Oldenburg (Land)

Flagge des Großherzogtums Oldenburg ab 1871
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Großherzogtum Oldenburg 1885,linke Nebenkarte: Birkenfeld,rechte Nebenkarte: Fürstentum Lübeck
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Historische Briefmarke des Landes Oldenburg
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Großherzogtum Oldenburg – Grenzstein in Hassendorf
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Oldenburg ist ein historisches Territorium im Nordwesten Deutschlands; Hauptstadt war Oldenburg. Seine Staatlichkeit erlangte das Gebiet im Hochmittelalter. Als unabhängiges Gebiet überstand es die napoleonischen Kriege, war Teil des Deutschen Bundes und wurde 1871 Gliedstaat des Deutschen Reiches (bis 1945).



Inhaltsverzeichnis



Geographie: Oldenburger Land[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das oldenburgische Staatswesen war zeitweise mit zahlreichen fernab gelegenen Exklaven verbunden. Ferner wurde das Land lange Zeit durch dänische Statthalter regiert. Als Oldenburger Land bezeichnet man im engeren Sinne den nördlichen, älteren Teil des Großherzogtums, insbesondere das Gebiet der alten Grafschaft Oldenburg. Der 1803 hinzugekommene Südteil des Landes wird Oldenburger Münsterland genannt. Hinzu kam das östlich der Weser gelegene Landwürden. In keinem Fall eingeschlossen sind unter dem Begriff Oldenburger Land allerdings die bis 1937 zu Oldenburg gehörenden Exklaven, also das seit 1773 oldenburgische Fürstentum Lübeck (der spätere Kreis Eutin im heutigen Ostholstein) und das seit 1817 oldenburgische Fürstentum Birkenfeld (im Nahegebiet).



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafschaft Oldenburg 1108?1774[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

?Hauptartikel: Grafschaft Oldenburg

Oldenburg war im Heiligen Römischen Reich eine Grafschaft, die sich rund um die 1108 erstmals erwähnte Siedlung Oldenburg entwickelte und im Laufe der Geschichte größere Gebiete hinzugewinnen konnte. Die Oldenburger Grafen entstammten einem friesischen Fürstenhaus. Anfangs noch Vasallen des sächsischen Welfenfürsten Heinrichs des Löwen, nutzten sie dessen Entmachtung durch Kaiser Barbarossa zur Selbständigkeit. Die ersten Oldenburger gehörten dem Stamm der Rüstringer Friesen an. 1234 wurde das Land der ebenfalls friesischen Stedinger erworben, später weitere friesische Gebiete (Butjadingen, Rüstringen, Wurden) und zuletzt 1575 durch Erbschaft die Herrschaft Jever. Bedeutung erlangte Oldenburg, als Graf Dietrich von Oldenburg († 1440) eine Tochter Gerhards VI. von Schleswig-Holstein-Rendsburg heiratete. Dietrichs jüngerer Sohn führte die gräflich-oldenburgische Linie weiter, die 1667 erlosch. Dietrichs älterer Sohn Christian wurde 1448 als Christian I. zum König von Dänemark und 1460 zum Landesherrn der Herzogtümer Schleswig und Holstein gewählt. 1667 erbte diese Linie auch Oldenburg, das somit in Personalunion mit der Krone Dänemarks verbunden war. Die Herrschaften Jever und Kniphausen waren davon nicht betroffen. Die Herrschaft Jever kam testamentarisch an das Fürstentum Anhalt-Zerbst und fiel 1795 als sogenanntes Kunkellehen an die russische Zarin Katharina die Große.

