Ohridsee

Der Ohridsee ([ˈɔxridzeː], mazedonischOhridsko Ezero Охридско Езеро, albanisch Liqeni i Ohrit, selten auch Liqeni i Pogradecit) ist der zweitgrößte See der Balkanhalbinsel sowie einer der ältesten der Erde. Er befindet sich im Südwesten Mazedoniens, dessen größtes Gewässer er ist, beziehungsweise im Osten Albaniens. Der Wasserspiegel liegt 695 m ü. A. Der Ohridsee hat eine maximale Tiefe von 288 Metern. Seine Fläche wird in Mazedonien mit 349 Quadratkilometern angegeben, während amtliche albanische Quellen sogar von 362,6 Quadratkilometern sprechen und sich in der Literatur auch weitere Zahlen wie 358 Quadratkilometer finden. Der größere Teil gehört zur Republik Mazedonien, der kleinere zur Republik Albanien, wobei auch hier unterschiedliche Zahlen vorliegen. Am mazedonischen Ufer sind Ohrid und Struga die wichtigsten Städte, am albanischen ist es Pogradec. Insgesamt leben mehr als 200.000 Menschen rund um den See.

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Natur & Umwelt

Katastrophen:
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und 30. Mai: Die illyrische Stadt Lychnidos am Ohridsee wird von einem Erdbeben vollkommen zerstört, viele Menschen kommen um.

Religion

886 n. Chr.

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Die Anhänger der Slawenapostel Kyrill und Method werden auf Grund eines durch Wiching überbrachten päpstlichen Bannschreibens aus Großmähren ausgewiesen. Die Schüler der beiden, darunter Gorazd, Kliment, Naum, Sava und Angelar werden vom bulgarischen Zar Boris I. aufgenommen, wo sie am Ohridsee ihr Missionswerk fortsetzen.

Tagesgeschehen

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Ohridsee/Mazedonien: Mindestens 17 Menschen kommen bei einem Schiffsunglück ums Leben. Ein Ausflugsschiff, auf dem sich hauptsächlich bulgarische Touristen befinden, kentert etwa 300 Meter vor der Küste. 53 Passagiere können gerettet werden, einige der Geretteten erlitten Verletzungen.

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