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

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Film: Debtocracy (griechisch Χρεοκρατία Chreokratia, wörtlich: Herrschaft der Schulden) ist ein griechischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2011 von Katerina Kitidi und Aris Chatzistefanou. Der Film behandelt die Ursachen der Staatsschuldenkrise Griechenlands und mögliche -von der Regierung nicht berücksichtigte -Lösungen, darunter die Frage der Odious debts (verabscheuungswürdigen Schulden).

Stab:
Regie: Katerina Kitidi,
Aris Hatzistefanou
Drehbuch: Katerina Kitidi,
Aris Hatzistefanou,
Leonidas Vatikiotis
Produktion: Kostas Efimeros
Musik: Giannis Angelakas
Schnitt: Aris Triandafyllou

Präzedenzfälle

2008

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wurde in Ecuador ein Audit durchgeführt, der zu dem Schluss kam, dass ein Teil der Schulden "odious" sei und folglich nicht zurückgezahlt werden würde.

2003

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folgten die USA nach dem Dritten Golfkrieg dem Prinzip, um den besetzten Irak weitgehend zu entschulden.

1923

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entschied der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten zugunsten der neu gegründeten Regierung von Costa Rica, dass die von Federico Tinoco Granados hinterlassenen Schulden persönliche Schulden des Diktators und nicht der Bevölkerung von Costa Rica seien, da sie im Exil aufgenommen und zur Verhinderung der Einführung einer demokratischen Regierung eingesetzt worden seien.

1898

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weigerte sich die US-Regierung am Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges, Kubas Schulden gegenüber Spanien zu übernehmen, da diese Schulden odious und deshalb nicht einklagbar seien, weil sie der kubanischen Bevölkerung aufgezwungen wurden, um die kubanische Befreiungsbewegung zu unterdrücken.

"Odious debts" in den Nachrichten