Herzogtum Oldenburg 1774?1810[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

?Hauptartikel: Herzogtum Oldenburg

Durch Ländertausch gelangte die Grafschaft Oldenburg im Vertrag von Zarskoje Selo am 27. August 1773 an das Oberhaupt des Hauses Schleswig-Holstein-Gottorf, den späteren Zaren Paul, der das Land vier Tage später seinem Vetter dem Fürstbischof von Lübeck, Friedrich August, abtrat, der daraufhin von Kaiser Joseph II. 1774/1777 in den Herzogsstand erhoben wurde. Das Herzogtum bestand somit aus zwei räumlich getrennten Teilgebieten: Oldenburg selbst und das Hochstift Lübeck mit der Residenzstadt Eutin. 1785 starb Friedrich August. Sein Neffe Peter Friedrich Ludwig übernahm für den geistesschwachen leiblichen Sohn Peter Friedrich Wilhelm als Koadjutor Nachfolge und Amtsgeschäfte. Unter ihm wurde Oldenburg wieder zur Residenzstadt. 1803 erlangte Oldenburg im Reichsdeputationshauptschluss im Tausch gegen den Elsflether Weserzoll als Entschädigung das hannoversche Amt Wildeshausen sowie aus dem aufgelösten Hochstift Münster die Ämter Vechta und Cloppenburg. Das Hochstift Lübeck wurde in ein erbliches Fürstentum umgewandelt. Obwohl das Land dem Rheinbund beigetreten war, wurde es von Napoleon Bonaparte 1810 Frankreich zugeschlagen. Der Herzog emigrierte nach Russland zu seinem Sohn Georg, der mit der Tochter des Zaren (Katharina Pawlowna) verheiratet war.

Groherzogtum Oldenburg 1814?1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

?Hauptartikel: Groherzogtum Oldenburg

Nach dem Sturz Napoleons kehrte der Herzog 1814 in sein Land zurück. Auf dem Wiener Kongress 1815 folgte die Erhebung zum Großherzogtum. Zusätzlich erhielt Oldenburg als weitere Exklave das Fürstentum Birkenfeld an der Nahe, so dass das Staatsgebiet nunmehr drei Teile umfasste. 1818 erhielt Oldenburg die Herrschaft Jever vom russischen Zaren Alexander I. zurück. Nach dem Tode Peter Friedrich Ludwigs 1829 übernahm sein Sohn Paul Friedrich August die Regierung und nannte sich erstmals Großherzog. Im Zuge der Deutschen Revolution trat am 28. Februar 1849 das Staatsgrundgesetz, die erste oldenburgische Verfassung, in Kraft. Es wurde bereits 1852 wieder revidiert. 1853 wurde Nikolaus Friedrich Peter Großherzog von Oldenburg. Unter seiner Regierung wurde 1854 die Herrschaft In- und Kniphausen zurückerworben. Im selben Jahr trat Oldenburg dem Deutschen Zollverein und 1867 dem Norddeutschen Bund bei. Im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 blieb Oldenburg neutral. Im Deutschen Krieg 1866 kämpften oldenburgische Truppen auf Seiten Preußens gegen Österreich. Ebenfalls auf preußischer Seite nahm oldenburgisches Militär am Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 teil. Nach 47 Jahren Regierungszeit starb Nikolaus Friedrich Peter im Jahr 1900. Ihm folgte sein Sohn Friedrich August.

Freistaat Oldenburg 1918?1946[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

?Hauptartikel: Freistaat Oldenburg
Oldenburgischer Landtag
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Oldenburgisches Staatsministerium, 1946 bis 2004 Sitz des Regierungspräsidenten
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Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Thronverzicht des Großherzogs Friedrich August wurde Oldenburg zur Republik. Als Freistaat Oldenburg blieb es ein Land des Deutschen Reichs. Die Demokratie hielt aber nur für kurze Zeit. Bereits zu den Landtagswahlen 1931 wurde die NSDAP die stärkste Fraktion und stellte 1932 den Ministerpräsidenten in einer Koalitionsregierung. In den folgenden Jahren wurde der Freistaat gleichgeschaltet. Mit der Verordnung Nr. 46 der britischen Militärregierung vom 23. August 1946 „betreffend die Auflösung der Provinzen des ehemaligen Landes Preußen in der Britischen Zone und ihre Neubildung als selbständige Länder“ wurde das Land Oldenburg dem Land Hannover als Verwaltungsbezirk Oldenburg eingegliedert.

Gescheiterte Wiederherstellung der Eigenstndigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Volksentscheid 1956 und am 19. Januar 1975 stimmten die Bürger gegen den Verbleib Oldenburgs im Land Niedersachsen und für die Eigenständigkeit. Der Bundestag lehnte es mit dem Gesetz vom 9. Januar 1976 ab, das Land Oldenburg wiederherzustellen.



Heutige Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die kulturellen Belange im Oldenburger Land (einschließlich des Oldenburger Münsterlandes) ist die Oldenburgische Landschaft zuständig. Die Geschichte des Landes Oldenburg wird unter anderem im Schloss Oldenburg museal dargestellt.

Das Gebiet des ehemaligen Landes Oldenburg ist gegenwärtig auf fünf Bundesländer verteilt:



Wappen und Landesfarben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert wurden folgendes Wappen geführt: Ein quergeteilter Schild, oben gespalten, unten durch eine aufsteigende Spitze gespalten. Im ersten Feld sind zwei rote Querbalken in Gold (Oldenburg), im zweiten in Blau ein schwebendes goldenes Kreuz (Delmenhorst)‚ im dritten im blauen Feld ein schwebendes mit der Bischofsmütze bedecktes goldenes Kreuz (Fürstentum Lübeck), im vierten ein rot und weiß geschachtes Feld (Birkenfeld), in der Spitze im blauen Feld ein goldener gekrönter Löwe (Jever).

Die Landesfarben waren blau-rot, die Flagge blau mit einem roten Kreuz.



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oldenburgische Bibliographie (16. Jahrhundert bis 1907). In der Landesbibliothek Oldenburg bearbeitet von Egbert Koolman. Lax, Hildesheim 1987 (Verffentlichungen der Historischen Kommission fr Niedersachsen und Bremen, Bd. XXXa).
  • Albrecht Eckhardt, Heinrich Schmidt (Hrsg.): Geschichte des Landes Oldenburg. 3.Aufl. Holzberg, Oldenburg 1998, ISBN 3-87358-285-6.
  • Hans Friedl (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5.
  • Wolfgang Gnther: Das Land Oldenburg unter nationalsozialistischer Herrschaft. In: Oldenburger Jahrbuch, Bd. 85 (1985), S.111?130 (online).
  • Franz Hellbernd und Heinz Mller, Oldenburg, ein heimatkundliches Nachschlagewerk. Vechtaer Druckerei und Verlag GmbH, Vechta 1965.
  • Paul Kollmann: Das Herzogthum Oldenburg in seiner wirthschaftlichen Entwickelung whrend der letzten vierzig Jahre auf statistischer Grundlage dargestellt. Stalling, Oldenburg 1893 (Digitalisat).
  • Hermann Lbbing: Oldenburg, Historische Konturen. Heinz Holzberg Verlag, Oldenburg 1971, ISBN 3-87358-045-4.
  • Horst Milde: Oldenburg in Niedersachsen. Einige Erinnerungen und Betrachtungen. Ein Beitrag zum 50jhrigen Bestehen des Landes Niedersachsen. In: Oldenburger Jahrbuch, Bd. 96 (1996), S.1?23 (online).
  • Hans Patze, Ernst Schubert (Hrsg.): Geschichte Niedersachsens. 3 Bnde, Lax, Hildesheim (letzter Band 3, Teil 1: 1998, ISBN 3-7752-5901-5).
  • Rainer Rheude, Peter Kreier: Das Oldenburger Land. Isensee, Oldenburg 2007, ISBN 978-3-89995-371-8.
  • Georg Sello: Die territoriale Entwicklung des Herzogtums Oldenburg. Neudruck der Ausgabe Gttingen 1917, Wenner, Osnabrck 1975.
  • Gerd Steinwascher: Die Oldenburger. Die Geschichte einer europischen Dynastie. Kohlhammer, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-17-021061-5.
  • Andreas Vonderach: Kleine Geschichte des Landes Oldenburg. Isensee, Oldenburg 2015, ISBN 978-3-7308-1188-7.
  • Rolf-Harald Wippich: Oldenburg und Ostasien. Der Schiffs- und Handelsverkehr eines norddeutschen Kleinstaates im Chinesischen Meer in der Mitte des 19. Jahrhunderts. In: Jahrbuch fr europische berseegeschichte, Bd. 4, 2004, S.33?62, ISSN1436-6371.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Was Napoleon respektierte. In: Der Spiegel.27.Januar 1975, abgerufen am 10.Dezember 2013.
  2. ?Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 1. August 1978

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Flag of the Habsburg Monarchy.svg sterreich

Wappen des Deutschen Bundes

Flag of Bavaria (striped).svg Bayern ? Hannover ? Preuen ? Sachsen ? Wrttemberg

Flag of Hesse.svg Hessen (Kassel)

Flagge Großherzogtum Baden (1871-1891).svg Baden ? Hessen (Darmstadt) ? Luxemburg ? Mecklenburg-Schwerin ? Mecklenburg-Strelitz ? Oldenburg ? Sachsen-Weimar-Eisenach

Flagge Herzogtum Anhalt.svg Anhalt(ab 1863) ? Anhalt-Bernburg(bis 1863) ? Anhalt-Dessau(bis 1863) ? Anhalt-Kthen(bis 1847) Holstein ? Lauenburg ? Limburg(1839-1866) ? Nassau ? Sachsen-Altenburg(ab 1826) ? Sachsen-Coburg-Saalfeld– ab 1826 als Sachsen-Coburg-Gotha ? Sachsen-Gotha-Altenburg(bis 1826) ? Sachsen-Hildburghausen(bis 1826) ? Sachsen-Meiningen ? Herzogtum Braunschweig

Hessen HG flag.svg Hessen-Homburg(1817-1866) ? Hohenzollern-Hechingen(bis 1850) ? Hohenzollern-Sigmaringen(bis 1850) ? Liechtenstein ? Lippe ? Reu lterer Linie ? Reu jngerer Linie(ab 1848) ? Reu-Ebersdorf(bis 1824) ? Reu-Lobenstein(bis 1824) ? Reu-Lobenstein und Ebersdorf(1824–1848) ? Reu-Schleiz(bis 1848) ? Schaumburg-Lippe ? Schwarzburg-Rudolstadt ? Schwarzburg-Sondershausen ? Waldeck-Pyrmont

Flag of Bremen.svg Bremen ? Frankfurt am Main ? Hamburg ? Lbeck

Gebiet des Deutschen Zollvereins

Flag of the Kingdom of Prussia (1803-1892).svg Preuen(ab 1834) (mit den zugehrigen Gebieten: Anhalt-Bernburg(1834–1863), Anhalt-Dessau(1834–1863), Anhalt-Kthen(1834–1847), Anhalt(ab 1863), Waldeck(ab 1834), Lippe(ab 1841), Lauenburg(1865–1876), Schleswig-Holstein(ab 1867))| Hessen-Darmstadt(ab 1834)| Hessen-Kassel(1834–1866)| Hessen-Homburg(1835–1866)| Bayern(ab 1834)| Wrttemberg(ab 1834) (mit den zugehrigen Gebieten: Hohenzollern-Hechingen(1834–1850), Hohenzollern-Sigmaringen(1834–1850))| Sachsen(ab 1834)| Zoll- und Handelsverein der Thringischen Staaten(ab 1834) (mit den zugehrigen Gebieten: Sachsen-Weimar-Eisenach(ab 1834), Sachsen-Altenburg(ab 1834), Sachsen-Meiningen(ab 1834), Sachsen-Coburg und Gotha(ab 1834), Schwarzburg-Rudolstadt(ab 1834), Schwarzburg-Sondershausen(ab 1834), Reu-Greiz(ab 1834), Reu jngerer Linie(ab 1848), Reu-Schleiz(1834–1848), Reu-Lobenstein und Ebersdorf(1834–1848))| Baden(ab 1835)| Nassau(1835–1866)| Frankfurt(1836–1866)| Braunschweig(ab 1841)| Luxemburg(ab 1842)| Hannover(1854–1866) (mit den zugehrigen Gebieten: Schaumburg-Lippe(ab 1854))| Oldenburg(ab 1854)| Hamburg(ab 1888)| Bremen(ab 1888)| Lbeck(ab 1868)| Elsa-Lothringen(ab 1871)| Mecklenburg-Strelitz(ab 1867)| Mecklenburg-Schwerin(ab 1867)

Flag of the Kingdom of Prussia (1803-1892).svg Preuen in Personalunion mit Lauenburg ? Sachsen

Wappen des Norddeutschen Bundes

Flagge Großherzogtum Hessen ohne Wappen.svg Hessen (nur Provinz Oberhessen nrdlich des Mains)? Mecklenburg-Schwerin ? Mecklenburg-Strelitz ? Oldenburg ? Sachsen-Weimar-Eisenach

Flagge Herzogtum Anhalt.svg Anhalt? Braunschweig? Sachsen-Meiningen ? Sachsen-Altenburg ? Sachsen-Coburg und Gotha

Flagge Fürstentum Lippe.svg Lippe? Reu lterer Linie ? Reu jngerer Linie ? Schaumburg-Lippe ? Schwarzburg-Rudolstadt ? Schwarzburg-Sondershausen ? Waldeck-Pyrmont

Flag of Bremen.svg Bremen? Hamburg? Lbeck

Flag of Bavaria (striped).svg Bayern ? Preuen ? Sachsen ? Wrttemberg

Flagge des Deutschen KaiserreichsFlagge des Deutschen Kaiserreichs

Flagge Großherzogtum Baden (1891–1918).svg Baden ? Hessen-Darmstadt ? Mecklenburg-Schwerin ? Mecklenburg-Strelitz ? Oldenburg ? Sachsen-Weimar-Eisenach

Flagge Herzogtum Anhalt.svg Anhalt ? Braunschweig ? Sachsen-Altenburg ? Sachsen-Coburg und Gotha ? Sachsen-Meiningen

Flagge Fürstentum Lippe.svg Lippe ? Reu lterer Linie ? Reu jngerer Linie ? Schaumburg-Lippe ? Schwarzburg-Rudolstadt ? Schwarzburg-Sondershausen ? Waldeck-Pyrmont

Flag of Bremen.svg Bremen ? Hamburg ? Lbeck

Dienstflagge Elsaß-Lothringen Kaiserreich.svg Elsa-Lothringen

Flagge der Weimarer Republik

AnhaltFreistaat AnhaltAnhalt| BadenBaden| Bayern| Freistaat BraunschweigBraunschweig| Bremen| Hamburg| Volksstaat HessenHessen| Freistaat LippeLippe| Lbeck| Mecklenburg-Schwerin| Mecklenburg-Strelitz| Freistaat OldenburgOldenburg| Freistaat PreuenPreuen| Sachsen| Freistaat Schaumburg-LippeSchaumburg-Lippe| ThuringenThringen(ab 1920)| WurttembergWrttemberg
Saargebiet(unter Völkerbundsverwaltung 1920-1935)
Volksstaat ReuReu(bis 1920)| Freistaat Sachsen-AltenburgSachsen-Altenburg(bis 1920)| Freistaat Sachsen-GothaSachsen-Gotha(bis 1920)| Freistaat Sachsen-MeiningenSachsen-Meiningen(bis 1920)| Freistaat Sachsen-Weimar-EisenachSachsen-Weimar-Eisenach(bis 1920)| Freistaat Schwarzburg-RudolstadtSchwarzburg-Rudolstadt(bis 1920)| Freistaat Schwarzburg-SondershausenSchwarzburg-Sondershausen(bis 1920)
Freistaat Waldeck-PyrmontWaldeck-Pyrmont(bis 1929)

Flagge des Deutschen Reiches 1933 bis 1945

Oldenburg ist ein historisches Territorium im Nordwesten Deutschlands; Hauptstadt war Oldenburg. Seine Staatlichkeit erlangte das Gebiet im Hochmittelalter. Als unabhängiges Gebiet überstand es die napoleonischen Kriege, war Teil des Deutschen Bundes und wurde 1871 Gliedstaat des Deutschen Reiches (bis 1945).

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Bernhard Müller (SPD) stirbt in Oldenburg. Bernhard Müller war ein deutscher Politiker. Müller war als Fuhrmann in Elsfleth tätig. Als Abgeordneter der SPD gehörte er von der ersten Sitzung am 30. Januar 1946 bis zur letzten am 6. November 1946 dem Ernannten Landtag von Oldenburg an.
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Gestorben: Willa Thorade stirbt in Oldenburg. Willa Thorade war eine Persönlichkeit der Sozialfürsorge und Befürworterin der Frauenrechte im Land Oldenburg.
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Geboren: Marion Eckertz-Höfer wird in Oldenburg in Oldenburg geboren. Marion Eckertz-Höfer ist eine deutsche Juristin und ehemalige Präsidentin des Bundesverwaltungsgerichts.
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Geboren: Joachim Deumling wird in Bungerhof/Oldenburg geboren. Joachim Deumling war ein deutscher Jurist und SS-Führer. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er zum SS-Obersturmbannführer und Oberregierungsrat befördert. Deumling war Leiter des Referates IV D 2 (Generalgouvernementsangelegenheiten im Reich) im Reichssicherheitshauptamt (RSHA), Führer des Einsatzkommandos 10b in Kroatien und später Aufbauberater des ägyptischen Geheimdienstes.
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Geboren: Max Witte wird in Kötermoor, Oldenburg geboren. Max Witte war ein deutscher Geistlicher. Er war von 1947 bis 1955 Pastor in Braunschweig.

Historisches

1804

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wurde Groß Parin nach Aufhebung des Lübecker Domkapitels Teil des Fürstentum Lübeck (Herrschaftsbereich der (Groß)herzöge von Oldenburg) (wodurch es von 1810 bis 1814 zu Frankreich gehörte (Exklave des Départements des Bouches de l'Elbe)).

Europa

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Durch ein Dekret Napoleon Bonapartes werden die norddeutschen Küstengebiete annektiert, um die Wirksamkeit der Kontinentalsperre zu erhöhen. Unter anderem werden das Herzogtum Oldenburg und die Hansestädte Bremen, Hamburg und Lübeck ein Teil des französischen Kaiserreichs. Per Dekret annektiert Napoleon Bonaparte das Fürstentum Salm.
Weitere Ereignisse in Europa:
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Graf Anton Günther stirbt, die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst kommen unter dänische Herrschaft.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1907

Gründung:
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Olfry ist ein Unternehmen, das Ziegel herstellt und seinen Stammsitz im Vechtaer Stadtteil Hagen hat. Der Name ist zusammengesetzt aus den Bestandteilen „Oldenburg“ und „von Frydag“. Der 72? Meter hohe Schornstein des Ziegelwerks ist das höchste Gebäude Vechtas und in dem flachen Gelände des Norddeutschen Tieflands von Weitem (z.B. vom Riesenrad des Vechtaer Stoppelmarktes) gut erkennbar.

Politik & Weltgeschehen

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In der britischen Besatzungszone wird aus dem bisherigen Ländern Hannover, Oldenburg und Braunschweig das Land Niedersachsen gebildet. Erster Ministerpräsident wird Hinrich Wilhelm Kopf (SPD).
Der Zerfall der Mittelmächte:
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Der oldenburgische Großherzog Friedrich August II. tritt zurück und verzichtet auf Thron und Thronfolge.

Persönlichkeiten > Söhne und Töchter der Stadt

1951

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Franz Varelmann (* 3. November 1904, ??? 17. Oktober 1978 in Lohne), Bundestagsabgeordneter (CDU) 1953–1972, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Oldenburg ab (Lohne (Oldenburg))

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